Auf dem Bett bin ich gesessen, an einem warmen Sommer Nachmittag. Die Sonne wärmte mein Gesicht und ich starrte durchs Fenster hinaus auf den blauen Himmel. Das Leben lachte mich an, ich versuchte es ihm nachzumachen, doch ich konnte die Tränen dadurch nicht bekämpfen.
«Bist du dir sicher?», flüsterte ich. Mein Iphone an das Ohr gepresst, in der Hoffnung ihr näher zu sein, aber sie war am anderen Ende. Unerreichbar für mich. Nur ihre Stimme versuchte meine Sehnsucht nach ihrer Nähe zu füttern. Aber es reichte nicht.
«Bist du dir sicher?», wiederholte ich mit zitternder Stimme, mein Körper verkrampfte sich. Vögel zwitscherten fröhlich ihre Lieder, flogen empor und schmückten die Welt mit ihrem Gesang. Meine Lippen bebten, ich lehnte mich an die weisse Wand, schloss die Augen und kämpfte gegen die wachsende Leere an.
«Ist es das, was dich glücklich macht?», ich seufzte, strich mir die Haare aus dem Gesicht, versuchte mich zu fassen. Ich konnte nicht schwach sein, wollte ihr ihren Entscheid nicht schwerer machen.
Eine weitere Träne rann meine Wange hinunter. Das Glück bestimmt das Leben, das Glück macht es lebenswert. Sie hat es gefunden, nicht hier aber dort. In ihrem kleinen, wunderschönen Paradies. Nichts wünsche ich ihr mehr als glücklich zu sein, mit einem strahlendem Herzen, glänzenden Augen voller Freude, in die Zukunft einzutauchen.
«Ich will, dass du glücklich bist», raunte ich. «Ich bin immer da für dich, auch wenn du weit weg bist, auch wenn wir uns nicht sehen können». Ein Schluchzen schüttelte mich, doch ich versuchte den nächsten Tränenschwall zu schlucken, zu ignorieren.
«Egal was passiert, ich bin da für dich und werde es immer sein».
Und plötzlich lachte ich.
Denn sie hat gefunden wonach viele suchen und nicht finden, sich verlieren und nicht wiederkehren.
Hoffe mich nicht zu verlieren.
Ich hoffe, dass ich eines Tages sagen kann: