Bugonia Yorgos Lanthimos. 2025
Auxolith Botanica Ditton Park, Ditton Park, 0 Riding Ct Rd, Datchet, Slough SL3 9GL, UK See in map
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TRANSFORMERS SHIP DYNAMIC TIME!
Height difference!
24 ish foot and 6 foot under!! <3
Together at last!
Really wanted to make these two. Can't have Drift without Ratchet.
Südengland 2023 - Tag 10 Teil 2
Ladies und Gentlemen!
Nach dem Spektakel der Wachablösung beschließen wir, die Menschenmassen hinter uns zu lassen und lieber eine Runde mit dem Hoppelbus zu fahren. In der Stadt ist es uns entschieden zu voll.
Wir lassen unser Auto auf dem Parkplatz des Hofladens stehen und steigen in den Hoppelbus, der praktischerweise hier ebenfalls hält (Haltestelle Nummer 10).
Wir fahren los, zunächst einmal in Richtung Old Windsor. Uns war bis heute überhaupt nicht bewusst, dass das Windsor der Queen in Wirklichkeit schon das neue Windsor, also New Windsor, ist.
Old Windsor war der Sitz der angelsächsischen Könige und ist es heutzutage von dem anderen König, dem aus dem Showbusiness: Sir Elton John. Standesgemäßer geht es doch gar nicht!
Die Siedlung ist als verteidigtes königliches Herrenhaus in der Zeit von Edward dem Bekenner dokumentiert, aber archäologische Beweise deuten darauf hin, dass königliche Verbindungen ungefähr seit dem 8. Jahrhundert bestanden hatten. Wilhelm der Eroberer verlegte im Jahr 1070 den Königssitz in das “neue” Windsor.
Der Hoppelbus fährt über die Albert Road, 1850 benannt nach Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha (1819-1861), Prinzgemahl von Königin Victoria, einmal quer durch den Windsor Home Park. Dabei wird auch der “Long Walk” überquert und bietet dabei einen fabelhaften Blick auf das Schloss als auch das Reiterdenkmal von König Georg III.
Jetzt geht es für uns rechts um die Ecke, auf die Kings Road. Diese verläuft in etwa parallel zum “Long Walk” durch das südwestliche Windsor. Hier befindet sich der letzte Haltepunkt, Nummer 11, der Hoppelbus-Linie.
Weiter führt die Fahrt durch die Sheet Street. Dieser Name hat einen sehr makaberen Hintergrund: ursprünglich befand sich hier das sogenannte “Pesthaus”. Die Leichen der verstorbenen Patienten wurden in weiße Laken (Sheets) gewickelt und durch diese Straße entsorgt.
Hinter den Victoria Barracks, einer Kaserne der britischen Armee, biegt der Bus in die Victoria Street links ab. Die Kaserne wurde 1853 erbaut. Von hier aus machen sich die Palastwachen auf den Weg um mit dem berühmten britischen Pomp & Circumstances den Wachwechsel im Schloss zu vollführen.
Jetzt geht es rechts um die Ecke und in Richtung Themse weiter. Linker Hand liegt der Alexandra Park und rechts rückt wieder die Diamond Jubilee Fountain ins Bild. Dieser Brunnen, in Form einer Krone, wurde 2012 zu Ehren des 60sten Thronjubiläums der Queen errichtet.
An der Themse entlang führt die Fahrt vorbei an der Windsor Town Bridge, die Windsor mit Eton verbindet. Diese Brücke konnten wir bereits gestern vom Wasser aus bewundern. Anschließend wird die Haltestelle 1, der eigentliche Ausgangspunkt dieser Tour, hinter dem Schloss, erreicht.
Wir bleiben jedoch sitzen und schauen den Gästen beim Einsteigen und Aussteigen zu. Jetzt sind wir in der Spur und starten die Tour in der eigentlichen Reihenfolge.
Der Bus fährt jetzt die High Street hoch, an der westlichen Seite des Windsor Castles. Das ist der älteste noch existierende Teil des Schlosses und wurde 1227 von Heinrich III erbaut.
Hier steht der markante Curfew Tower, der Glockenturm des College of St. George. Mit Mauern, die an der Basis 13 Fuß dick und 100 Fuß hoch sind, wurde er als Teil der neuen Verteidigung des Schlosses, nach der Belagerung während der Herrschaft von König John, erbaut.
Der nächste Haltepunkt (Nummer 2) ist an der Parish Church an der High Street. Die alte, ursprüngliche Kirche muss kurz nachdem Heinrich I. den königlichen Hof von Old Windsor auf das neue Schlossgelände verlegte (um 1110), entstanden sein. Der Hinweis Heinrichs II. darauf belegt eindeutig, dass die Kirche 1184 schon seit einiger Zeit bestand und frühere Amtsinhaber hatte.
Das heutige Gebäude ist wesentlich jünger und stammt aus dem Jahr 1822. Die heutigen Mauern wurden auf den alten, aus dem Mittelalter stammend, errichtet. Die alten Gewölbe liegen immer noch unter dem neuen Bauwerk.
