Zwischen den Tagen
Manchmal wird das Leben zu laut.
Zu viele Stimmen, zu viele Blicke,
zu viele Erwartungen, die schwer auf den Schultern liegen.
Ich lächle – aber innerlich flüstert etwas leise:
„Komm, lass uns gehen.“
Nicht für immer, nur für einen Moment.
Ein Moment, der nur mir gehört.
Ohne Termine, ohne Nachrichten, ohne Masken.
Ich brauche diese Stille,
nicht die, die einsam macht, sondern die, die heilt.
Ein Fenster öffnet sich in mir –
zu vergessenen Gedanken,
zu alten Träumen, zu dem Teil von mir,
den ich im Alltag oft verliere.
Ich atme tief ein und für einen Augenblick
fühlt sich das Alleinsein nicht leer an,
sondern ganz.
Es ist kein Fliehen, es ist ein Finden.
Ein leises Wiedersehen mit mir selbst im Schatten der Welt. 🌖













