Kapitel 2, Folge 5
Samuel: “Die Presse hat uns 2 Wochen lang belagert, bis wir endlich mal ein Interview gaben. Es war, glaube ich, die Valoria Today… oder war es die Gazette?”
Annabell: “Die Today, die Times und die Gazette. Und ein paar kleinere Blättchen. Doch als sie bemerkten, dass wir nicht mehr Infos hatten, liessen sie uns endlich in Ruhe.”
Samuel: “Ich bin froh, wohnen wir nun in Copperdale. In San Sequoia hätten wir vermutlich jetzt noch keine Ruhe.”
Annabell: “Apropos Copperdale. Da ist doch die LAIS. Würde Emilia nicht ab Sommer dort hingehen? Sie wird doch 13 im August, oder? Sie könnte uns dann immer besuchen.”
Katherine: “LAIS?”
Philipp: “Die Laurentian Academy of International Studies. Ich bin da zur Schule, genau wie alle Adeligen Valorias.”
Andrew: “Wir haben noch nicht darüber gesprochen. Aber wenn Emilia das will, darf sie da hin.”
Katherine: “Ich merke, ich hab noch einiges zu lernen.”
Samuel: “Du kriegst das hin. Du hast vor 13 Jahren bewiesen, dass du es kannst. Und jetzt wirst du es wieder tun, Kathy-Maus.”
Philipp: “Nimm dir deine Zeit, Katherine. Nächste Woche beginnt für Emilia erstmal den Unterricht in Ravenwood. Freust du dich schon, Amy?”
Emilia: “Mhm!”
Katherine: “Ihr scheinen die Kekse zu schmecken.”
Annabell: “Wisst ihr schon, wann der erste öffentliche Auftritt sein wird? Ich würde euch gerne unterstützen.”
Andrew: “Ich dachte daran, dass wir das Frühlingsfest hier in Ravenwood besuchen könnten. Weniger offiziell, aber bereits ein öffentlicher Auftritt. Emilia darf selber entscheiden, ob sie dann mit möchte.”
Katherine: “Ich bin jetzt schon nervös.”
Andrew: “Musst du nicht sein. Die Leute werden dich lieben. Ich meine, das Personal liebt dich jetzt schon. Und Vater? Der hat wegen dir einige skurrile Gemälde und Statuen endlich entsorgt."
Samuel: “Dass du mir ja gut auf deine Mutter aufpasst, ja Amy-Mäuschen? Nicht dass sie Angst bekommt in diesem ‘skurrilen’ Schloss.”
Emilia: “Ja, Opa. Aber ich glaube, falls ich darf, könnte ich ja dann am Wochenende von diesem Frühlingsfest bei euch bleiben?”
Katherine: *in Gedanken* “Sie liebt wohl jetzt schon ihre Grosseltern… meine Eltern.”
Samuel: “Oh ja! Dann machen wir eine Pyjama-Party und bleiben die ganze Nacht wach!”
Annabell: “Na, ob ihr das aushaltet…”
Katherine: “Warst nicht du derjenige, der immer … als erstes im Bett war?”
Annabell: “Das weisst du?”
Samuel: *lacht* “Ja. Ja, schuldig im Sinne der Anklage. Ich bin absolut keine Nachteule, dafür ein Frühaufsteher.”
Andrew: “Dann bist du das Gegenteil von Katherine. Sie ist eine Langschläferin.”
Katherine: “Nun … ja…”
Emilia: “Mama konnte zuhause nie ausschlafen. Sie musste die Hühner und unsere Kuh Berta füttern, bevor sie Frühstück machte und mich dann weckte und dann mir bei den Haaren hilf.”
Katherine: “Amy…”
Andrew: “Diese Zeiten sind ja jetzt vorbei. Und jetzt wollen wir nach vorne schauen.”
Samuel: “Apropos nach vorne schauen. Oma Anna und ich haben dir ganz viele Geschenke mitgebracht. Für die verpassten Geburtstage und Weihnachten. Und ich glaube, für deine Mama ist auch etwas dabei.”
Emilia: “Oh, wirklich?”
Samuel: “Ja, wirklich. Komm, lass uns die Geschenke öffnen, und dann gehen wir ein bisschen raus... *seufzt* mit Moody.”
Emilia: *kichert*











