Giving a little side eye to anybody who dares take my German wines away from me. Small berries and bramble on the nose. Bright fruit - tart cherries on the palate. Clean palate.
3/5 bones
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Pinot Meunier
13.5% abv
Pfalz, GERMANY
2019 Vom Boden Hild Elbling Trocken
This little white wine is made from one of Europe's oldest grapes that no one has ever heard of: Elbling. It's a pretty modest grape - on the nose you get hints of lime, wet white stone, and even a whiff of petrol? Fresh lemon and lime notes on the palate with stony acidity.
BIG YUM. Liter of Elbling from Luxembourg 🇱🇺 from @fifisimport quenches the thirst. #drinkwine #elbling #luxembourg #lux #luxury #crisp #fresh #real #yum (at Brooklyn, New York) https://www.instagram.com/dandelionwineshop/p/Bu5FZ3CHBHY/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=ykcat9pc4hk0
For a brand to stand out among the crowd, it’s essential for their logo to be not only powerful and thoughtful, but it also needs to encompass their brand identity within a single graphic.
In Deutschland gibt es einige Orte, die mit Rekorden im Weinbau aufwarten können. Unsere Reise zu diesen Orten führte uns bereits in die Weinregionen Mosel und Rheinhessen. Von dort haben wir uns nun auf den Weg in das traditionsreiche Weinland Franken gemacht, um im dritten Teil unserer Serie das Geheimnis um den ältesten noch trinkbaren Flaschenwein zu lüften.
Teil 3: 1540er Würzburger Stein - Der älteste noch trinkbare Flaschenwein
Der älteste noch trinkbare Flaschenwein lagert als Dauerleihgabe im Weingut Bürgerspital in Würzburg. Bei diesem außergewöhnlichen Wein handelt es sich um eine Flasche Würzburger Stein aus dem Jahre 1540. Zwar behauptete der Meeresforscher Jacques Cousteau, er habe Wein aus einer Amphore getrunken, die von einem im Jahr 200 v. Chr. gesunkenen Schiff stammt, gesichert ist dies allerdings nicht. Daher ging der 1540er Würzburger Stein als der “allerrareste und kostbarste Wein in diesem Seculo” in die Geschichte ein. Neben einer glücklichen Fügung des Schicksals braucht es zweifellos auch eine besondere Lage, damit einen solch vortrefflicher Wein entstehen kann. Der Würzburger Stein ist eine Steillage im Anbaugebiet Franken und mit 85 Hektar die größte zusammenhängende Einzellage Deutschlands. Er ist in Besitz der Weingüter Bürgerspital, Juliusspital, Reiss und Am Stein. Die hochwertigen Weine dieser Lage sind von verwittertem, mineralischem Muschelkalkboden und einen durch die Kessellage besonderem Mikroklima geprägt.
In der wechselvollen Geschichte des 1540er Würzburger Steins ist Wahrheit und Dichtung nicht immer eindeutig auseinanderzuhalten, dennoch wollen wir versuchen den Weg dieses Weins nachzuzeichnen. Das Jahr 1540 - zu Zeiten Shakespeares oder Martin Luthers - war von einer enormen Hitze geprägt: Bereits im August mussten die Trauben gelesen werden. Der Weinbau in Franken war zur damaligen Zeit durch Reberziehung am Pfahl und Spontanvergährung gekennzeichnet. Der 1540er Würzburger Stein, ein gemischter Satz von Elbling, Traminer und Räuschling, wurde in mit Schwefel ausgeräucherten Fässern gelagert und musste immer wieder mit süßlichen Weinen aufgefüllt werden. Schon früh als Jahrtausendtrunk klassifiziert, dürfte der Wein am fürstbischhöflichen Hof bei keiner Gelegenheit fehlen. Als die Stadt Würzburg 1631 während des Dreißigjährigen Kriegs von König Gustav Adolf II von Schweden erobert wurde, vergrub man die Weinfässer hastig im Wald und konnte sie erst 40 Jahre später wiederfinden. Daraufhin veranlasste Fürstbischof Konrad von Wernau die Aufbewahrung des 1540er Würzburger Steins im so genannten Schwedenfass.
