Kreislauf des Lebens
Da ist er wieder, dieser erste Moment,
Der neu ist, den man gleich wieder erkennt.
Gleiche Fragen, gleiche Themen,
Gleiche Ängste - nicht zu erwähnen.
Du kannst nur geben, was du hast.
Ich steh da, mit leeren Taschen.
Die Entlastung wird zur Last.
Doch ich sammle weiterhin nur Flaschen.
Wenn du nichts hast, außer Angst,
Was kannst du dann noch geben?
Du mit der Entscheidung ständig schwankst?
Denk dran, du hast nur dieses eine Leben!
Hab da wen gefunden, behalten und mich dabei verloren,
Dass das nie mehr passiert hatte ich mir geschworen.
Und er beginnt von vorne, der Kreislauf,
Setz die rosarote Brille schon wieder auf.
Lüg mich an, lüg mich an,
Bis ich nicht mehr weiter kann.
Sie ist so voll Staub, ich bin fast blind,
Die Dinge bleiben, wie sie schon immer sind.
Zum Brille putzen bin ich noch nicht bereit,
Verstecke mich im Schmerz der Vergangenheit.
Kralle mich an den einen Augenblick,
rufe ihn mir ständig zurück.
Ob ich mich wieder verlier?
Steh ich schon wieder neben mir?
Die Vergangenheit holt mich ein.
Alles was bleibt, bin ich. Allein.
Und da ist er wieder, der eine Moment,
Der mit dem ALLES beginnt.
Eine Entscheidung,
Ein Schlüssel in der Tür.
Und schon wieder liegen wir hier.
















