● Saturn [Victoria + Melbourne]
Vicbourne GOLD
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● Saturn [Victoria + Melbourne]
Vicbourne GOLD
Carl Blechen - german painter (1798-1840)
Landschaft im Winter bei Mondschein (1836)
Bernhard Stange - Blick auf den Giardini Pubblici auf San Giorgio Maggiore zu Venedig (1850/1855)
Jeder möchte die Sonne sein, um das Leben eines Menschen zu erhellen, aber warum möchte niemand der Mond sein, um jemanden in seiner Dunkelsten Stunde zu erleuchten?
Herkes birinin hayatını aydınlatmak için güneş olmak ister ama neden kimse birinin en karanlık saatini aydınlatmak için ay olmak istemez ki?
Guten Morgen meine mir ans Herz gewachsenen Leser🕴️
Ich habe, wenn auch wie nicht anders zu erwarten, mit Unterbrechungen gut geschlafen. Fast 6h bedeuten eine Bestmarke für diese Woche! Yeah, it's time to celebrate🤡 Man könnte meinen die zurückliegenden Ereignisse würden mich unruhig werden lassen, doch es scheint als ob mein Geist von diesen schwer zu fassenden "Begegnungen der unheimlichen Art" eine Pause benötigt und einfach abschaltet. Tja, im ausblenden war ich schon immer Spitze.
Nun allerdings befinde ich mich wieder an diesem unsäglichen Ort. Noch 2 Nächte muss ich hier überstehen. Warum um Himmels Willen tue ich mir das erneut an? Neugier? Pflichtbewusstsein? Dummheit? Sucht's euch aus. Der Himmel hat sich zugezogen, es ist kalt und schneit. Kein Mondschein, kein Sternenlicht das diese düstere Nacht erhellt, aber was noch viel wichtiger ist, kein grelles Augenpaar starrt mich aus der Finsternis heraus an. Dennoch spüre ich eine Beklemmung, eine Schwere die auf mir lastet, eine Rastlosigkeit.
Entgegen jeglichen gesunden Menschenverstandes drängt es mich vor die Tür. Diesem Verlangen nachgebend, umrunde ich das Gebäude und bleibe am Fenster stehen. Frische Spuren im Schnee, ich folge der Fährte, da bewegt sich etwas in der Dunkelheit, es wendet sich mir zu. Da sind sie wieder, ein mich bis ins Mark erschütternder Blick trifft mich völlig unvorbereitet.
„Hab keine Angst. Komm mit mir!“
Meine Fähigkeit Widerstand zu leisten, zerbricht in einem Sekundenbruchteil. Erst langsam, dann immer schneller werden meine Schritte. Wohin gehen wir?
Da ist ein Licht das aus der Schwärze der Nacht strahlt. Es saugt mich heran, ich spüre Wärme, Wohlbehagen. Es umarmt mich und presst mich immer fester in seinen Griff...ich lasse es geschehen.
Anna Julie De Graag Woodcut ‘Mannacht‘ ca.1920.
(Source: williampcarlfineprints.com)