~ Die Lieblichkeit des Christus ~
C. I. Scofield
.
Wenn wir Christus betrachten, werden alle Vergleiche unmöglich.
Jede andere Grösse wird durch irgendwelche Kleinheiten beeinträchtigt, jede andere Weisheit durch Torheit abgeschwächt und jede andere Güte durch Unvollkommenheit verdorben.
Jesus Christus bleibt der Einzige, von dem ohne jede Schmeichelei gesagt werden kann: «Alles an ihm ist lieblich» (Hld 5,16).
.
Seine Menschwerdung ist lieblich
Zuallererst besteht seine Lieblichkeit in seiner vollkommenen Menschwerdung. Er ist in allem, ausser unseren Sünden und unserer bösen Natur, gleich wie wir Er nahm zu an Gestalt und Gunst.
Er arbeitete, weinte, betete und liebte seine Mitmenschen.
Er «ist in allem versucht worden in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde» (Heb 4,15).
.
Wir bekennen mit Thomas, dass Er Herr und Gott ist. Trotzdem gibt es niemand sonst, der einen so vertrauten Umgang mit uns pflegt und unseren Herzen so nahe ist.
Im ganzen Universum gibt es niemand, vor dem wir so gar keine Angst haben müssen.
.
So einfach und natürlich geht Er auf unser tägliches Leben ein, als wäre Er an derselben Strasse wie wir aufgewachsen. Wie ist Er doch wahrhaftig und vollkommen Mensch!
Martha tadelte Ihn; Johannes, der beobachtet hatte, wie Er Tote auferweckte, den Sturm beruhigte und auf dem Berg mit Mose und Elia sprach, zögerte nicht, sich beim Abendessen an seine Brust zu lehnen. Petrus wollte seine Füsse nicht von Ihm waschen lassen, doch später wünschte er, dass auch sein Kopf und seine Hände gewaschen würden.
.
Seine Jünger stellten Ihm törichte Fragen, machten Ihm Vorwürfe und beteten Ihn an
– alles im gleichen Atemzug.
Er rief sie bei ihren Namen, sagte ihnen, dass sie sich nicht fürchten sollten und sicherte ihnen seine Liebe zu. Dabei ist alles an Ihm lieblich.
Seine Vollkommenheit glänzt nicht nur, sie erstrahlt in voller Helle.
.
~ C. I. Scofield ~
.
Dies ist der erste Teil , wird fortgesetzt 🌸
.
Quelle: http://haltefest.ch/2207-die-lieblichkeit-des-christus