Nur ein paar Meter weiter steht die Soldier's Statue. Dies ist die Figur eines Soldaten der Irish Guards, die eines von sieben Regimentern sind, die zusammen die Household Division bilden.
Die für die Statue verwendete Bronze wurde aus dem Irakkrieg geborgen und das Kopfsteinpflaster, rund um den Sockel, wurde aus Afghanistan mitgebracht.
Es wurde 2011 von Prinz William, dem damaligen Herzog von Cambridge, enthüllt, der die Position des Oberst des Regiments inne hat.
Hier fährt der Bus in einem scharfen, linken Winkel in die Saint Alban's Street. Diese führt an den Royal Mews (königliche Stallungen) vorbei.
Hier sind die Pferde untergebracht, auf denen die Royals reiten, wenn sie in Windsor sind. Auch die Kutschen werden dort aufbewahrt, die bei, beispielsweise, den Royal Ascot-Rennen verwendet werden.
Jetzt geht es direkt auf das Castle zu. An dieser Stelle befindet sich der Haupteingang zum Schloss. Das markante Eingangstor wurde von Heinrich VIII 1510 erbaut. Die beiden Türme des Tores dienten ursprünglich als Gefängnis.
Am Ende der Castel Hill Street steht die Statue von Queen Victoria (Haltestelle 3), im Jahr 1887 errichtet zu Ehren ihres Goldenen Kronjubiläums. An dieser prominenten Stelle standen zuvor die Galgen der Stadt Windsor. Der Weg zu den Gefängnissen in den Schlosstürmen war somit denkbar kurz. Anscheinend konnte man keinen makaberen Standort für die Statue finden.
Die Fahrt führt nun wieder runter an die Themse und östlich raus aus Windsor. Haltestelle 4 ist der Bahnhof Windsor & Eton Station und liegt quasi am Ufer des Flusses.
Das königliche Bahnhofsgebäude wurde von William Tite auf einem ehemaligen Hinrichtungsplatz errichtet. Der berüchtigte Heinrich VIII ließ an dieser Stelle seine religiösen und politischen Gegner einen Kopf kürzer machen.
Der Bahnhof wurde am 1. Dezember 1849 eröffnet und ist heute ein denkmalgeschütztes Gebäude.
Nun fährt der Bus die King Edward VII Anenue entlang. Diese ist natürlich benannt nach eben diesem König. Edward VII kam 1841 als erstgeborener Sohn von Queen Victoria und Prinz Albert zur Welt.
Edward war bereits 59 Jahre alt, als er am 22. Januar 1901 nach dem Tod seiner Mutter zum König wurde. Seine Regentschaft währte keine 10 Jahre. Er starb am 6. Mai 1910. im Alter von nur 68 Jahren. Am 20. Mai wurde er in der St. George's Chapel in Windsor beigesetzt, wie so viele Mitglieder der britischen Königsfamilie.
Über die Victoria Bridge geht es nun über die Themse in die Ortschaft Datchet. Die Haltestelle 5 befindet sich am Kreisel, dem sogenannten Village Green (kurz The Green genannt).
Die älteren Gebäude gruppieren sich um The Green mit seiner zentralen Eiche, die an das Jubiläum von Königin Victoria erinnert, während Gebäude aus späteren Epochen die Straßen zum Fluss säumen, wo die Thameside-Gärten ein attraktives Umfeld bilden.
Die erste bekannte schriftliche Erwähnung von Datchet stammt aus dem Jahr 994 und dokumentiert den Verkauf und Austausch von Land hier, obwohl es auch Hinweise auf Siedlungen von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit gibt. Der Name „Datchet“ ist keltischen Ursprungs, aber seine Bedeutung ist unklar.
Die früheste Besiedlung des heutigen Dorfes konzentrierte sich um die Kirche herum, die sich auf einer „Insel“ auf einer Anhöhe in einem ansonsten tief liegenden Land befindet und wahrscheinlich eine vorchristliche Festung war. Gegenüber, auf der Südseite des Geens, befindet sich die The Manor Hotel.
Außerdem eine Reihe von Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Während der Tudor- und Stuart-Zeit war Datchet attraktiv für königliche Höflinge, Beamte und Londoner Kaufleute, die die Anwesen Riding Court und Southlea sowie Häuser im Dorfzentrum bewohnten. Es lag in der entscheidenden Entfernung von einem Tagesritt von London, ebenso wie Windsor Castle selbst.
Damals gab es das charakteristischen The Greens noch nicht und ein Bach floss mitten durch das Dorf und verbreiterte sich zu einem Teich vor dem Herrenhaus. Dieser wurde in den 1840er Jahren trocken gelegt, um das Land des heutigen Village Green zu schaffen.
Besonders markant ist das 1920 errichtete Kriegerdenkmal zum Gedenken an der Verlust der aus dem Dorf stammenden jungen Männer.
