Gruppen und Individuen enthalten Mikrofaschismen, die nur darauf warten auszukritalisieren.
Gilles Deleuze & Felix Guattari: "Rhizom", S.16/17
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Gruppen und Individuen enthalten Mikrofaschismen, die nur darauf warten auszukritalisieren.
Gilles Deleuze & Felix Guattari: "Rhizom", S.16/17
andrés cerpa, "three poems"
Lebe und denke nicht an... andere.
Zur Nozizeptor-Som(n)ose des Kaffee-Missbrauchs
(santischer Schreibstil)
Bevor man einen Kaffee trinkt kann man sich ja vieles denken. Zum Beispiel „Kaffee wärmt“, „Kaffee nährt“, „Kaffee regt an“ oder „Ich brauch das jetzt“. Letzteres unterscheidet sich grundsätzlich von dem guten „es gibt Kaffee“. Kaffee „zu brauchen“ ist ein Hinweiß auf die Verwechslung der Arbeitsleistung mit der Träumerei (unter Wirkung von Kaffee), zu der wir am Schluss kommen. Letzten Endes erwischt man sich dabei, Abends Kaffee zu trinken, um am nächsten Tag noch „mehr Rausch“ zu rechtfertigen oder man trinkt Abends Kaffee und arbeitet dann weniger. Dieses etwas ungenaue – anmutende – Behaupten, man arbeite weniger „auf Kaffee“ bezieht sich auf ein individual-psychologisches Phänomen. Dieser Wisch (oder Entwurf) soll in erster Linie erinnern, wieviel mehr das Leben bietet und wieviel mehr man selbst ist, als eine Tasse Kaffee (oder neun).
Genauer gesagt „schläft man weniger“, „therapiert einseitiger“ und „sublimiert kollektiver“ (-> weniger Persönlichkeitsentwicklung). Dabei entsteht eine Lüge, ein physiologisches Leiden der Reizbarkeit, auf Grundlage mangelnder Verdauung und mangelnden Schlafes. Der Schein trügt nämlich und wovor uns die Endopsyche zu warnen beginnt, ist unser eigner „Tod“, verursacht durch Kaffee-Missbrauch. Und mit Tod meine ich hier „mangelndes Leben“, welches unerlässlich für die Qualität der Herausforderung ist. Es mag mutig sein 9 Kaffees zu trinken, aber es ist töricht auch nur 1 ne‘ zu trinken, ohne sich körperlich darauf vorzubereiten. Tragisch wird das, wenn die Psyche ins Spiel kommt (und Architektur!). Der Einzelne identifiziert sich dann womöglich mit seinem „müden Ich“ und nimmt die „Wahrnehmung“ der Mitmenschen „so wie sie ist“. Verkleinert also seine Meinungen! Die Fremdwahrnehmung sorgt dann für einen Effekt, welcher uns die Mitmenschlichkeit lehrt. Egal wie, es macht kaum Sinn, einen Mitmenschen für krank zu befinden oder störend. Nein, vielmehr könnte seine Krankheit und Störung eine eigene physiologische Isolation ins Koffeinerge* bedeuten. Was das heißt, ist kosmisch. „Wir“ sind sprachlich völlig unfähig (in Deutschland), zu begreifen, in welchen
Telepathionsräumen
sich Kaffee-Gebraucher befinden. Im Vergleich zu einem, der die weiße Taubnessel als Erfolgsdroge befindet, mag eine falsche Dosierung von Kaffee mehr soziologische Aggressionen (des Erfolgs) verbergen (sowie gegen ihn aufweisen). Was einer oder der andere auch „nimmt“, der mit dem Erfolg, der die anderen nicht zur selben „Ekstase“ (Erfolgsbewusstsein?) treibt, indem er Kaffee macht oder Informationen teilt, ist der Feind. Je länger dieses nozizeptorische „Feind-Phänomen“ aufrecht erhalten bleibt, desto intensiver oder länger kann die persönliche Heilphase „dauern“. Ein Einzelner kann also, obwohl er nüchtern ist, durch die Anwesenheit von Kaffee-Berauschten individuell eine nozizeptorische Dissoziation abbekommen (et vice versa). Wie immer gilt, Kaffee in Isolation zu trinken**, solange keine kollektive Definition (und Vertrauen) dem Kaffee (Seelennahrung) gegenüber vorhanden ist. Ohnehin hilft Kaffee nur dahin, wo man selbst mit dem Erfolg beginnt.
*Oder: nozizeptorische.
**Schließlich ist es jedes Mal ein psychoaktives Experiment. „Wo es keine Seelennahrung ist.“
Bild: men in a bowler hat
- 31.08.21 17:03 keinjournalist
Die Welt liebt deine Einzigartigkeit. Du musst nur besonders gut darin sein.
julie laqua
Every love song that we've ever heard is a constant reminder to us that that individuation is bullshit: 'I can't live without you.' That's a commonplace formulation that ought to allow us to call radically into question, okay, the metaphysical terms that we have come to accept. If really, if 'I can't live without you,' that's a critique of I, of it's very possibility. And we should follow that threat to the end. And we should follow that thread not only as a rhetorical formulation, but follow it at the level of our practices.
Fred Moten
A medida que la consciencia se va fortaleciendo mediante las técnicas de interiorización, las influencias negativas de subconsciente van quedando automáticamente bloqueadas y todo el centro mental va quedando supeditado a la voluntad del individuo.
—Ramiro Calle
Das Wesen
Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens. Sie lernen sich selbst kennen. Nicht nur durch ihr selbstständiges Denken sowie Handeln, sondern auch durch Fremd-Einwirkungen wie das Beobachten der Umwelt und der Mitmenschen!- Jeder ist Einzigartig - ja, dem kann man mit ruhigem Gewißen zustimmen und dennoch gibt es keinen, von dem man wahrlich sagen könnte er hätte nichts ansich, was mit einem anderen zu vergleichen wäre! Allerdings sollte klar sein, wenn man lediglich etwas nachahmt, was im Endeffekt nicht verstanden wird, könnte man von der absurden Theorie ausgehen vom Affen abzustammen.
- Der Mensch ist ein veränderliches Individuum, welcher sich aus Argwohn zuweilen nicht traut eine Seite von sich zu enthüllen,