Trish und ihr traumatisches Erlebnis
Kapitel 2- Die Vergangenheit kommt zurück
Die ganze Zeit über als Trish die Zeit im Krankenhaus verbrachte, sah sie nicht ein einziges mal dieses kleine Mädchen, dabei hatte sie doch so viele Fragen in ihrem Kopf die sie ihr stellen musste. Als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wurde es langsam Warm und die Vögel haben wieder mit dem zwitschern angefangen. Trish atmete einmal die angenehm Luft ein, was nach knapp einer Woche Krankenhaus Aufenthalt vollkommen verständlich war. Sie ging mit ihren Eltern auf den Parkplatz wo sie ihre Krankentasche in den Kofferraum ihres Autos packten. Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile, ehe sie in den Wagen stiegen und sich auf dem Heimweg begaben. Nach einer knappen Stunde Autofahrt, durch den stockenden Verkehr, kamen sie endlich und vollkommen erschöpft Zuhause an. Trish ging auf ihr Zimmer und wollte grade ihre Tasche auspacken, als sie auf einmal den Klang einer sehr zierlichen Stimme in die Ohren flüsterte : „ Hilf mir bitte, ich brauche dich Trish.“ Sofort erstarrte Trish und konnte sich kaum bewegen. Sie drehte sich, nach gefühlten 20 Minuten, und mit sehr viel Überwindung um, und sah wieder dieses kleine Mädchen. „Habe bitte keine Angst vor mir. Ich verspreche dir das ich dir niemals etwas tun werde.“ Sagte das kleine Mädchen und sprach weiter: „ Mein Name ist Mathilda und ich suche schon seit Ewigkeiten jemanden mit dem ich reden kann. Trish ich wollte niemals das du wegen mir im Krankenhaus liegst, das musst du mir wirklich glauben, aber ich war einfach so froh das mich endlich jemand sehen kann.“ Erstaunt darüber das Sie die einzige ist, die Mathilda sehen konnte, brachte sie ein paar Worte heraus. „Hallo Mathilda, möchtest du mir erzählen was dir passiert ist?“ Mathilda fing an zu weinen, weil sie es nicht glauben konnte das sie womöglich bald ihren Frieden finden könne. Als sie anfing ihre Geschichte zu erzählen, merkte Trish das Mathilda ihr bekannt vorkam und unterbrach sie: „Mathilda? Tut mir leid das ich dich einfach unterbreche, aber ich habe das Gefühl das ich dich kenne, kann das stimmen oder bilde ich mir das gerade ein?“ , ob sie die Antwort auf ihre frage wirklich hören möchte wusste sie leider selber noch nicht, aber sie musste es einfach wissen. Mathilda zögerte mit der Antwort, aber sie fing an es Trish zu erklären. „ Ja wir kennen uns und das eigentlich auch sehr gut. Nur da ich sehe das du dich anscheinend an nichts mehr erinnerst, möchte ich dir das erklären, damit du mich vielleicht ein wenig mehr verstehen kannst.“ Mit dieser Antwort hat Trish nicht gerechnet, doch jetzt wollte sie die Wahrheit erfahren und setzte sich auf ihr Bett, zusammen mit Mathilda. Beide warteten darauf das Trish ihre Eltern ins Bett gehen und beide vollkommen in Ruhe und ohne flüstern reden können. Währenddessen versuchte Trish sich zu erinnern und fragte sich was sie vielleicht noch alles vergessen hätte. Gab es noch mehr was sie verdrängt oder war sie einfach viel zu Jung um sich an vieles zu erinnern? Als die Eltern endlich im Bett waren fing Mathilda sofort an zu erzählen und Trish war schockiert, denn sie hätte mit allem gerechnet, aber niemals damit. „ Trish ich weiß dass, das jetzt womöglich ziemlich viel für dich sein wird, aber du musst es erfahren und da führt auch kein Weg daran vorbei. Ich bin deine Zwillingsschwester, welche du kurz nach unserem zweitem Geburtstag verloren hast.“











