Tom Baker And Douglas Adams In "Hyperland", 1990
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Tom Baker And Douglas Adams In "Hyperland", 1990
Promo shot for Hyperland with Tom in tights and a tutu and Douglas Adams.
Ummmm...no comment. đ
This is fascinating, a âfantasy documentaryâ made by Douglas Adams in 1990, which outlines the development and possible future of âinteractive non-linear contentâ.
Given it came out BEFORE the World Wide Web was launched, itâs VERY close to what a lot of us now take for granted.
Hyperland...
...fĂŒhrt uns in ein Deutschland der nahen Zukunft, in welchem soziale Medien nicht nur die tĂ€glich gebrauchten elektronischen GerĂ€te, sondern auch unser aller Gehirne besetzt und so fest im Griff haben, dass die Auswirkungen von koordinierten Schmutzkampagnen noch gravierender sind, als wir sie ohnehin schon regelmĂ€Ăig erleben.
Der Vergleich zu Charlie Brookers dystopischer âBlack Mirrorâ-Serie liegt nicht nur deswegen nahe, weil das zugrunde liegende Konzept der totalen Auf- und Entwertung unserer Mitmenschen mittels Likes und Downvotes dort bereits in einer entsprechenden Folge mit Bryce Dalls Howard durchgedacht wurde. Aber Regisseur Mario Sixtus ist kein grimmiger Zyniker wie Brooker, dessen Pessimismus in seinen besten Episoden als zornige Anklageschrift und ein Appell an echte Menschlichkeit gelesen werden konnte, aber fĂŒr meinen Geschmack zu oft zu sehr böse der Boshaftigkeit wegen war, was auf Dauer nicht selten vorhersehbar und enervierend wirkte. Auch Sixtus bringt eine gesunde Skepsis in Bezug auf die technologischen Fortschritte, die auf uns warten, mit, aber sein Blick auf die Menschen ist trotz allem wĂ€rmer, empathischer und differenzierter, als es sich das ĂŒbergroĂe britische SciFi-Serien-Vorbild aus England bis auf wenige Ausnahmen traute. So wenig er die Probleme ausspart, an denen unsere Gesellschaft krankt, so sehr weiĂ Sixtus auch, diese als Teile einer durchaus stringenten, spannenden Geschichte mit glaubwĂŒrdigen Figuren zu erzĂ€hlen, was dazu fĂŒhrt, dass ich fast nie das GefĂŒhl hatte, einem didaktischen Pamphlet beizuwohnen, sondern einem so seltenen wie aufrichtigen deutschen Beitrag zum Genre Science Fiction.
Die wohl gröĂte logistische Schwierigkeit von âHyperlandâ, eine futuristische Fabel mit Minimalbudget zu drehen, ist dann auch eine ihrer gröĂten, vielleicht ungewollten QualitĂ€ten. Zwar fĂ€llt es mitunter auf, dass mit ein wenig mehr Geld und Zeit vielleicht die ein oder andere Szene weniger fernsehfilmisch dahergekommen und die ein oder andere schauspielerische Leistung etwas weniger deutlich gegen die starke Performance von Hauptdarstellerin Lorna Ishema abgefallen wĂ€re (kein allgemeines Urteil, aber gelegentlich wird textlich etwas gehölzt), jedoch bringt gerade der inszenatorische Sparkurs visuell eine Ebene in den Film, die seinem zugrunde liegenden Anliegen immens gut tut: statt sich in futuristischen GroĂbauten ĂĄla âBlade Runnerâ zu verlieren, sehen wir die typischen altbekannten, tristen deutschen Reihenhaussiedlungen und grauen HochhĂ€user, auf welche dank Elektronik im Hirn bunte Kunst, flirrende Lichter oder auch der Videochat mit dem Bekannten projiziert werden - sichtbar gemacht im Hirn der Draufsehenden. Die Welt, wie wir sie kennen, hat sich demnach kein Furz weiterentwickelt, die alten Fassaden blieben einfach stehen, um mit schönem Schein geschmĂŒckt zu werden, alles, was in irgendeiner Form in Richtung Fortschritt verweist, findet ausschlieĂlich im virtuellen Raum statt. Und auch wenn Mario Sixtus ebendiesem Raum auch positive Aspekte abgewinnen kann - etwa in einem Tanzladen, in welchem alle ihr jeweiliges optisches Ambiente selbst wĂ€hlen können - ist diese Degenerierung echter Haptik zugunsten von falschen Bildern etwas, was ein bewusstes oder budgetimmanentes und somit unfreiwilliges Alleinstellungsmerkmal dieses Filmes darstellt.
Unterm Strich bleibt ein mehr als solides Science Fiction-Werk aus deutschen Landen, welches vielleicht nicht sÀmtliche Klippen der deutschen Fensehfilmkonventionen umschiffen kann, das sich aber aufgrund eines erfreulich stringenten und spannenden Drehbuchs, eines originellen visuellen Konzepts sowie einer wirklich starken Hauptdarstellerin vor den unter deutlich privilegierteren Rahmenbedingungen gedrehten Vertretern aus anderen LÀndern nicht zu verstecken braucht.
D.C.L.
Douglas Adams Hyperland
Here Douglas Adams discusses the then ground-breaking concepts which just 20 years later we take for granted.
This is a brilliant âfantasy documentaryâ ahead of itâs time.
from Douglas Adamsâ Hyperland
Hyperland
Hyperland is a 50-minute long documentary film about hypertext and surrounding technologies. It was written by Douglas Adams and produced and directed by Max Whitby for BBC Two in 1990. It stars Douglas Adams as a computer user and Tom Baker, with whom Adams had already worked on Doctor Who, as a personification of a software agent. /via Wikipedia
Ted Nelson
http://hyperland.com/
âTed Nelson invented hypertext, the concept behind links on the web, influencing several developers of the Internet.
His vision involved implementation of a "docuverse", where all data was stored once, there were no deletions, and all information was accessible by a link from anywhere else. Navigation through the information would be non-linear, depending on each individual's choice of links. This was more than text -- it was hypertext.â