Albträume sind nicht das, was du siehst, sondern das, was du immer wieder erlebst, ohne entkommen zu können.
- eigenes

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Albträume sind nicht das, was du siehst, sondern das, was du immer wieder erlebst, ohne entkommen zu können.
- eigenes
Es ist ein Illusion, zu glauben, der Geschichte seiner Zeit entkommen zu können.
Luis Bunuel: "Mein letzter Seufzer", S. 245
Die kühle Nachtluft weht zum Fenster hinein und trocknet die Tränen, die deine Wangen hinunterlaufen. Immer wieder und wieder. Je mehr Tränen laufen, desto weniger hilft der leichte Wind. Er wird nur noch zu einem Gefühl, das im Meer von anderen untergeht. Das Gefühl Menschen enttäuscht zu haben, das Gefühl Menschen verletzt zu haben, das Gefühl eine Enttäuschung zu sein. Es hört nicht auf. Deine Gedanken schreien dich an und reden auf dich ein, dass du es kaum schaffst sie zu ordnen. Du fühlst dich einsam, alleine.. so als würdest du nicht hierher gehören. Als müsstest du andere Menschen vor dir beschützen. Du ziehst dich immer weiter zurück, kannst nicht reden, weil du dir selbst verbietest das zu tun. Du bist zu müde um zu reden, zu müde um zu hoffen und zu müde um die Worte zu glauben, die Menschen zu dir sagen. Du weißt wie du dich fühlst und es scheint das einzige zu sein, das in diesem Moment wahr ist. Du siehst kein Ende, keinen Ausweg, kein Entkommen. Jede Hand, die dir gereicht wird stößt du weg. Du stößt sie weg, weil du nicht glaubst, dass sie dich herausholen können. Du glaubst nicht, dass sie stark genug sind um das Gewicht der Gedanken und der Unsicherheiten zu tragen. Dein Atem wird immer schneller während du dich auf deinem Stuhl zusammenkauerst und deine Beine umarmst. Du möchtest niemandem zur Last fallen. Du wirst das Gefühl nicht los, dass du nicht mehr gebraucht wirst..
„Menschen kommen und gehen, das ist Fakt, dennoch glaube ich, jeder hat irgendwo seinen Platz.“
- @wortedergefuehle
„Warst du je gefangen? Verloren in deinem eigenen Körper? Verloren in deinen eigenen Gedanken? Verloren in der Zeit? Und wolltest verzweifelt entkommen? Einfach nur entkommen?“
- Feuer im Kopf
Du bist erst glücklich, wenn der Schlaf kein entkommen mehr ist.
Wer hätte gedacht, dass sowas Simples, so viele Sorgen bereitet.
#21
Neulich hatte ich wieder schlimme Albträume und Panikattacken, doch irgendwie war es schlimmer als zuvor..
Ich träumte von einem Haus, in dem ich noch nie war, aber es fühlte sich an als ob ich wieder bei ihm wär..
Ich fühlte seine anwesenheit..
Fühlte diese Angst..
Wusste er war ganz in der Nähe, also versuchte ich zu fliehen..
Ich lief und versuchte nach draußen zu gelangen, doch ich fand keinen Ausweg.
Die Angst wurde immer stärker und plötzlich wachte ich auf, doch die Angst war noch da..
Ich konnte mich wieder nicht bewegen, bekam keine Luft und schlief irgendwann wieder ein..
Wieder war ich dort in diesem Haus und versuchte zu entkommen..
Versuchte von ihm wegzulaufen..
Wieder wachte ich auf wie vorher und das hat sich mehrmals wiederholt..
Als ich dann endlich schaffte mich zu bewegen, war ich einfach nur froh..
Ich fühlte mich nur noch kaputt..
Irgendwann schaffte ich es aufzustehen, um meine Tabletten für die Ängste zu nehmen, da bemerkte ich erst, dass ich vor Angst ins Bett gemacht hab..
Ich als Erwachsener Mensch mach in mein Bett, weil ich einen Albtraum hatte...
So klingt es lächerlich aber es ging ja um diese Angst vor ihm..
Angst, weil ich wieder dort war..
Niemals werde ich in Worten beschreiben können wie es damals dort war aber durch solche Momente kann sich jemand zumindest denken, das es schlimm für mich war..