So, hier mal ein aktuelles Foto von mir auf dem ich mich geschickt so darstelle, als würde ich mich richtig wohl fühlen. War ja auch für Bewerbungen gedacht. Klar, es könnte ja jetzt argumentiert werden, ich könnte fetter sein und das berühmte “Hab dich doch nicht so, siehst doch gut aus”-Argument was ich doch schon öfter von dritten gehört habe. Aber meistens sind das selbst keine sportlichen Menschen und was mein eigentliches Gegenargument ist: Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut - also kann nur ich entscheiden was sich ändern muss. Wenn ich also nicht mag, dass mein Blazer nicht vernünftig sitzt, weil mein Bauch im weg ist hab ich nur zwei Möglichkeiten: Kauf dir neue Kleidung oder ändere was an deinem Lebensstil. Ich bin jetzt nicht wirklich so vermögend, dass ich mir alle zwei Monate eine Generalüberholung meines Kleiderschranks leisten kann. Denn genau so lange, also zwei Monate, hat es gerade für mich gedauert, dass ich fast 10kg zugenommen habe (Thesis mal als Ausrede nutzen oder nicht, die Zunahme ist leider Fakt). Da 10kg etwa 2 Kleidergrößen sind könnte ich da schon shoppen gehen. Oder eben Hanteltraining machen und die Schokolade reduzieren. Aber jetzt mal zu meiner ersten Woche, wie ist es mir ergangen. Um ehrlich zu sein, nichts ist bisher gdie Jobsuche zu schaffen.egangen. Ich habe nur kleine Erfolge zu melden, dass ich bspw. am Rollenspielabend DSA nicht gesnaked habe und mich an Wasser hielt. Oder dass ich regelmäßig mein Mittagessen gegessen habe (dafür habe ich schon einen Alarm auf dem Handy, weil ich es ohne Arbeitsroutine daheim gern vergesse). Aber am meisten macht mir die Jobsuche zu schaffen.
Ich bin morgens früh wach und stehe dann auch auf, weil wieder hinlegen keine Option ist (Alpträume und Co). Dann frühstücke ich mein geliebtes Müsli, was ich mir immer selbst zusammenstelle und lieber mit Joghurt als Milch genieße. Soweit alles klar. Irgendwo dazwischen zieh ich mich auch an, damit ich das Gefühl habe der Tag ginge nun offiziell los. Dann sitze ich also an meinem crappy Schreibtisch und suche Stellenanzeigen und schreibe passende Bewerbungen. Dabei werde ich so panisch, dass ich zwischen einer und drei Bewerbungen schaffe. Heute nur eine. Dann bekomme ich noch mehr Panik, dass ich nur eine schaffe und wie soll ich denn je einen Job finden und sowieso ... !!!! **** ... Bewerbu... - Netflix? Ja, gut, eine Folge, CUT 1,5h später: Bewerbung?
Ja, so zieht sich der Tag und ich finde es furchtbar. Als wäre ich in meinem Kopf gefangen. Andere Projekte traue ich mich kaum anzufangen, weil ich ja nächsten Monat Geld für die Miete brauche aka einen Job, also traue ich mich nicht raus. Oder ans Renovieren. Und mach mich schön selbst Streß. Also das Hormon. Welches übrigens die Fettverbrennung stört, sodass Abnehmen besonders schwer wird ^^ Sieht noch jemand den Teufelskreis?
Also, Problem erkannt, right? Ich werde also zu meiner diesjährigen Morgen- und Nachtroutine zurückgehen. Die war noch nicht so gefestigt, daher hab ich sie mit dem Umzug verloren. Morgens: nach dem Aufwachen eine Tasse Tee/ Milch mit Honig (ich mag keinen Kaffee ^^; I know what a weirdo) auf dem Balkon oder in der Küche genießen evtl im Bademantel? Dann ins Badezimmer frisch machen/ duschen und anziehen, schließlich frühstücken und eine Tagesliste an Aufgaben schreiben. Erste Aufgabe beginnen. Abends: um zehn Uhr abends vom PC weg ins Bad bettfertig machen und PJs anziehen, Hände und Füße eincremen und danach noch ein paar Seiten im Buch schmöckern, gegen elf Uhr mit dem BodyScan4Sleep meditieren und einschlafen.
Diese Routinen sollten mir doch die Disziplin am Tag vereinfachen, nicht wahr? Das wird meine Wochenchallenge! Ab heute bis nächste Woche Freitag jeden Tag morgens und abends diesen Ablauf einhalten. Geht es jemandem da draußen ähnlich? Habt ihr auch generelle Disziplinprobleme, die alle anderen Aufgaben erschweren?













