Backen ist doof? Beweist mir das Gegenteil. #IchKnackeDasBacken
Ich halte mich für einen leidlich brauchbaren Koch, wenn es um bestimmte Gerichte geht. Wovor ich mich allerdings bisher immer gedrückt habe, wann immer es möglich war, ist Backen. Ich halte Backen für eher unspektakulär, da man “nur irgendwas zusammenrührt, in den Ofen steckt und dann für die nächsten 90 Minuten das Beste hofft”.
In einem Anfall von Verrücktheit hatte ich aber eben die Idee, dass es doch eigentlich albern ist und habe beschlossen, meine Backkenntnisse zu erweitern. Und dafür nehme ich, wie üblich, die Hilfe des Internets und seiner Insassen in Anspruch. Was habe ich also vor:
Ich möchte in regelmäßigen Abständen, idealerweise am Wochenende, wenn meine Zeit es zulässt und keine beruflichen oder privaten Verpflichtungen im Weg stehen, Gebäck, Brot oder Kuchen herstellen, deren Rezepte mir idealerweise von euch vorgeschlagen werden. Ob ihr das tut, um meine Fähigkeiten zu verbessern oder um mich grandios scheitern zu sehen, überlasse ich euch. Der Witz ist natürlich, dass ich jedes Rezept und seine individuelle Genese hier zusammenfasse (und vielleicht in Instagram Stories, wer weiß das jetzt schon), damit ihr auch was davon habt.
Ein paar Rahmenbedingungen, was die Rezeptvorschläge angeht, gibt es natürlich auch. Das Ganze muss ja seine Ordnung haben. Also, hier die Regeln:
Es sollte sich tatsächlich um ein Rezept handeln. Ob ihr das selbst im Netz gefunden habt oder es sich um euer seit Generationen weitergegebenes Familienkuchenrezept handelt, ist egal. Es sollte nur über ein Foto hinausgehen. Wir sind ja nicht bei Kitchen Impossible.
Keine Backmischungen. Ich denke, das erklärt sich von selbst. Backmischungen kann ich schon.
Die benötigten Zutaten und die Komplexität deren Beschaffung sollte in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis stehen und mit dem Besuch eines wohlfeil sortierten Supermarkts zu bewältigen sein. Ich werde weder im Vollmond nach Beeren suchen, hinter Wasserfällen nach Wurzeln graben und auch keine Lamas melken.
Die Zubereitung sollte sich ebenfalls mit einer regulär ausgestatteten Küche bestreiten lassen. Eine regulär ausgestattete Küche beinhaltet übrigens keinen beheizbaren Mixer, egal welcher Marke. Eine Küchenmaschine, die Teig rühren kann, ist aber vorhanden und wird sicherlich auch genutzt werden.
Der Zeitaufwand sollte auch überschaubar sein. Ich neige dazu, am Wochenende Freizeit mit Frau und Kind zu verbringen, habe also weder Lust noch Zeit, mehr als 3 Stunden (abgesehen von Geh- und Backzeiten, in denen man ohnehin keinen Einfluss nehmen kann) mit der Verbesserung meiner Fähigkeiten zu verbringen.
Ich wähle die Vorschläge, sofern überhaupt mehrere kommen sollten, nach folgenden Kriterien aus:
Klingt interessant.
Klingt lecker.
Damit könnte ich mich nicht zum Vollhorst machen.
Ob Kuchen, Keks, Brot oder Torte ist mir übrigens erstmal egal.
So, das wäre meine Idee. Ich fände es lustig, wenn ich tatsächlich Vorschläge bekäme (gerne in Form von Direktnachrichten, E-Mails oder was euch sonst so einfällt - ich bin an sich ganz gut zu erreichen) und noch lustiger fände ich es, wenn andere sich dieser kleinen Beklopptheit anschließen.
Ihr werdet es mitbekommen, wenn es losgeht - der Hashtag dazu lautet übrigens: #IchKnackeDasBacken











