Ansichtskarte Potsdam Hans-Otto-Theater Berlin: Postkartenverlag K. Mader, 1157 Berlin-Karlshorst (III/18/197 B 3/66) 1966

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Ansichtskarte Potsdam Hans-Otto-Theater Berlin: Postkartenverlag K. Mader, 1157 Berlin-Karlshorst (III/18/197 B 3/66) 1966
Maria Stuart von Schiller: Theaterkritik zur modernen Inszenierung – Besetzung, Bühnenbild & Stream-Erfahrungen aus dem Hans-Otto-Theater Potsdam
Die Auswahl an Theaterstücken ist echt groß. Nach einem neueren Theaterstück (Der Vorname), einem Theaterstück für Jugendliche (Nathans Kinder) kommen wir nun zu einem Klassiker unter den Theaterstücken, nämlich Maria Stuart von Schiller. Gleich am Anfang merkt man, dieses Stück ist von Schiller. Diese Sprache ist einfach unverwechselbar. Maria Stuart, die von Janine Kreß sehr gut dargestellt wurde, man merkt ihr immer wieder ihre Zweifel und Ängste an, aber auch diesen scharfen Geist und diese Kampfeslust. Maria strahlt diese Zerrissenheit zwischen Hoffnung und Bangen das ganze Stück über aus. Ich spürte es schon in der ersten Szene. Amias Paulet, seines Zeichens Ritter und Aufpasser auf Maria Stuart, hat für mich gleich in der ersten Szene, als er zu Maria in ihr Gefängnis kommt, seine wohl mit stärkster Szene. Dieses „Morgen!“ als er Maria begrüßt steht im krassen Widerspruch zu der Stimmung der Gefangenen. Aber auch sonst ist Guido Lambrecht, der Amias spielt, ein willkommener Punkt in diesem Stück. Mit Elisabeth werde ich nicht so richtig warm. Dies liegt aber nicht an der Schauspielerin Kristin Muthwill, sondern eher an ihrer Rolle. Auch bei ihr spürt man diese innere Zerrissenheit es richtig zu machen, aber auch diese Angst vor Maria Stuart, weil sie denkt, dass diese ihr den Thron wegnehmen will. Also ich habe nur etwas gegen die Figur der Elisabeth als gegen die Schauspielerin, die doch mit viel Elan und Kraft die Elisabeth spielt. Gegenüber diesen Schauspielern fallen die anderen etwas ab, wobei sie immer wieder auch Glanzpunkte setzen. Allerdings gehen sie irgendwie auch immer wieder etwas unter. Das liegt aber für mich nicht an den Schauspielern, auch nicht an dem einfach gehaltenen Bühnenbild, damit kann ich umgehen, dies ist im Nachgang nachdem ich die Nacht geschlafen habe nicht so schlimm. Was aber schwierig ist, ist Schauspieler zu erkennen, die alle in schwarz/weiß gekleidet sind und dazu noch ihre Gesichter weiß gemacht wurden. Es mag vielleicht im Theater wirken, wenn man vollkommen konzentriert auf das Stück ist, aber die Frage ist, habt ihr euch dies mal über Stunden (Es sind ja fast drei Stunden!) an einem Computermonitor oder einem Fernseher angesehen? Dies ist nicht ganz Theater-like, auch wenn ich mir dies wünschen würde. Die Konzentration ist doch eine andere und es hat nicht jeder einen Fire TV-Stick oder ähnliches, so das man es sich auf dem Fernseher ansehen kann. Es gibt aber Menschen, die sehen sich dies auf einem kleinen Tablett an und da kann es noch schwieriger werden. Ich würde mir einfach wünschen, dass man die Figuren im Theaterstück besser unterscheiden kann. Irgendwie wünschte ich mir auch ein anderes Bühnenbild, aber damit kann ich leben. Ich kann auch damit leben, dass man anstatt Briefe ein Tonband nimmt, wobei auch da die Frage ist, welcher Jüngere Mensch kennt noch ein altes Tonbandgerät, da kann man doch mit einem Stapel Papier mehr anfangen. Wenn schon modernisieren, dann vielleicht auch gleich richtig. Alles in allem ein nicht gerade einfaches