Nun geht es auf der anderen Seite der Themse weiter. Bald erreichen wir Eton, das von Heinrich VI. gegründet wurde und mit einigen Traditionen aus dem 15. Jahrhundert aufwartet, die noch immer an der berühmten Schule gepflegt werden. Zu diesen Traditionen gehören die täglichen 2 Stunden Sportunterricht.
In Eton gibt es insgesamt 3 Haltestellen. Es bietet sich an an der Haltestelle 6 auszusteigen, eine Runde durch Eton zu drehen und später wieder an der gegenüberliegenden Haltestelle 8, zur Rückfahrt, einzusteigen.
Wir erfahren, dass das älteste noch existierende Gebäude von 1465 stammt. Das berühmte College wurde 1440 gegründet, um die Kinder unterprivilegierter Schichten zu unterrrichten, und hieß ursprünglich “The King´s College of our Lady of Eton”.
Bis heute werden ausschließlich männliche Schüler aufgenommen, dazu gehörten auch die königlichen Prinzen William & Harry. Uns wird leicht schwindelig, als wir die Höhe der College Gebühren erfahren. Für ein Schuljahr – das aus drei „halfs“ besteht – sind umgerechnet rund 50.000 Euro aufzubringen.
Bis heute tragen die Schüler Frack. Ursprünglich gehörte auch der Zylinder zu dieser extravaganten Schuluniform. Den schaffte man jedoch ab, da sich während des Krieges die Gasmasken damit so schlecht aufsetzen ließen.
Haltestelle 8 befindet sich am sogenannten The Burning Bush, einer schmiedeeisernen Lampe, die einen brennenden Dornbusch darstellen soll. Die Lampe wurde 1864 von Henry Woodyer in einem blumigen gotischen Stil entworfen. Das Design spielt auf das Wappen von Eton an, das am 1. Januar 1449 verliehen wurde.
Das Wappen enthält sowohl einen goldenen Löwen auf rotem Grund, als auch eine goldene Lilie auf blauem Grund, was die Position Heinrichs VI. als König von Frankreich widerspiegelt, sowie von England – der erste Monarch, der offiziell zum König beider Länder gekrönt wurde. Die drei eisernen Lilien auf dem Hauptkörper der Lampe sind das Symbol der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin des Kollegiums.
Wir erfahren außerdem, dass in frühern Jahren hier ein ganz besonders rauher Wind herrschte. Die Schüler hatten keine Heizung in ihren Unterkünften und mussten sich ausschließlich mit kaltem Wasser waschen.
In Eton machen wir erst einmal eine kurze Pause. Natürlich laufen wir auch über die berühmte Brücke zwischen Windsor und Eton.
Dann steigen wir an der Haltestelle, neben dem “Watermans Arms” wieder in den Bus. Der Audioguide erzählt uns, dass das “Watermans Arms” eine bewegte Geschichte hat. Unter anderem wurde es auch schon als Leichenhalle genutzt.
Es geht wieder, an der Themse entlang, zurück nach Datchet. Und es geht auch wieder zurück über die Themse. Dieses Mal allerdings über die Albert Bridge.
Unser Fahrer muss immer wieder sehr dicht unter den Bäumen her fahren, um Autofahrern auszuweichen. Immer wieder schrappen Äste am Bus entlang und hin und wieder fährt auch mal einer mit.
Diese neue Brücke wurde gebaut, um die alte Queen Anne Brücke zu ersetzen, die mehrfach durch Überflutungen zusammengebrochen war. Prinz Albert, Gemahl von Queen Victoria, soll an dem Entwurf persönlich beteiligt gewesen sein.
Nach weiteren 500 Metern erreichen wir wieder den Windsor Hofladen. Durch die erhöhte Sitzposition können wir jetzt auch über die Mauer schauen.
Irgendwie erscheinen die Flugzeuge auch viel näher, als vom Boden aus. Der Flugverkehr ist enorm.
Micha hat gestern Abend mitgezählt: alle 70 Sekunden kommt eine Maschine rein, die rüber nach Heathrow fliegt.
Es ist erstaunlich, dass sich trotz dieser hohen Lärmbelästigung so viele Tiere an der Themse ansiedelten und sich dort wohlfühlen.
Nach 2 Runden um Hoppelbus reicht es uns. Wir sammeln wieder unser Auto ein und zack geht es zurück in unser Appartement.
Good Night!
Angie, Micha und der Bunnybear (Hasenbär)
Ratchet and his pet Ex-cons.
My new headcanon is that Ratchet has a taming kink. He finds broken bad bois and fixes them.
Patterns are patterns
Datchet, Berkshire, Summer 2006, England
photography by cityhopper2
Black Mirror: Joan is Awful Ally Pankiw. 2023
Sonicle Ditton Park, Riding Ct Rd, Datchet, Botanica SL3 9LL, UK See in map
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Village scene in Datchet, Buckinghamshire, England
British vintage postcard