Den Film 'Die Haut, in der ich wohne' (Originaltitel: La piel que habito) hab’ ich zwei Mal im Leben geschaut.
Als ich in der High School war, las ich das Buch 'Tarantula' von Thierry Jonquet. Der berühmte spanische Regisseur Pedro Almodóvar drehte daraufhin seinen Film nach diesem Buch und brachte ihn nach Cannes.
Das Buch und der Film unterscheiden sich leicht voneinander.
Es ist eine sehr gewalttätige Geschichte, die in unserer Realität kaum möglich ist. So denke ich zumindest.
Die Handlung ist sehr einfach: Ein Vater rächt sich an dem Vergewaltiger seiner Tochter. Die Umstände, unter denen er dies tut, sind jedoch nicht ganz trivial. Da er ein genialer plastischer Chirurg ist, verwandelt er den Vergewaltiger in eine Frau. O_O Die Frau ist so gut und schön geworden, dass der Chirurg sich selbst in sie verliebt. Es ist wie der antike Mythos des Bildhauers Pygmalion.
Ich hab’ mir 2011 den Film angeschaut und das Buch gelesen. Beide Versionen der gleichen Geschichte haben mir echt gut gefallen.
Am meisten gefällt mir aber die Problemstellung, die nicht alltäglich ist.
Es gibt keinen einzigen positiven Charakter. Alle verdienen einander.
Der Film ist sehr offen und blutig, trotzdem ist er sehr schön gefilmt.
Und ehrlich zu sein, die schockierenden Details der ausgeklügelten Rachemethode einen beim Zusehen erschaudern lassen können.
Die Moral der Geschichte: Rache erzeugt Rache. Und die Bestrafung der Schuldigen sollte immer der Gerechtigkeit überlassen werden.
Antonio Banderas spielt die Hauptrolle in dem Film. Ich bin kein Fan von ihm. Jedoch finde ich den Mann einen sehr tollen Schauspieler.
Die Hauptfigur, die von einer spanischen Schauspielerin Elena Anaya gespielt wurde, zu beobachten, war eigentlich etwas Besonderes.
Meine subjektive Wahrnehmung😅