Das Meditieren hilft uns dabei, unsere geistige Mitte zu finden und unseren Geist zu schulen, uns zu Klarheit, Stille und Konzentration zu verhelfen. Mithilfe der Meditation können wir unsere Fähigkeiten entwickeln und uns energetisieren und wahres Glück empfinden.
Es gibt viele Möglichkeiten zu meditieren, von geführten Meditationen und Atemtechniken hin zur stillen Meditation. Ein positives Umfeld erleichtert, in den meditativen Trancezustand zu gelangen. Dazu gehören unter anderem entspannte Meditationsmusik, saubere Meditationskleidung und das Verbrennen von Räucherwerk.
Von spirituellen und religiösen Zeremonien ist bekannt, dass es üblich ist, Weihrauch zu räuchern. Aber welches ist nun das beste Räucherwerk, um einen meditativen Zustand zu erleichtern?
Viele Meditierende empfehlen, Weihrauch vor dem Meditieren zu räuchern, um den Raum zu reinigen und auf die Meditation vorzubereiten. Es empfiehlt sich beim Meditieren das Räuchern mit einem geeigneten Weihrauchbrenner oder Räucherstövchen, denn der Rauch beim Verbrennen auf Kohle kann die Atmung stören und eher hinderlich sein, den meditativen Zustand zu erreichen.
Die Qualität ist entscheidend
Das Räuchern bestimmter Kräuter, Hölzer und Harze reinigt die Luft. Vor allem kann der Duft unseren Geist beruhigen. Um dem Alltagsstress zu entfliehen, Ruhe und Frieden zu suchen, greifen immer mehr Menschen auf regelmäßige Meditationstechniken oder Yoga-Übungen zurück.
Bei der Suche nach dem geeigneten Räucherwerk als Hilfsmittel solltest du ganz besonders auf die Qualität der Produkte achten. Vermeide Räucherwerke oder Räucherstäbchen, welche mit giftigen Chemikalien verunreinigt sein können. Halte Ausschau nach naturbelassenen Räucherstoffen, so wie wir sie von Mutter Natur geschenkt bekommen haben. Von billigen Räucherstäbchen, die oft auffällig stark parfümiert duften und in bunten Farben daher kommen, solltest du dich fernhalten. Räucherwerk aus getrockneten Kräutern, Hölzern und Harzen sind ein Garant für hochwertige Qualität.
Welches Räucherwerk ist nun das Beste für die Meditation?
Es gibt eine Vielzahl an Auswahl und jedes Räucherwerk hat seinen Charakter und ganz eigenen Duft.
Sandelholz (santalum album)
Sandelholz wird in Tempeln auf der ganzen Welt für Meditationen benutzt. Es wirkt entspannend und beruhigt den hektischen Fluss der Gedanken. Es harmonisiert, schafft eine positive Atmosphäre und begünstigt die Meditation. Der Geruch des Sandelholzes ist warm, weich und angenehm. Das Sandelholz in Pulverform lässt sich am besten räuchern. Das beste Qualitätsmerkmal, worauf man achten sollte, dass es sich um Kernholz in Mysore Qualität handelt. Kernholz in Mysore Qualität ist die höchste Qualitätsstufe des Sandelholz und hat den größten Anteil ätherischer Öle.
Palo Santo (bursera graveolens)
Palo Santo heißt frei übersetzt "heiliges Holz" und stammt aus Peru. Bei uns wird das Palo Santo zur Unterstützung der Meditation, allgemeines Wohlbefinden und kraftvolle Heilung verwendet. Das heilige Holz vertreibt negative Schwingungen, schafft innere Balance und vertieft die Meditation. Die dort ansässigen Ureinwohner sind sich dessen spiritueller und beruhigender Wirkung bewusst und nutzen es daher seit jeher für Zeremonien und Rituale. Der Duft des Palo Santo wird als warm, süßlich-harzig oder benzoe-ähnlich beschrieben.