Theaterstück, aber wer Schiller kennt, weiß was ihn erwartet. Die Schauspieler sind gut, aber teilweise schwierig auseinander zu halten. Ich finde, man hat dies bei „Nathans Kinder“ besser gelöst, zumal man die Unterscheidung der verschiedenen Personen hätte besser gestalten können. Wenn man aber weiß, man wird nicht von irgendetwas zwischendurch abgehalten und man sich vollkommen auf das Stück einlassen kann und man einen guten Fernseher oder Monitor hat, dann ist es ein wirklich gutes Theaterstück. Da aber leider nicht jeder die gleiche Ausstattung zuhause hat, denke ich, dass es doch ein wenig schwieriger ist, diesem Stück zu folgen, aber sehenswert ist es allemal, zumal ja nicht jeder ein Theater um die Ecke hat. Read the full article
Nathans Kinder – Aus dem: Hans-Otto-Theater Potsdam
„Der Vorname“ aus dem Hans-Otto-Theater in Potsdam war schon ein guter Einstieg ins Online-Theater. Auch wenn es da ja kleine Probleme mit dem Ton gab und man stellenweise gemerkt hat, dass es „nur“ eine Probe war, welche man aufgezeichnet hat, war es doch sehr schön und somit freute ich mich nun auf ein weiteres Stück. Diesmal bin ich wieder im Hans-Otto-Theater, nur heißt das Stück „Nathans Kinder“. Es spielt in Jerusalem, der Stadt, in der drei der Weltreligionen ihr gemeinsames Zentrum haben, und um die diese Religionen immer wieder kämpfen. Und ganz ehrlich, mit Ruhm bekleckern sich alle nicht. Da ist es egal, ob es das Judentum ist, oder halt die Moslems und die Christen, alle haben auf der einen oder der anderen Seite versucht, ihren Vorteil aus allem zu ziehen und die anderen zu verdrängen. Das Theaterstück spielt in der Zeit der Kreuzzüge. Kurt, ein Kreuzritter, wird vom Sultan begnadigt, sprich er bekam nicht, wie alle anderen Kreuzritter den Kopf abgeschlagen, sondern wurde am Leben gelassen! Durch diesen glücklichen Umstand konnte er Recha, die Tochter des reichen Juden Nathan, der gerade auf einer Geschäftsreise war, aus einem brennenden Haus retten. Recha verliebte sich Hals über Kopf in den Kreuzritter Kurt. Nathan hatte jedoch etwas dagegen, da er selbst sieben seiner Kinder durch Kreuzritter verloren hatte. Recha und Kurt werden immer mehr zum Spielball des Sultans und des Bischoffs, die beiden Nathan umbringen am liebsten wollen, da dieser ja „nur“ ein Jude ist. In den 70 Minuten passiert sehr vieles, und es ist total kurzweilig. Diesmal gibt es keine Tonprobleme. Die Kameraführung ist sehr angenehme und die Schauspieler, vor allem Charlott Lehmann als Recha, wirklich ausdrucksstark, aber auch Joachim Berger als Nathan und besonders Paul Wilms als Kurt, den Kreuzritter, würde ich gerne wieder und wieder sehen. Alle fünf Schauspieler schaffen, es zusammen eine spannende sehr kurzweilige Story intensiv zu verpacken. Was das Bühnenbild und die Kostüme betrifft, ist es wie so oft – modern statt klassisch. Das Stück spielt in der Zeit der Kreuzritter, aber der Kreuzritter hat ein Maschinengewehr statt eines Schwerts. Die Kleidung ist modern, aber nicht ausgeflippt, alles passt irgendwie zusammen. Man könnte also auch sagen, dass dieses Stück die Transformation aus dem Mittelalter ins heutige Jetzt geschafft hat. Und es ist ja nicht so, dass dieses Thema nicht heute noch mindestens genauso wichtig ist, wie damals. Man feindet sich noch immer an, dabei gibt es doch so viele Gemeinsamkeiten der Religionen. Muss man sagen: das ist ein Jude, Moslem oder Christ? Kann man nicht einfach sagen, der da Gegenüber ist ein Mensch. Warum kann man nicht friedlich miteinander leben und voneinander lernen? Vielleicht schafft es ja so ein „kleines“ Theaterstück, ein wenig zur Verständigung zwischen diesen Gruppen beizutragen. Mich würde es freuen, denn vielleicht ist der Mensch, der da gegenüber steht nicht ein Jude, sondern ein Christ, oder der Kreuzritter ist in Wahrheit ein Moslem und nur durch Zufall und eine Verkettung bestimmter Umstände ein Kreuzritter geworden. Wer weiß das schon? Warum sollte man also nicht den Anderen vernünftig behandeln und mit einem gewissen Respekt umgehen. All dies sind Fragen, die ich mir momentan stelle, die dieses Theaterstück in mir aufgeworfen hat und irgendwie bin ich dankbar, dass ich dies kennenlernen durfte. Auch Corona hat so seine Vorteile und ich denke, auch ihr werdet, wenn ihr mit offen Augen durch das Internet streift, den ein oder anderen Stream oder dass ein oder andere Theater kennenlernen. In diesem Sinne, haltet Augen und Ohren offen und schaut euch Kultur an. Es gibt sie mit jedem Mausklick zu finden und jeder Künstler hat es verdient, gesehen zu werden. Read the full article
Der Vorname – Aus dem: Hans-Otto-Theater Potsdam
Mir fehlt ja das Theater und in das Stück „Der Vorname“ wollte ich ja eigentlich ins Stadttheater in Gießen gehen. Nun surfte ich so durchs Internet, auf der Suche nach Veranstaltungen und stieß dabei auf die Vorstellung von eben diesem Theaterstück aus dem Hans-Otto-Theater in Potsdam, nur wie momentan so üblich als Stream. Komme ich nun mal schnell zur Geschichte: Pierre und seine Frau Elisabeth sind beide beruflich mit Literatur beschäftigt. Die beiden Kinder haben dementsprechend auch wirklich besondere Vornamen. Die beiden haben Elisabeths Bruder Vincent und deren Lebensgefährtin Anna und den langjährigen Freund Claude zum Essen eingeladen. Vincent ist so ein besonderer Witzbold. Er erzählt, dass seine Lebensgefährtin schwanger ist und einen Jungen erwartet. Dieser Junge soll ausgerechnet Adolphe heißen. Schnell entbrennt ein Streit um den Vornamen, denn man kann doch nicht sein Kind Adolf nennen! Auch wenn er mit phe geschrieben wird, kommt doch nur Adolf raus, und diesen Namen darf man doch niemanden mehr geben. Dieser Name ist doch zu belastet. Es wird eine lebhafte Diskussion, die immer wieder die Schattenseiten des anderen zutage fördert. Da kommt der Mord an einem Hund an die Oberfläche, die eventuelle sexuelle Neigung des einen, der Egoismus des anderen und noch einiges mehr. Es ist wie man es einfach so kennt, der Alkohol löst die Zungen und es kommt immer mehr an die Oberfläche, was man lieber nicht nach oben kommen lassen möchte. Nun durfte ich mir dies als Stream ansehen. Die Aufnahme ist von der zweiten Hauptprobe und wird über Reservix zur Verfügung gestellt. Der Start ist auch ein wenig holprig. Nicht vom schauspielerischen, sondern vom Ton her. Vincent führt in das Stück ein und stellt die Figuren vor. Er ist akustisch nicht so gut zu verstehen, auch wenn man, wie es der Regisseur sagt, den Kopfhörer aufsetzt. Der Ton ist etwas übersteuert und man versteht es nicht so gut. Die Unterhaltung zwischen Elisabeth und Pierre hingegen ist wirklich sehr gut zu verstehen. Ich hatte schon Angst, dass dies die ganze Zeit so bleibt, aber nachdem Vincent nicht mehr am Mikrofon war, war alles auch wirklich sehr gut zu verstehen. Hans Otto Theater Potsdam Spielzeit 2020/2021 Großes Haus DER VORNAME von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière aus dem Französischen von Georg Holzer REGIE Moritz Peters BÜHNE UND KOSTÜME Nehle Balkhausen MUSIK UND SOUNDS Marc Eisenschink DRAMATURGIE Carola Gerbert MIT ELISABETH Franziska Melzer PIERRE Philipp Mauritz VINCENT Hannes Schumacher CLAUDE Henning Strübbe ANNA Ulrike Beerbaum Mit zunehmender Dauer saugte es mich immer mehr in das Theaterstück rein und bis auf den Sitzplatz wurde es immer mehr wie im Theater. Was so fünf gute Schauspieler in einem hervorrufen können ohne viel Technik, oder Requisite, nur auf das Wichtige reduziert! In diesem Fall waren dies ein paar Vorhänge, ein großer Tisch, Stühle und ein paar große Vasen mit Blumen drin. Und so ist es so, wie im Theater üblich: die Schauspieler sind die, die mit ihrer Mimik, Aussprache und der Gestik wirken. Es ist egal, wen dieser fünf Schauspieler man betrachtet, jede/r hat seine Stärken aber auch mal seine Schwächen, was vielleicht aber auch an der Kameraführung liegt oder an dem Ton, siehe Anfang. Wobei ich glaube, dass dies dem Regisseur schon klar war und er dies schon bei der Begrüßung angesprochen hat. Aber für 5,50€ bekommt man viel geboten, vor allem, wenn man bedenkt das man über 24 Stunden Zugriff auf den Stream hat und was mir wichtig ist, man unterstützt den Kulturbetrieb. Ich finde, viel mehr Theater sollten ihre Theaterstücke auch als Stream zur Verfügung stellen. Denn auch wenn man nicht ein hundertprozentiges Theaterfeeling bekommt, ist es doch irgendwie intensiver, als wenn ich mir einen Film ansehe. Danke liebes Hans-Otto-Theater, dass ihr mir die Wartezeit auf mein Stadttheater so verkürzet, aber meine Sehnsucht nach einer Theateraufführung ist nicht gestillt. Es ist jedoch ein wenig Balsam für mein blutendes Herz. Wie wäre es, wenn Sie mal nach Theaterstreams schauen, und so die Theaterwelt ein wenig unterstützen? Ich bin neugierig geworden auf dieses Theater in Potsdam. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Read the full article
[Theater] Die Jury tagt – Aus dem: Hans Otto Theater Potsdam
Uraufführungen oder Produktionen, die für ein bestimmtes Theater geschrieben wurde, haben immer wieder ihren ganz eigenen Reiz. Ich hatte da schon mal meine Erfahrung und die war durchweg positiv. So war ich auch diesmal gespannt und „Die Jury tagt“ ist ein Theaterstück für das und aus dem Hans Otto Theater in Potsdam. Geschrieben wurde es von Julia Schoch, einer Autorin, die ich schon immer mal lesen wollte. So kommt es nun anders als gedacht und ich durfte mir ein Theaterstück von ihr ansehen. Als erstes erscheint ein Engel auf der Bühne. Er beobachtet schon länger die Menschen. Mascha Schneider spielt diesen Engel. Sie arbeitet sehr gut mit der Stimme und die Geräusche, die sie damit macht, bringen einen gleich in eine gewisse Atmosphäre. Kurze Zeit darauf, sieht mal eine Gruppe von vier Menschen, die das Denkmals für die Friedliche Revolution 1989 auswählen sollten. Da ist zum einen Robert Gericke-Wysenthal, der Mäzen, der dieses Denkmal bezahlen soll, der von Joachim Berger gespielt wird. Marion Grothmann, eine wie sie sagt führender Kopf der friedlichen Revolution die von Bettina Riebesel gespielt wird, hat ein persönliches Interesse an dem Denkmal, da sie damit ja auch ein Denkmal für sich selbst setzen möchte. Moritz Böck ist der Sekretär des Ministerpräsidenten und, Entschuldigung, wenn das so sage, ein Schleimbeutel. Er versucht immer wieder es jedem recht zu machen, vor allem seinen Chef, und er findet alles sofort total toll. Er wird von Henning Strübbe gespielt.
Komme ich nun zu Jenny Adler. Erstens kommt sie viel zu spät, zweitens erwartet sie immer, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen. Das wird schon nach den ersten Minuten sehr klar, als sie möchte, dass ihr Sohn, den sie gerade im Kindergarten abgegeben hat und der EINE Laus hat, von ihrem Mann abgeholt werden soll. Da dieser, oh, Wunder, noch arbeiten muss, soll es der 12jährige Sohn machen, den ihr Mann aus der ersten Ehe mitgebracht hat. Als dies nicht so klappt, wie sie es gerne hätte, sind wieder nur die anderen dran schuld. Gespielt wird diese Frau von Franziska Melzer. Dass dies nur bedingt gut geht, und sich diese Personen, wenn sie länger an einem Platz sind, sicherlich in die Haare bekommen, wird einem schon sehr schnell klar. Und dass sie länger zusammen sein werden, wird einem auch klar, da vor dem Gebäude in der Stadt eine Demonstration stattfindet, die immer lauter und brutaler wird. Es ist spannend, wie die Personen sich bei dem Stück aneinander reiben und wie jeder irgendwie versucht, sein Schäfchen ins Trockene zu bringen. Jeder weiß es besser als der andere. Obwohl man sich schnell für ein Denkmal einigt, so ist man sich doch über die Ausführung oder Inschrift nicht gleich einig. Und überhaupt Kunst ist immer schwierig und Revolutionäre zu ehren, ist noch schwieriger. Bei jedem Findet man auch dunkle Flecken. Alles in allem sind es kurzweilige 105 Minuten, die man vor seinem PC oder Fernseher verbringt. Wie immer gibt einem das Theater etwas zu denken und ich hinterfragte mich selbst. Wie würde ich reagieren? Es ist für mich ein Stück, welches ich auch gerne auf anderen Theaterbühnen in Deutschland sehen würde. In Gießen z.B. könnte ich es mir im Tat vorstellen. Schwierig ist es für mich so oder so. Ich finde dieses Stück besser als „Der Vorname“ aus dem Hans Otto Theater, Dass ich Theater auch am PC oder Fernseher genießen kann, finde ich gut und Theaterschauspieler sind irgendwie immer ausdrucksstärker als die Schauspieler im Fernsehen. Aber jedes Mal, wenn ich mir so etwas ansehe, wünsche ich mir, mein Sakko und ein Hemd angezogen zu haben, und dieses Theaterstück im Theater meiner Stadt anzusehen. Das Hans Otto Theater, oder auch andere Theater, machen es immer besser, aber ich wünsche mir und den Schauspielern endlich wieder Publikum und das gemeinsame Erleben und Leben der Kunst und Kultur, das Streiten und Diskutieren, das besondere Flair der realen Theaterwelt, aber Danke an alle Theater in Deutschland, die so etwas anbieten. Vielleicht sollte man das einfach auch als Möglichkeit sehen, andere Menschen fürs Theater zu begeistern, oder Menschen, die es nicht schaffen, aus Gesundheitlichen Gründen etc., an Kultur teilzuhaben, die Gelegenheit zu geben, so etwas wie diesmal „Die Jury tagt“ zu erleben, oder einfach auch um theaterfreie Zeit zu überbrücken, und vielleicht ein paar Einnahmen mehr zu generieren? Corona bringt meiner Meinung nach bei allem Negativen auch einen neuen Gesichtspunkt. Man sieht, wie erfinderisch Kultur ist. Vielleicht bleiben einige Dinge bestehen, aber nicht als Ersatz des realen, schönen und lebendigen Kulturlebens, sondern einfach als Ergänzung, denn mehr wird es nie sein!
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Sporting my new Salt N Pepa jacket while laying down some vocals with my shaman pals TAU. I am looking forward to play the first MISS KENICHI shows of this yeah next weekend. #concert #misskenichi #weltecho #täubchenthal #hansottotheater
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