Die Union kommt nicht aus ihrer Haut. Mechthilde Wittmann meinte: Wo Eigentum geschaffen wird, wird Mietraum frei.
Klar, wieso sollte man in öffentlichen Mietraum investieren, wenn man auch einfach Baustandards Bürokratie abschaffen und Eigenheimsiedlungen befördern kann, wo die von hohen Mieten Betroffenen mangels finanzieller Mittel immer noch nicht bauen können?
"Bauen und Klima ist kein Widerspruch", sagt sie. Klimaschutztechnisch sind Einfamilienhäuser absoluter Unfug. Hoher Flächenverbrauch, bei gleichen Standards höherer Energieverbrauch, höherer Materialverbrauch pro Wohneinheit.
Die Arbeitersiedlungen des Ostblocks waren vielleicht nicht die Schönsten, aber die Leute hatten bezahlbaren Wohnraum. Weil die Regierungen das für sinnvoll und wichtig hielten. Auch diese Plattenbauten lassen sich heute schicker und moderner gestalten.
Aber allein dieses Beispiel anzubringen bringt ja schon die Sepp Müllers auf den Plan, die jegliche staatliche Intervention als Sozialismus bezeichnen.
Es sei denn natürlich, die Intervention spült Geld in die Kassen der Sponsoren der CDU/CSU.