Weihrauch
Weihrauch ist seit langem ein Teil der heiligen Riten und Rituale. Es wird nachgesagt, dass Weihrauch einige gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Es regt den Geist zu spirituellen Aktivitäten an und wirkt entspannend und klärend, es begünstigt das Gebet und die Meditation. Je nach Herkunft ist der Duft fruchtig, herb, süßlich oder frisch.
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Ich habe lange nachgedacht, wie ich diesen Blogpost heute gestalten möchte. Über was ich reden will und warum. Da mich gestern eine Migräne-Attacke komplett lahm gelegt hat (ich konnte erst nach 17 Uhr langsam wieder aktiv sein und das Bett verlassen, meh), befinde ich mich in einer Art gedanklichen “Zwischenraum”.
Das ist die Phase, in der der Kopf vom höllischen Schmerz zurück zur Normalität überwechselt und sich der Körper/Geist von der Zwangspause erholt. In diesen Zeiträumen schwanke ich ganz oft zwischen einem enormen Tatendrang und einer geistigen “Denkpause” (ist das überhaupt möglich, nicht zu denken?).
In solchen Phasen kommen mir meistens die besten Ideen für die nahe Zukunft und ich fühle mich dann auch am meisten inspiriert und motiviert, wenn ich ehrlich bin. Aber natürlich ist das nicht sonderlich gesund (oder produktiv, lol), nur auf die Erholungsphase nach einer Migräne zu setzen. Aufgrund dieser Dinge/Erfahrungen möchte ich hier das Thema Selbstfürsorge aufgreifen.
Bedeutsamkeit der Selbstfürsorge im Home Office
Besonders als Autor:in und Mensch im Home Office ist die Sorge für sich selbst ein wichtiger Baustein zu einem ausgeglichenen Lebensstil. Wer sich nicht um sich selbst kümmert, überfordert sich und den eigenen Körper, die eigenen Sinne, ganz leicht. Weil dann funktionieren wir nur noch und reagieren lediglich auf die (eigenen oder fremden) Ansprüche und Vorgaben.
Dann befinden sich die Nervenzellen in einem permanenten Zustand von Stress und erhöhter Aktivität, sodass man dazu neigt, zu “vergessen”, wie Erholung und Entspannung überhaupt noch funktionieren (Workaholics und Perfektionisten kennen das Gefühl besonders gut). Reminder: Menschen sind keine Maschinen. ;)
Ideen für mehr Selfcare im Arbeitsalltag zuhause
Wie lässt sich also die Selbstfürsorge (neudeutsch: Selfcare) trainieren? Was muss ich tun, damit ich entspannt und trotzdem produktiv sein kann?
Hierzu habe ich ein paar Ideen. Wenn sie einer/einem von euch helfen, freut mich das. :)
Versorgung sicherstellen. Die körpereigenen Zellen entspannen, indem die Ernährung auf die persönlichen Bedürfnisse und die des Körpers ausgerichtet wird (z. B. mehr Nüsse, gesunde Fette und Vollkornprodukte bei gleichzeitig geringerem Zuckerkonsum im Alltag - sprich: stärker als bisher auf Vitamine und Nährstoffe achten).
Spaßfaktor erhöhen. Den Alltag mit Dingen füllen, die einem selbst und ganz persönlich Freude bereiten (z. B. Hobbys wie Basteln, Spielen, Kochen, Backen, Malen, Häkeln oder das freie Schreiben ohne jeden Anspruch). Das entspannt den Geist und fördert zugleich die Kreativität. Das steigert letzten Endes auch die Produktivität.