Als nach dem Wiener Kongress Franken an das Königreich Bayern fiel, wurde der Wein in den königlich bayrischen Hofkeller in München verlagert und dort auf Schegelflaschen gezogen. König Ludwig II verkaufte einige Flaschen des bereits damals sehr berühmten Weins, um seine Märchenschlösser zu finanzieren. Nach dessen Tod gingen die verbliebenen Flaschen in einer Auktion in den Besitz einer Wiesbadener Weinfamilie über. Dort verliert sich die Spur etwas, sodass der Wein wohl mit Henry G. Simon, einem Nachfahre der Weinfamilie, auf verschlungenen Pfaden den Weg nach England fand. Dort lagerten die Flaschen beim Weinhändler Ehrmann. Als dessen Haus während des Zweiten Weltkriegs zerbombt wurde, glaubte Henry Simon, dass die Flaschen verloren seien. 1978 tauchte die letzte Flasche des 1540er Würzburger Steins aber zufällig bei einem Cousin des Weinhändlers wieder auf und ging zurück an Henry Simon. Seine letzte Reise trat der Wein 1996 an, als er an das Weingut Bürgerspital übergeben wurde, da der Jahrtausendtrunk wieder dahin zurückkehren sollte, wo er einst gewachsen war.
Woher wissen wir aber nun, dass der 1540er Würzburger Stein tatsächlich trinkbar ist? 1961 wurde eine damals noch vorhandene zweite Flasche bei einer Raritätenprobe vom britischen Weinkenner Hugh Johnson verköstigt. Obwohl der Wein nach nur zwei Schlucken durch den Kontakt mit der Luft den Geist aufgab, sich braun färbte und den Geschmack von Petroleum und Essig annahm, schwärmte Johnson noch Jahre später von diesem Erlebnis: “Nichts hatte mir bis dahin so klar vor Augen geführt, dass Wein wahrhaftig ein lebendiger Organismus ist [...] Auf nur schwer fassbare Weise ließ dieser Wein sogar seinen deutschen Ursprung erahnen.” Diesen Jahrtausendtrunk sowie weitere Kostbarkeiten, wie eine Flasche 1822er Johannisberger, könnt ihr bei einer Weinprobe oder einer Kellerführung im Bürgerspital besichtigen.
Elbling: Den Wein der Römer gibt´s auch an der Elbe in Sachsen
Anja Froelich und Matthias Schuh haben die sächsischen Elblinge mitten im Weinberg probiert.
Winzer und Weinbautechniker Matthias Schuh zupft Blätter von den Rebstöcken und begutachtet in der Abendsonne die Trauben. Einige Beeren mit Sonnenbrand kann er entdecken. „Das ist aber zurzeit kein Problem“, sagt er. Hier in der Weinbergslage Meißner Kapitelberg direkt an der Bosel hat das Weingut Walter Schuh einige Zeilen der Rebsorte Elbling stehen. „Die bauen wir sortenrein zu Wein aus“, sagt der Junior, der als Angestellter im elterlichen Gut mit für die Weinbergslagen verantwortlich ist. Die Trauben von rund 0,4 Hektar Elbling – ein Teil wird von einem Traubenerzeuger geliefert – vergärt der 1990 gegründete Betrieb in jedem Jahr zu einem leichten Sommerwein. Es gebe regelrechte Fans dieser vergleichsweise unbekannten Rebsorte, weiß der Winzer. Das bestätigt auch Anja Froelich, Vertriebsassistentin im Prädikatsweingut Schloss Proschwitz des Prinzen zu Lippe. Proschwitz und Schuh sind die einzigen sächsischen Weingüter, die Elbling anbieten.
In Sachsen steht diese Rebsorte nach Angaben des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie auf gut 8,9 Hektar. Mehr als acht Hektar davon kultiviert der Prinz. Zwar ließe sich der Elbling im sächsischen Elbland perfekt vermarkten, allerdings habe der Wein rein gar nichts mit der Elbe zu tun, betonen die beiden Fachleute.
Anja Froelich findet beide sächsische Elblinge spannend.
