Handgemenge im Swingerclub. Situation ejakuliert.




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Handgemenge im Swingerclub. Situation ejakuliert.
Mordverdächtigter bei Handgemenge mit Polizisten versehentlich erschossen
Mordverdächtigter bei Handgemenge mit Polizisten versehentlich erschossen
Manila, Philippinen – Die meistgesuchte Person der Ilocos Region, der Mordverdächtigte Salvador Marzan Sr., wurde am Montag bei einem Handgemenge um eine Dienstwaffe erschossen. La Union Polizeisprecher Chefinspektor Silverio Ordinario Jr. sagt Salvador “Ampang” Marzan Sr. war zuvor in seinem Haus im Ortsbezirk San Jose in Sudipen, Provinz La Union, wegen Mordes verhaftet worden und sollte in das…
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Der "Zwei - Vierzeiler" ⊗ Ein zwischengeschlechtliches Handgemenge
Der “Zwei – Vierzeiler” ⊗ Ein zwischengeschlechtliches Handgemenge
Ehepaar auf der Couch: “Ich liebe Dich mit all Deinen Ecken und Kanten!” “Und ich Dich mit all Deinen Rundungen…” Handgemenge. Kein Versöhnungsbeischlaf.
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Dies ist auch in der Tat der richtige wissenschaftliche Gesichtspunkt, daß man die Bücher auch der Befreundeten der strengsten Kritik nicht entzieht und niemandem die Abweichung übelnimmt. Ganz anders ist es freilich in dem Fall, wo eine Person, die ganz nichtig ist, sich eine übergroße Bedeutung sich erschlichen hat und nun völlig negiert und totgeschlagen wird. Das kann der Negierte nur persönlich nehmen, weil ihm sein Selbstbewußtsein angetastet wird und er es nicht aus der Affäre zurückziehn kann. Dieser Fall ist Erdmann seiner oder müßte es vielmehr sein, ist es aber nicht. Denn ich finde meine Prophezeiung bestätigt, daß ihm der Beweis seiner Nichtigkeit gar keinen Schaden tut und daß er selbst himmelweit entfernt ist, in meiner Rezension nur irgend etwas Wahres zu finden, weshalb er denn auch imstande sein wird, die Sache ohne Störung zu ertragen. […] So, lieber Freund, gibt es kein Bedürfnis, ja nicht einmal die Möglichkeit 'der Kooperation der Schule', darum nicht, weil ihre eigne Entwicklung die ist, daß ihre Gegensätze selbständig gegeneinander agieren.
Arnold Ruge: Brief an Karl Rosenkranz vom 16. Dezember 1937, in: Die Hegelsche Linke. Dokumente zu Philosophie und Politik im deutschen Vormärz, S. 758.
Kennt man erst einmal Individuen, die ganz Charakter-los sind, dann muß man solchen Individuen Charakter beibringen. Doktrinäre Varianten setzen darauf, von Außen Licht ins Dunkel zu bringen. Humanistische Varianten setzen auf Selbsterkenntnis und lassen die Individuen in Ruhe. In den doktrinären Varianten ist das Individuelle der Individuen einfach eine zu besetzende Leerstelle; die humanistische Varianten sind der ideologische Humus praktizierter Gleichgültigkeit gegenüber dem Individuellen der Individuen unter dem Deckmantel von Bescheidenheit und Toleranz - eben ein in Ruhe lassen. [...] Und im Handgemenge handelt es sich nicht darum, ob der Andere unter die Form des Objektes oder der Anschauung nur verschieden interpretiert wird, es handelt sich darum, ihn in flagranti zu treffen.
Volker Schürmann: Heimat als Heterotopie, in: Ders.: Heitere Gelassenheit. Grundriß einer parteilichen Skepsis, Magdeburg 2002, S. 195.
Wenn ich mich auf den Künstler der Übertreibung berufe und sage, daß die 'Auslöscher' am Werk sind, die 'Umbringer', und daß die Übertreibungen, die sich aus meinen Enttäuschungen speisen, nichts anderes sind als der Ausdruck meiner Notwehr, dort, wo ich es den anderen gleich getan und den systematischen Angriff nicht erkannt habe, ihn nicht habe sehen wollen, aus Furcht vor der ungeheuren Kraftanstrengung, die die Übertreibung kostet, gierig nach einer täuschenden und zerstörerischen 'Existenzüberbrückung', setzt man fassungslos der Rechtfertigung meiner Machwerke den Einwand entgegen, sie seien Bestätigung meines Versagens. Statt meiner Eitelkeit nachzugeben und mich in einer Kunst zu üben, die in meinem Fall gar keine Kunst sei, sondern das Gefälle meiner Selbstgefälligkeit, kein 'Geistesgeheimnis', sondern mein Verrat am Geist, hätte ich von mir absehen und alles auf mich nehmen sollen. Da ich allein etwas ausrichten, da ich am anderen und der andere selber an meiner Stelle nichts ausrichten könne, trüge ich allein Schuld an dem mir Zustoßenden, müsse ich allein mich als die Ursache dessen betrachten, wogegen meine hilflos empörte Übertreibung anrenne. Bläht der Übertreibende nicht die Sprache zu der des 'Allesbesitzenden' auf, gerade weil er nicht im Besitz seiner eigenen Kräfte ist und deshalb von sich ablenken will? Ist er nicht der wahre Solipsist, ein Selbst ohne Selbst? Dennoch lastet das Schicksal des Übertreibens am schwersten auf dem, der sowohl vom anderen absieht, indem er den Blick auf sich richtet, als auch von sich, indem er sein Selbst nur im Hinblick auf den anderen wahrnimmt.
Alexander Garcia Düttmann: Philosophie der Übertreibung, Frankfurt am Main 2004, S. 17ff.