Was mich am meisten zerbricht,
ist nicht dein Schweigen oder dein Fortgehen.
Es ist die Erkenntnis, dass du jetzt derjenige bist,
der mit allem am besten zurechtkommt.
Du lachst.
Du schläfst ruhig.
Du gehst weiter,
als hätte es mich nie gegeben,
als wären all deine Worte nur leere Versprechungen,
die nie wirklich Bedeutung hatten.
Und während du Frieden findest,
bleibe ich zurück und kämpfe – mit der Frage,
wie viel von dem, was du mir gesagt hast,
wirklich wahr war.
Wie viel war ein Spiel, eine Fassade,
um mich zu binden?
Worte waren immer deine Stärke.
Du konntest versprechen, schwören,
malst mit ihnen, was du willst.
Ich habe geglaubt.
Blind und ohne Zweifel.
Doch Worte ohne Taten sind nur leere Hüllen.
Heute sitze ich hier und erkenne,
dass ich den Kampf gegen dich gewonnen habe.
Aber dieser Sieg war nie mein Wunsch.
Was mich zerbricht, ist nicht der Verlust,
sondern die Tatsache,
dass ich diesen Sieg nie gebraucht habe.
Ich hätte lieber verloren – und dich behalten.