Vielmehr gehöre der Wein – auch der sogenannte Rote Elbling ist eine roséfarbene Weißweinsorte - zu den ältesten Rebsorten, die einst von den Römern an die Mosel gebracht wurden. Rund um Trier, wo die Schuhs ihre Wurzeln haben, erstreckt sich bis heute eine der Hochburgen des Elbling-Anbaus. Von dort hat ihn Seniorchef Walter Schuh auch mitgebracht und 1993 angepflanzt. Die Reben von Schloss Proschwitz stammen hingegen noch teilweise aus der DDR-Ära, werden aber nach und nach erneuert. Weinfachfrau Froelich erklärt, dass der recht frostunempfindliche Elbling schon seit Jahrhunderten auch in Sachsen steht. Als ältestes sächsisches Familienweingut, welches vor 25 Jahren wiedergegründet wurde, fühle sich Schloss Proschwitz der Tradition dieser Rebsorte verpflichtet. So wurden jüngst 1,5 Hektar neu mit Elbling aufgerebt. In der Weinbranche gilt der Elbling überwiegend als Rebsorte für Sektgrundweine.
Für Matthias Schuh ist der Elbling als “Easy-Drinking-Wein schon super”, im Weinberg ist es allerdings zuvor nicht immer “easy working”.
Anja Froelich betont aber, dass er sich auch als Solist ausgebaut hervorragend als sommerlicher Terrassenwein oder Begleiter für leichte Speisen mache. Sagt es, schwenkt ihr Glas und probiert einen Schluck. Er erinnere mit seiner Säure zwar an Riesling, sei aber etwas weicher. Im Keller müsse darauf geachtet werden, dass die Säure beim Ausbau nicht zu dominant werde, sagt Winzer Schuh. Das könne er beispielsweise über eine längere Maischestandzeit von zwölf bis 16 Stunden regulieren. Im Berg müssten die Winzer schauen, dass die dünnschaligen Beeren in den kompakten Trauben bis zur Lese Ende September/Anfang Oktober möglichst intakt bleiben, da sie Fäulnis anfällig seien. Beschädigte Trauben bieten Eintrittspforten für die Pilze, die zur Fäulnis führen. Winzer Schuh findet den Elbling als „leichten Easy-Drinking-Wein schon super“. Proschwitz verwendet einen Teil seiner Elbling-Trauben als Grundwein für einen Sekt. Auch das Staatsweingut Schloss Wackerbarth kaufe von einem sächsischen Erzeuger Elbling zu, der ausschließlich versektet werde. Eigenen Elbling baue Wackerbarth aber nicht mehr an, sagte Unternehmenssprecher Martin Junge.
2014 am Rebstock, 2015 in der Flasche: Elbling aus Sachsen.
Die beiden sächsischen Elbling-Produzenten bieten durchaus zwei unterschiedliche Weine an. Während bei Proschwitz eine knackige Säure vorhanden ist, ist der Schuh-Wein milder und irgendwo zwischen Goldriesling und Riesling angesiedelt. Elbling wird recht preiswert angeboten und kann damit auch als Einstiegswein in die Vielfalt der sächsischen Tropfen dienen. Der Name Elbling leitet sich von „Vitis alba" ("Weiße Rebe") ab. Bundesweit steht Elbling auf 540 Hektar, was nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) einem halben Prozent entspricht. 80 Prozent werden verschnitten oder versektet und verleihen den Cuvées und Schaumweinen Spritzigkeit. Der Anbau sei leicht rückläufig, hieß es vom DWI.
Text/Fotos: Lars Müller
(auch erschienen in den DNN)
Luxembourg Wine: Elbling, Auxerrois, Rivaner, and Pinot Noir
#Luxembourg has #Wine? #Elbling #Auxerrois #Rivaner and even #PinotNoir Read about our visit here:
133 days of travel just careened us through the frigid vineyards of Burgundy. With winter gripping, we decide to dip a toe in Luxembourg.
Sandwiched between France, Belgium, and Germany, Luxembourg spans nary 1,000 square miles, filled by 525,000 residents. But can such a small, cold country grow grapes of wine worthy merit?
After dragging our gear across town, we unload into a hostel deep…