Ich habe es so satt, dass ICH schuld an dem bin, was bei DIR falsch läuft.
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Ich habe es so satt, dass ICH schuld an dem bin, was bei DIR falsch läuft.
Offener Brief an meinen Narzisstischen Ex.
Hey,
ich hoffe, dir geht es gut. Wieso ich das hoffe, bleibt mir ein Rätsel. Aber es liegt denke ich in der Natur, dass man hofft, dass es der Person gut geht, die einem am Herzen liegt. Weshalb du mir noch am Herzen liegst, weiß ich selbst nicht. Du hast mich zurückgelassen wie ein Wrack. Weggeworfen, ausrangiert. Aus den Augen, aus dem Sinn. Weshalb? Ich habe alles für dich getan, alles für dich gegeben. Das war der Fehler. Ich dachte, ich verliere mich nicht in der Beziehung, falsch gedacht. Ich habe die Rechnung ohne deine narzisstischen Züge gemacht. Du hast mich hintergangen, belogen und betrogen. Das nicht nur einmal und mit dem Wissen, dass ich alles mitbekomme. Mit dem Verzeihen deiner Taten habe ich, ohne es zu bemerken, meine eigenen Werte verloren. Du hast mir geschworen, es komme nie wieder vor und du würdest mir zeigen, dass ich dir vertrauen kann. Wieder ein Trugschluss. Ich hätte gehen sollen, als ich die anzüglichen Facebooknachrichten von dir und ihr gelesen habe. Dennoch habe ich es heruntergeschluckt. Wieso habe ich das mit mir machen lassen? Waren es deine schönen Versprechungen? Deine überschwänglichen Taten, mit denen du kurz darauf wieder alles gut machen wolltest? Du hast nicht verstanden, weshalb ich Wochen danach immer noch darunter gelitten habe und es nicht vergessen konnte. Für dich war die Sache abgehakt. Sofern mir ein Mann auf meine Bilder geschrieben hat, wie gut diese aussehen, gab es Drama. ICH würde dir fremdgehen. Habe ich dir nun den Spiegel vorgehalten, wurde es abgetan und das Thema sollte schnell wieder enden. Du machst ja keine Fehler. Du bist perfekt. Das versuchst du zumindest nach Außen hin zu vermitteln. Eigentlich hasst du dich selbst und verabscheust alles, was dich ausmacht. Fast schon bemitleidenswert. Aber mein Mitleid sollte ich an dich künftig nicht mehr verschwenden. Du hast beschlossen, dass wir getrennte Wege gehen sollten. Weshalb sollte ich mich denn weiterhin deinen Problemen annehmen? Meine Gefühle sind dir ja sichtlich nichtig. Dennoch würde ich es tun und es wird noch ein langer Weg für mich. Es tat gut zu sehen, dass es auch dir anscheinend schlecht geht. Es tat gut, dass du vor mir geweint hast. Es tat aber nicht gut, daraufhin vor dir zu weinen. Das ist das, was du sehen wolltest. Ob du mich immer noch berührst. Natürlich tust du das. Ich habe mich unbemerkt so abhängig von dir gemacht und mein ganzes Leben nach dir ausgerichtet. Dafür hasse ich mich. Aber diesen Hass sollte ich lieber gegen dich stellen, denn du hast mich so gemacht. Ich hoffe sehr, dass ich dir irgendwann mit einer Gleichgültigkeit gegenüberstehen werde und du mir nichts mehr anhaben kannst. Ich dachte wirklich, ich bin auf einem guten Weg. Aber dich gestern zu sehen, hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich bin wieder am Anfang und das Schlimmste daran ist, dass du gesehen hast, dass es mir nicht leicht fällt. Obwohl du mich emotional ausgeraubt hast und mich danach leer zurückgelassen hast, möchte ich dich zurück und warte nur auf eine Nachricht deinerseits. Aber weshalb? Wieso möchte man einen Menschen wieder in sein Leben zurück, der einem nur Schlechtes gebracht hat? Es sind diese kurzen Momente vom puren, überschwänglichen Glück, die mich an dir festhalten lassen. Ich bin süchtig nach diesen Momenten mit dir, da du sie mir immer raubst und auf einmal doch wiedergibst. Das tut weh. Ich hoffe, du suchst keinen Kontakt mehr zu mir. Das wäre das Beste für mich, denn gerade würde ich sofort wieder zu dir zurückkehren. Bitte lass von mir ab, bitte.
