du bist keiner von denen, Verstand ist nicht zu sehen,
Seez - Weltmeister

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du bist keiner von denen, Verstand ist nicht zu sehen,
Seez - Weltmeister
Ich halte nichts von Grenzen Von Nationen, Vaterland Das sind nur dünne Linien Gemalt in feinem Sand
Linien im Sand, Saltatio Mortis
Umfrage der Universität Hamburg / Bericht im Abendblatt
The trap of antiracism lies in the anti-racist movement’s humanists’, democrats’, and socialists’ acting in accordance with the logic of politics – sovereignty’s practicing idealists, who merely stand in opposition to the government. For “Freedom, i. e. every individual’s full self-determination, is the state’s principle; the state cannot be unfree. In the pure idea of a state, there is no moment from which unfreedom could emanate; the notion of the state is not capable of generating a constitution or administration that is unfree. It is, therefore, a complete misunderstanding to inculpate or to attack, in the unfree state, the state per se”, the liberal Hegelian Lorenz von Stein wrote at the beginning of bourgeois society in Germany (1921, p. 66f.).[86] Up until today, not even the Marxists have ‘misunderstood’ the state and its ideals as thoroughly as would be necessary, in order to grasp and, therefore, to revolutionarily abolish it. For “an emancipated society (…) would be no unitary state, but the realization of the generality in the reconciliation of differences. A politics which takes this seriously should therefore not propagate even the idea of abstract equality of human beings” (Adorno 1979, p. 139).[87] That which, without considering this, puts on the airs of practice, fraudulently confounds practice’s notion and concern with pragmatism.
Joachim Bruhn: Unmensch und Übermensch (Non-Human and Super-Human)
On the relationship of racism and antisemitism
Translated by Erik Ahrens, 2019
“Integration”
„In das Parlament zieht eine völkische rechte Partei ein, und Steinmeier ermahnt die zentrale Opfergruppe rechter Gewalt, sich zu integrieren.“
„Die Gemeinschaft der deutschen Täter*innen und ihrer Nachkommen muss es ertragen, wenn ein Teil der Bevölkerung ihren Wunsch nach Normalisierung nicht teilt.“
Buch über „Integration“ in Deutschland Rhetorik der Zärtlichkeit
Integration ist der falsche Ansatz für eine offene Gesellschaft, meint Max Czollek. „Desintegriert euch!“ heißt seine Streitschrift.
Facebookinduzierte Samstagsmittagsgedanken zu Fragen von Armut, Nationalismus und Konkurrenz
Oder: Wenn sich die Hunde um die Krümel streiten, die vom Tisch der Herrschaften fallen
Immer wieder lese ich in verschiedenen Threads, in denen es um die Armut hierzulande geht, eklige Kommentare á la „Ja, aber den Flüchtlingen stopfen sie’s vorne und hinten rein, und die fahren sogar Bus ohne Fahrkarte“ und ähnlichen Schwachsinn.
Manche Mitmenschen - und leider auch etliche, die (sich) selber eher zu den Verarschten dieser feinen Leistungsgesellschaft zählen - scheinen schon zufrieden zu sein, wenn es anderen noch schlechter geht.
Sie scheinen anderen das zu neiden, was sie selber bekommen möchten, aber nicht (oder nicht in dem Maße wie sie’s bräuchten) zu kriegen meinen - und zwar WEGEN der anderen, die mit ihnen um die schmalen Almosen konkurrieren, die der Staat den hiesigen Armen gewährt.
Diese Zeitgenossen gleichen Hunden, die bei der Mahlzeit der Herrschaften hechelnd auf die Krümel warten, die vom üppig gedeckten Tisch herabfallen. Und weil man von Krümeln schlecht satt wird, achten sie darauf, anderen Hunden - die aus ihrer Hundesicht gar nicht ins Haus gehören - noch die paar Krümel streitig zu machen, die vielleicht in deren Mägen landen statt in den Mäulern derjenigen Hunde, die von alters her zu Haus und Hof gehören.
Was ihr Hundeverstand nicht auf die Reihe kriegt:
auch die anderen Hunde sind nur da, weil sie sich ein paar Brosamen vom Mahl der Herren versprechen. Die meisten streunenden Hunde, die eine erbärmliche und mitunter tödliche Odyssee hinter sich haben, waren ihrerseits ebensolche Haus- und Hofhunde wie die einheimischen Köter und waren es zufrieden, am Tisch IHRER Herren um Beachtung und Fressen zu betteln.
Sie sind von ihrer heimischen Tafel abgehauen, weil dort aufgrund von Krieg und Elend kaum noch ein Krümelchen abzubekommen war (und weil die hiesige Hofverwalterin sich einen Schub an billigen und genügsamen Arbeitshunden versprach, wenn sie reichlich viele von denen auf den heimischen Hof liess).
