Psychose - ein Feind in mir
Diese Momente.. wenn die Psychose rückwirkend deinen Kopf fickt. Plötzlich sind es reale Erinnerungen, was einst verschwommene unreale realität war. Eine Erinnerung die vielfach prägt. Die Bilder wieder vor dem geistigen Auge. Die verworrenen, schrecklichen Gedankengänge, aus den momenten der Psychose, im unterbewusstsein. Man fängt an sich zu reflektieren, wenn die Gedanken gänge wieder klarer werden. Man versucht zu verstehen, was diese schrecklichen situationen verursacht hat oder wo aus der Vergangenheit sie her rüren könnten/kommen. Und dann.. fing die realisierung an, das eigene ICH von vorher ist praktisch -fast gänzlich- langsam ausgerottet, man wird niemehr wirklich werden davor. Das 'DU' was Familie, freunde und alle anderen kannten, gibt es entweder nur bruchstückchen weise oder garnichtmehr.
Alles ist noch irgendwo gleich, aber doch komplett anders, als zuvor. (Der Satz gilt für soziemlich alles, Zwischenmenschliche Beziehungen, Orte, Dinge, Taten, etc.)
Psychosen melden sich nicht vorher an. Nein. Sie kommen schleichend, dann wann es ihnen passt, und ficken dich immer wieder,ohne das du es zu den zeitpunkten groß merkst. Man spürt das etwas nicht stimmt, die veränderung wahrnehmbar. Doch sie ist heimtückisch,- Leise, schleichend, relativ unbemerkt, von hinten ohne jeglichen Schutz oder vorwarnung(für jederman) kommend- man fängt irgendwann an und realisiert es und doch gleichzeitig garnicht (gänzlich unsichtbar) , aber fakt ist.. MAN SELBST und eventuell andere, kann/können nichts groß dagegen tun. Leise, schleichend, relativ unbemerkt. Man vermag vielleicht langsam aber sicher leichte veränderungen zu bemerken. (Im direkten Umfeld, im Wesen, an den Gedanken, im umgang mit Personen/Tieren unteranderem auch gegenständen, im Verhalten, Hygiene, usw.).
Aber wenn die Psychose auf hochtouren geht von jetzt auf gleich -ihre stetig wachsende Macht und Kraft über dich zum vorschein kommt- präsentiert sie wunderbar, den anfang der ausmaße, der Psychose/n. Bekommt man nicht direkt hilfe, spätestens beim ersten großen knall, (auch wenn bis dato eigentlich schon zuspät) ist man -fürs erste- definitiv erstmals richtig verloren. Jetzt fängt man richtig an sie zu spüren, doch sichtlich wahrnehmbar, für einen selbst ist sie nicht wirklich. (wenn auch sie vllt spürbar und ersichtlich ist/war -an sich selbst, im Umfeld, beteiligte, etc.) Meistens will und kann man es einfach, noch dazu, nicht wahrhaben. -genauso wenig, wie meist angehörige-
Die Abstände, der größeren Aussetzer werden heftiger.. stetig wachsend. Die Uhr tickt, die Zeit rennt. Hilflosigkeit und Verzweiflung machen sich überall breit, du bist nichtmehr herr deiner Sinne.. ein innerlicher WeltKrieg, denn du alleine garnicht oder nur unter extremen bedinungen, drosseln oder gar mildern kannst. Du -vllt auch nahe stehende Personen- bist/sind Live dabei. Du versuchst eventuell noch gegen zu Steuern, doch sie lenkt alles was du bist. Die Psychose ist Herr deiner selbst geworden. Du tuhst/siehst/sagst dinge die man sich kaum zu träumen vermag. Du stirbst mehrfach deinen eigenen inneren Tod. Fassungslos, Schonungslos (manchmal über wochen schon gequält) bricht sie über dich herein, versucht dich zu vernichten, und raubt dir jegliche Sinne, sie pustet dir auchnoch den letzten qualvollen Hauch Lebenslust/Lebenswille. Nun ist sie erstmals endgültig Herr über dich und kann tun und lassen was sie möchte.
Die Psychose wütet und tobt, sie brennt alles -in dir und um dich herum- nieder, ohne wenn und aber. Eine kleiner Hilfloser rest, deiner selbst, versucht noch stetig dagegen anzukämpfen und teile des brandes zu wenigstens löschen. Bleibt zu hoffen, das man stark genug und in der verfassung der Lage ist -oder ein ausenstehender es mitbekommt- die reißleine zu zieht und professionelle Hilfe oder zumindest irgendeine Hilfe herbei hohlt.
Der letzte funken hoffnung für den Anfang...
- Sei der Phönix aus der Asche und versuch wenigstens -wenn auch mit letzter kraft- nocheinmal aufzustehen.
Gott steh einem bei, man schaffe das hoffentlich.
-by the.redpearl aka Becc's
Gebt, euch selbst, bitte nicht auf!
Wo ein funken hoffnung und wenigstens etwas an Wille übrig ist, erleuchtet oftmals ein Weg aus dem Schatten heraus. Glaubt bitte daran, dass es zumindest langsam besser werden kann. Der glaube kann Berge versetzen , auch den Berg in euch selbst. Ein schwerer Weg -wahrscheinlich- aber mit etwas Kampfgeist, Wille, Mut und durchhalte vermögen, ist zumindest eine POSITIVE veränderung -auch/vorallem auf Langzeit gesehen- möglich.