Eiskalt Teil 1 (Naruto ff)
Es war eisig kalt, überall nur Eis und Schnee. seit Stunden lief ich, während mir der Pulverschnee ins Gesicht fiel. Ich war nicht ganz alleine, schließlich hatte ich meinen Wolf, der in mir lebte. Wir waren uns nicht immer einig, es war mir bewusst, das mein Wolf ,Phoenix, mich nur schützen wollte, jedoch nagte es an meinen Kräften. Denn auch in ihm war die Angst, anderen zu vertrauen genauso stark, wie auch bei mir. Phoenix konnte meine Gedanken meist überdecken, was auch daran lag, dass wir meistens die selbe Entscheidung trafen. Jedoch graute es mir vor dem Tag, wo ich nur meine eigenen Entscheidung traf, mein Körper eher mir gehörte und Phoenix vorerst zurück treten müsste. Er müsste solange in Ketten gelegt werden, bis ich meine Kraft vollständig unter Kontrolle hatte. Solange, bis wir wirklich zusammenarbeiten konnten, anstatt die Gedanken übereinander zu stellen. Ich wusste allerdings auch, dass jemand anderes ihn versiegeln müsse und das wäre der Augenblick, wo ich meine Kraft fürs erste verlieren würde... je länger das dauerte, mit der Versiegelung, umso schwächer würde ich danach sein...
Ein leichtes seufzen verließ meine Lippen und mein Blick fand den Himmel. Er war klar, doch blieben die Sterne aus. "Wann haben wir das letzte mal die Sterne gesehen?" Fragte Phoenix mich leise... "Es ist eine Ewigkeit her..." Mit diesem Satz ließ ich meinen Blick wieder sinken, es war tatsächlich schon eine Ewigkeit her. Das letzte mal, als ich Sterne sah, war in der Nacht, als ich von Sasuke und all den anderen flüchtete. Naja, es war keine richtige Flucht, jedoch verschwand ich aus bestimmten Gründen... um ein Ziel zu erreichen, was mir auch gelungen war.
Für dieses Ziel, musste ich einen hohen Preis zahlen, ich wurde kalt. Mein Herz war schwer zu erreichen, Nähe und Wärme gab es nicht. Vertrauen existierte nicht, nur das Ziel vor Augen, meine Schwester zu rächen.
In der damaligen Nacht, hatte ich angefangen Vertrauen aufzubauen, bis diese verfluchte Nachricht kam, bei der mir und Phoenix der Hass durchbrach...
Keiner hielt uns damals auf, keiner hatte eine Chance uns zu verfolgen, nicht einmal Sasuke, oder Naruto. Auch Kiba und die anderen, sie hatten alle keine Chance.
So langsam, wie die Zeit verging und es von Sekunde zur Sekunde kühler wurde, kam auch die Frage, wo es nun hingehen würde...
Wie so oft, lief ich einfach los. Ich musste mir keine Sorgen machen, dass mir irgendetwas passieren würde, ich war vielen überlegen. Viele ließen sich einfach täuschen, erstarrten vor Angst und waren leichte Gegner.
Diese Welt war so verkommen, überall wurde gestohlen und gemordet, auch ich schreckte nicht zurück.
In den 3 Jahren, in denen ich alleine draußen lebte, lernte ich zu morden, ohne das ich etwas empfand. Meine Gefühle waren verdeckt, eiskalt. Aber ich tat dies nie ohne Grund, aber oft ließ es sich nicht vermeiden. Wer uns einmal zu viel reizte, musste mit den Konsequenzen leben, so war das eben.
ich wusste nicht, wie lange wir diesmal liefen, aber meine Kräfte nahmen ab. Unterkühlt und ausgehungert, dass waren keine idealen Voraussetzungen, für einen harten Winter wie diesen.
Seufzend ließ ich mich an einem Baum nieder, auch der Wolf in mir wurde Schwächer. Vielleicht hatten wir uns überschätzt. Wolf hin, oder her, auch unsere Kräfte waren nicht Grenzenlos, aber wie es das Schicksal wollte, bekamen wir Besuch. Unerwünschten.
"Na dann mal los..." flüsterte ich leise...
Ein zustimmendes knurren ertönte, seitens Phoenix.
Innerhalb von Sekunden, flogen einige Kunais auf mich zu, kein einziger traf mich, dafür war ich mittlerweile zu geschickt. Jedoch sagte mir mein Instinkt, dass dieser Kampf eventuell etwas hartnäckig sein würde. Es waren circa 4 Männer, 3 griffen die gesamte Zeit über, gemeinsam an.
Immer wieder das selbe, Kunais, die einen mit Gift getränkt, die anderen explodierten. Ich seufzte... und machte anschließend kurzen Prozess. Der eine bekam den eigenen Giftkunai direkt in die Halsschlagader, dem nächsten rammte ich mein Katana durchs Herz, der dritte verfiel in eine Angst starre. Er sah mir direkt in meine Augen, Wolfsaugen. Eisblau und noch kühler. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und auch das lecken über meine spitzen Zähne blieb nicht aus, da kam definitiv Phoenix durch. Ich ging langsam auf ihn zu, meine Augen fixierten ihn, gerade als ich ihn packen wollte, kam mir der verdammte vierte Mistkerl in die Quere. Er schleuderte seinen eigenen Partner zischend weg und wand sich dann an mich. Er startete einen Direktangriff und verdammt, er hatte in gutes Tempo drauf. Doch ich war schneller, konnte seine Angriffe blocken. Dieser verdammte Mistkerl hatte es auf meine Kette abgesehen.
Diese Kette, sie trug ein enormes Geheimnis und in den falschen Händen würde sie zur Katastrophe führen. Außerdem... ich brauchte sie noch...
Ein Moment der Unachtsamkeit, es ging schnell und ich wurde gegen einen Baum gedrückt. "Diese Kette gehört jetzt mir, du Biest" Das dachte er sich wohl, niemand würde mich ein Biest nennen, geschweige denn, meine Kette mir entnehmen.
Ich nahm noch einmal mein Chakra zusammen, ließ es in meinem gesamten Körper fließen und gab es dann nach außen ab.
Phoenix und ich erlitten zwar auch Schmerzen, aber bei weitem nicht solch starke wie mein Gegenüber. Finstere Blicke trafen meine, von mir gab es keine Gnade. Ich atmete kurz durch, nutze mein Katana mit dem ich ihm den letzten, elektrisierendem Stoß gab.
"Pah... was fällt dem ein..." Japste ich leise zu mir selber.
Kann ja nicht war sein, dass auf dem letzten Drücker mir irgendjemand meine Kette wegnehmen will...
Auch Phoenix ging es zunehmend schlecht..., ich musste etwas ändern!
Weder ich, noch er hatten eigenständig die Kraft, ihn zu versiegeln... Also musste ein Plan B her.
Fürs erste wäre ein Unterschlupf und auch etwas zum Essen nicht schlecht.
Überall wo ich lang lief, zog ich eine dezente Blutspur hinter mir her... erst nach einiger Zeit wurde es besser...
jedoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass mich jemand beobachtete. Kann ja nicht war sein, was war heute nur los?
Ich wurde immer unruhiger, beschleunigte mein Tempo und benötigte wirklich einen Platz zum ruhen...
Für eine kurze Zeit dachte ich wirklich, ich hätte Ruhe und wäre entkommen, doch dem war nicht so.












