#lassmalbockspringen #dresden #altstadt #hinternhoch #igelbabesontour #jumpoftheday
seen from United States
seen from Malaysia
seen from China

seen from Brazil
seen from China

seen from Malaysia
seen from Kazakhstan
seen from Norway
seen from United States
seen from Türkiye

seen from Malaysia
seen from China

seen from Netherlands

seen from United States

seen from Norway

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from China
#lassmalbockspringen #dresden #altstadt #hinternhoch #igelbabesontour #jumpoftheday
So, hier mal ein aktuelles Foto von mir auf dem ich mich geschickt so darstelle, als würde ich mich richtig wohl fühlen. War ja auch für Bewerbungen gedacht. Klar, es könnte ja jetzt argumentiert werden, ich könnte fetter sein und das berühmte “Hab dich doch nicht so, siehst doch gut aus”-Argument was ich doch schon öfter von dritten gehört habe. Aber meistens sind das selbst keine sportlichen Menschen und was mein eigentliches Gegenargument ist: Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut - also kann nur ich entscheiden was sich ändern muss. Wenn ich also nicht mag, dass mein Blazer nicht vernünftig sitzt, weil mein Bauch im weg ist hab ich nur zwei Möglichkeiten: Kauf dir neue Kleidung oder ändere was an deinem Lebensstil. Ich bin jetzt nicht wirklich so vermögend, dass ich mir alle zwei Monate eine Generalüberholung meines Kleiderschranks leisten kann. Denn genau so lange, also zwei Monate, hat es gerade für mich gedauert, dass ich fast 10kg zugenommen habe (Thesis mal als Ausrede nutzen oder nicht, die Zunahme ist leider Fakt). Da 10kg etwa 2 Kleidergrößen sind könnte ich da schon shoppen gehen. Oder eben Hanteltraining machen und die Schokolade reduzieren. Aber jetzt mal zu meiner ersten Woche, wie ist es mir ergangen. Um ehrlich zu sein, nichts ist bisher gdie Jobsuche zu schaffen.egangen. Ich habe nur kleine Erfolge zu melden, dass ich bspw. am Rollenspielabend DSA nicht gesnaked habe und mich an Wasser hielt. Oder dass ich regelmäßig mein Mittagessen gegessen habe (dafür habe ich schon einen Alarm auf dem Handy, weil ich es ohne Arbeitsroutine daheim gern vergesse). Aber am meisten macht mir die Jobsuche zu schaffen.
Ich bin morgens früh wach und stehe dann auch auf, weil wieder hinlegen keine Option ist (Alpträume und Co). Dann frühstücke ich mein geliebtes Müsli, was ich mir immer selbst zusammenstelle und lieber mit Joghurt als Milch genieße. Soweit alles klar. Irgendwo dazwischen zieh ich mich auch an, damit ich das Gefühl habe der Tag ginge nun offiziell los. Dann sitze ich also an meinem crappy Schreibtisch und suche Stellenanzeigen und schreibe passende Bewerbungen. Dabei werde ich so panisch, dass ich zwischen einer und drei Bewerbungen schaffe. Heute nur eine. Dann bekomme ich noch mehr Panik, dass ich nur eine schaffe und wie soll ich denn je einen Job finden und sowieso ... !!!! **** ... Bewerbu... - Netflix? Ja, gut, eine Folge, CUT 1,5h später: Bewerbung?
Ja, so zieht sich der Tag und ich finde es furchtbar. Als wäre ich in meinem Kopf gefangen. Andere Projekte traue ich mich kaum anzufangen, weil ich ja nächsten Monat Geld für die Miete brauche aka einen Job, also traue ich mich nicht raus. Oder ans Renovieren. Und mach mich schön selbst Streß. Also das Hormon. Welches übrigens die Fettverbrennung stört, sodass Abnehmen besonders schwer wird ^^ Sieht noch jemand den Teufelskreis?
Also, Problem erkannt, right? Ich werde also zu meiner diesjährigen Morgen- und Nachtroutine zurückgehen. Die war noch nicht so gefestigt, daher hab ich sie mit dem Umzug verloren. Morgens: nach dem Aufwachen eine Tasse Tee/ Milch mit Honig (ich mag keinen Kaffee ^^; I know what a weirdo) auf dem Balkon oder in der Küche genießen evtl im Bademantel? Dann ins Badezimmer frisch machen/ duschen und anziehen, schließlich frühstücken und eine Tagesliste an Aufgaben schreiben. Erste Aufgabe beginnen. Abends: um zehn Uhr abends vom PC weg ins Bad bettfertig machen und PJs anziehen, Hände und Füße eincremen und danach noch ein paar Seiten im Buch schmöckern, gegen elf Uhr mit dem BodyScan4Sleep meditieren und einschlafen.
Diese Routinen sollten mir doch die Disziplin am Tag vereinfachen, nicht wahr? Das wird meine Wochenchallenge! Ab heute bis nächste Woche Freitag jeden Tag morgens und abends diesen Ablauf einhalten. Geht es jemandem da draußen ähnlich? Habt ihr auch generelle Disziplinprobleme, die alle anderen Aufgaben erschweren?
Schock
Ich glaube jeder braucht einen Schockmoment, indem sie oder er so entsetzt ist von der Realität, dass dieses Entsetzen einen Reaktionsimpuls sendet. Ich hatte meinen Schockmoment heute morgen.
Ich bin auf die Waage gegangen und mir starrte die 79.9kg entgegen.
Ich bin 100 Gramm von der grausamen 80 entfernt. 100 Gramm. Da trau ich mich ja kaum zu frühstücken!
Nichtsdestotrotz habe ich gefrühstückt, sehr ordentlich sogar (selbstgemachtes Müsli mit Joghurt) und mich dann richtig herausgeputzt. Letzteres ist gar nicht so bewusst passiert, aber als ich dann gefragt wurde warum ich mich so schick gemacht hätte ob denn heute noch war anstehe, da ist es mir erst klar geworden. Ich habe mich so schick gemacht um mir zu zeigen, dass die grausame 80 zwar nahe ist, aber ich dennoch schön bin!
Allerdings ist das kein Dauerzustand. Nein, auch wenn der Herbst vor der Tür steht und der Bären-Winterschlaf-Modus demnächst einsetzen könnte, mein Bauchumfang kann nicht expandieren. Ich fühle mich damit schlichtweg unwohl. Richtig scheiße. Und wie soll ich nach meinem Studium bitte einen Job finden, wenn mein Selbstbild gerade so miserabel ist?
Mein Fazit damit ist also: Beweg deinen Arsch und mach was!
Seit einiger Zeit folge ich dem amerikanischen Forum Nerd Fitness, da dort der Inhaber fantastische Blogartikel schreibt. Aber auch bei ihnen gilt unterm Strich: Setz ALLES daran dein Ziel zu erreichen. Mein Ziel ist 20kg zu verlieren.
Bäääm. Da ist es. Lange habe ich mit mir gehadert, mir gesagt 10kg abzunehmen wären doch auch schon ok und schwierig genug, und dank meiner Gene verteilt sich das Gewicht doch so toll, dass ich mit 10kg abnehmen auch schon gut aussehe, was wird wohl mein Mütterchen sagen, wenn ich ihr das offenbare, ... Aber eigentlich, ganz tief unten, traue ich es mir selber nicht zu. Ich glaube bisher noch nicht ganz, dass ich dieses Mädchen sein kann. Diese Frau, die eigentlich ganz normal aussieht, vielleicht ein bisschen viel Bauch und Bein, aber sonst eigentlich ok, die dann auf einmal nicht nur eine Kleidergröße abnimmt, sondern fast vier. (Wird nur annähernd hinkommen, denn die Frauen meiner Familie haben Kurven ;D )
Ich meine, wie krass ist das denn bitte? Überlegt mal, 20kg sind 4 Kartoffelsäcke! 5,5 Sixpacks Wasser! 80 Stück Butter!
Dafür muss sich aber einiges ändern. Zuerst meine Einstellung. Damit meine ich nahezu alles: meine Einstellung zu mir, meinem Können, zum Schwitzen ^^ und nicht zuletzt meiner Disziplin. Ich bin mir sicher, ich werde Unterstützung von meinem Freund bekommen, und für den Sport, da hole ich mir einfach ein paar Mal die Woche Hilfe von meinen Freundinnen (mehreren, dann treff ich mich mit jeder einmal ^^) und mache die Kraftübungen zu Hause mit den schweren Hanteln. Ich werde dieses Portal als meine seelische Auskotzfläche nehmen und meinen Weg festhalten. Das wird ein Spaß! ^^
Was hab ich bloß getan?