Der Futterneid ist, bei einheimischen wie hinzugekommenen Krümelaspiranten, nichts anderes als eine Sklaven- und Untertanenmentalität, die sich gewaschen hat.
KEINER kommt auf den Gedanken, die Herrschaft zu verjagen und all dass Zeug, für dessen Erzeugung man in den Dienst der Herren zu treten hat (wodurch es durch die gesetzliche Gewalt automatisch ins Eigentum der Herren übergeht), in eigener Regie herzustellen und zu verteilen.
Dann wäre Schluss mit der Krümelwirtschaft, die für die Mehrheit Knappheit und lebenslange Dienstverhältnisse an fremdem Reichtum bedeutet.
Dann wäre auch Schluss mit dem Futterneid gegenüber den Untertanen anderer Herren, wenn sich die Krümeljäger aller Höfe zusammentäten, um nicht länger von den Krümeln und der huldvollen Gnade der Tischbesitzer abhängig zu sein.
Futter gibt’s nämlich genug und reichlich. Für alle, egal woher.
Nationalisten und Rassisten sind aber zu beschränkt, um zu sehen, dass das angebliche Problem der knappen Mittel nicht eine Frage der Verteilung, sondern des EIGENTUMS ist:
Das Zeug, das für ein halbwegs anständiges Leben gebraucht wird, so zu verteilen, dass alle was davon haben - kein Problem in einer hochtechnologischen digitalen Gesellschaft an der Schwelle zur „Industrie 4.0“.
Die Schranke, die den Bedarf von den Bedürftigen wirksam trennt, heißt EIGENTUM; als erstes wird ohne einen Eigentümer, der an der Verteilung (dem Verkauf) verdient, schon mal gar nichts hergestellt, egal wie sehr es benötigt wird. Zum zweiten heißt die Tatsache, dass etwas produziert und theoretisch verfügbar ist, noch lange nicht, dass es zu denjenigen kommt, die es brauchen - man muss schon Geldeigentümer sein, um sich das Leben und die dafür benötigten Dinge leisten zu können.
Und wie wird man Geldeigentümer, wenn man nicht schon so viel Geld hat, dass man „das Geld“ (sprich: andere) für sich arbeiten lassen kann? Richtig: man verdingt sich bei den EIGENTÜMERN der Betriebsstätten, Dienstleistungsbüros und Produktionshallen. Sofern die einen gerade brauchen und selbstverständlich nur zu deren Bedingungen, und immer in Konkurrenz mit anderen ebenso besitzlosen „Marktteilnehmern“.
Nationalisten hätten gerne Konkurrenten beseitigt, die sie,als „nicht wirklich von hier“ identifizieren. Mit der Konkurrenz selber bzw. mit den Verhältnissen, die ihnen und dem gesamten lebenden Inventar der Marktwirtschaft diese Konkurrenz aufgefrischten, sind sie dagegen sehr einverstanden.
Ausbeutung und Lohnsystem, Kapitalherrschaft, Klassengesellschaft und Krieg finden Sie schwer in Ordnung, solange die Herrschaft streng national ist und sie in ihrem völkischen Gemüt nicht durch zu viele andersvölkische Untertanen erschreckt werden.
Wohlstandsheuchler
Warum wird immer versucht die Probleme unseres Landes runterzuspielen, indem man auf die Zustände in anderen Ländern zeigt? Warum darf ich nicht über Probleme in Deutschland disskutieren, weil es "anderen ja viel schlechter geht"? Was haben Andere mit unseren Problemen zu tun? Das was hier passiert, ist Heuchelei.
Mag hart klingen, aber es interessiert mich einen Furz, ob die Renten in Russland gering sind, wenn ich 60 Jahre arbeiten soll um danach von Hartz 4 zu leben. Es interessiert mich ebenso wenig ob Kinder in Afrika nichts zu Essen haben, wenn hier in Deutschland millionen Kinder von Armut bedroht oder betroffen sind. Und ja, ich gebe auch einen Fick darauf, ob es in anderen Ländern keine Schulen gibt, wenn wir hier ein kollektivistisches Bildungssystem haben, das unsere Gesellschaft ins Verderben treibt.
Es wird so getan als hätte das eine irgendetwas mit dem anderen zu tun. Unsere Regierung kümmert sich mehr um die Wirtschaft und Probleme in anderen Ländern, als um unser eigenes Land und dann wundern wir uns über den Aufstieg einer nationalistischen opposition?
Weißt du...'', sagt das Känguru. ,,Ich habe noch nie jemanden mit einer Fahne in der Hand etwas Intelligentes sagen hören.
,,Die Känguru-Chroniken’‘ von Marc-Uwe Kling