Bewegungsmangel vermeiden. Das hat sicher jede:r schon einmal gehört: Sport ist gesund und gehört in einen gesunden Lebensstil hinein. Anstatt sich aber andauernd zu trietzen und zu sagen “Ich will unbedingt schlanker sein und aussehen wie XY”, sollten wir mehr Fürsorge betreiben und den “Bewegungsstress” (Sätze á là “ich muss heute noch XYZ an sportlicher Aktivität betreiben, um mein Ziel zu erreichen, obwohl ich müde bin”) abschalten. Im Prinzip ist es doch so: jede Form von Bewegung ist gesund. Wir müssen nicht Stunde um Stunde über Asphalt oder durch Wälder rennen, um uns wohlzufühlen. Wichtig ist doch vielmehr, auf das eigene Befinden zu achten und nicht darauf, was uns anspruchsvolle Fitness-Gurus und ambitionierte Freizeitsportler:innen erzählen wollen. Um also entspannt und trotzdem gesund durch den Arbeitsalltag zuhause zu kommen, genügt es bereits, sich schlicht und ergreifend regelmäßig moderat (!) zu bewegen. Eine halbe Stunde pro Tag soll schon genügen, um den aktuellen gesundheitlichen Zustand zu halten oder sogar zu verbessern. Es ist keine Perfektion gefragt, um gesund zu leben. Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass ich mich deutlich besser zu Bewegung motivitieren kann, wenn ich nicht den Anspruch verfolge, unbedingt abnehmen zu müssen oder super-fit zu werden. Vielmehr geht es um Selbstliebe. Sich selbst etwas Gutes tun. In sich hineinhorchen und zu spüren: Das gefällt dem Körper!
Den frühen Vogel vergessen. Ganz oft heißt es, um produktiv zu sein, müssen wir eine Morgenroutine pflegen und gaaanz früh aufstehen (am besten schon um 5 Uhr), um den Tag optimal zu nutzen. Ich sage, das ist ziemlicher Blödsinn. Ok, ich sage das unter Vorbehalt. Denn es ist für all jene Menschen Blödsinn, die einfach keine Frühaufsteher sind! Klar, ich kann wochenlang um 5 aufstehen und den Körper durch anhaltende Wiederholung und Gewöhnung auf diese Uhrzeit konditionieren. Kann man machen. Aber ich sage: wenn der eigene natürliche Biorhythmus viel lieber erst ab 10 Uhr aufstehen möchte, dann sollten wir ihm das auch gestatten (sofern das Umfeld uns auch lässst, natürlich). Was bringt mir das Aufstehen um 5 Uhr, wenn das Gehirn um diese Uhrzeit bloß auf Standby läuft und die erste wirklich produktive Handlung erst ab 8 oder 9 Uhr passiert? Ich halte also nichts davon, den Körper in ein enges Korsett zu zwängen mit dem Anspruch, dass er sich darin gefälligst entfalten soll.
Aktive Entspannung trainieren. Damit die Selbstfürsorge im Home Office funktioniert, ist die regelmäßige Entspannung das A und O. Es ist wichtig und gut, sich ganz bewusst Auszeiten und Denkpausen zu nehmen, die Verpflichtungen für kurze Zeit zu “vergessen” und ausschließlich an die eigenen Bedürfnisse zu denken. Kleine Oasen der Stille, Ruhe und Einkehr schaffen, die nicht von den tosenden Alltagsgeplänkel durchbrochen sind. Das kann das abendliche Schaumbad sein, ein Hörbuch, das ohne Nebentätigkeiten gehört wird, oder das Lesen eines Zeitungmagazins. Auch der tägliche Spaziergang an der frischen Luft kann erholsam sein. Hier sind die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse gefragt, um herauszufinden, was die Spannungen in Kopf und Körper löst, bevor sie entstehen.
Diese 5 Tipps haben euch hoffentlich einen Eindruck vermitteln können, was ich unter Selbstfürsorge verstehe (im Übrigen gehören auch halbwegs regelmäßige Check-ups beim Arzt dazu - just sayin’).
Wie praktiziert ihr Selfcare und die eigene Fürsorge? Kommt ihr im Home Office dazu? Oder habt ihr im Alltag zu viele Verpflichtungen bzw. werden zu viele Forderungen an euch gerichtet, um euch effektiv zu entspannen?
In jedem Fall wünsche ich euch eine erholsame Zeit!