Eigentlich ist es unfair, noch an dich zu denken.
Ich habe grade alles was ich brauche, ich werde geliebt, das erste mal seit Jahren, vom ganzen Herzen. Irgendwie bin ich angekommen, aber irgendwie stecke ich auch noch fest, genau so wie die letzten Jahre unter deinen Fesseln.
Ich vermisse dich nicht. Ich ertrage nur den Gedanken nicht, was du mit mir gemacht hast. Warum? Immer wieder diese krampfhafte Suche nach dem Grund. Die Suche nach einer Rechtfertigung für mein Bleiben. Die Suche nach der Antwort, was echt war - und was nicht. Ich habe so viel gelogen, meinen Freunden Geschichten aufgetischt - „alles ist nur halb so wild.“ Meiner Familie erzählt, dass du dich gebessert hattest. Und schlussendlich, habe ich mich belogen. Ich weiß selbst nicht mal mehr, was echt war - und was erfunden. Ich weiß nicht mehr, wer ich vor dir war. Aber ich weiß, dass diese Seele vor dir mehr Frieden hatte. Und genau diesen will ich endlich zurück.
Dieser Schmerz dieser unerträgliche Schmerz, ich ertrage es nicht mehr , ich kann nicht mehr , aber selbst um alles zu beenden bin ich zu schwach . Was habe ich nur in meinen Leben falsch gemacht . Viele sagen das ich wunderschön bin aber so sehr ich mich selber nicht mal ansatzweise oder das ich so stark bin , nein ich bin schwach , feige , ein häufchen Elend, ein Stück scheisse was mann behandeln kann wie man will es hat ja keine Gefühle fühlt kein Schmerz dementsprechend ist es doch egal hey immer her damit mit all die Ängste Wut Depressionen Aggressionen hass . Ich bin anscheinend der emotionale prellbock .
Sie lieben dich nicht für das, was du bist. Sie lieben dich für das, was sie von dir nehmen können.
Man sagt immer "Menschen entwickeln sich weiter, sie wachsen".
Ich finde, das stimmt nicht. Manche tun das eben nicht.
Manche lernen ihre Lektion nicht, bemerken ihre Fehler nicht, sind sich ihrer Schuld nicht bewusst, würden niemals zugeben, dass sie falsch lagen. Du bekommst keine Entschuldigung und Du wirst niemals sehen, wie sie ihr Verhalten ändern.
Weil manche Menschen eben einfach falsch sind. Unfähig zu "wachsen".
Kopfkino
Tipps für den Umgang mit selbstverliebten Menschen, mit Narzissten
Der "Teufelskreis" toxischer Narzissten: Erst bauen sie Dich auf, weil das das ist, was Du ihrer Meinung nach brauchst. Sie wickeln Dich ein. Du fühlst Dich besser. Jetzt kommt der Punkt, an dem die Narzissten anfangen, genau das zu missbrauchen. Sie geben Dir das Gefühl, ohne sie nicht leben zu können. Du brauchst sie. Und sie manipulieren Dich. Du richtest Dein Leben, Dein ganzes Denken nach ihren Wünschen aus, damit sie "nicht böse auf Dich sind". Du veränderst Dich. Und lange Zeit bemerkst Du all dies nichtmal. Du willst es nicht bemerken. Sie werden immer wieder über ihre Vergangenheit reden und über das schwere Leben, welches sie hatten. Sätze wie "versteh mich doch bitte, ich habe xy erlebt, deshalb reagiere ich auf xy so empfindlich." Sie manipulieren Dich, sie belügen Dich. Sie werden für all ihre kranken Taten und Worte eine Entschuldigung finden. Und Du wirst Dich schlecht fühlen, an ihnen zu zweifeln. Denn irgendwann wirst Du hoffentlich aufwachen und an ihnen zweifeln. Das wird den Narzissten nicht gefallen und sie werden böse werden. Dir Schuldgefühle einreden. Du wirst Dich schämen. Und möglicherweise zurückrudern. Woraufhin die Narzissten plötzlich wieder zu den allerliebenswertesten Menschen mutieren werden. Für eine Zeit. Anschließend beginnt der Kreislauf aus Manipulation und emotionalem Missbrauch erneut. Durchbrich den Kreislauf. Bitte. Für Dich selbst. Werde wieder Du selbst. Streiche toxische Menschen aus Deinem Leben.
Kopfkino