Eine befriedende Idee fürs Ramadama im Frühjahr?
In den letzten Jahren habe ich (Anm.v. dr thosch: die Verfasserin dieses Beitrags) persönlich vielfach festgestellt, dass zwischen dem gezeichneten Bild der „tiefen Gräben“ zwischen „den Starnbergern“ und meinen fast täglichen realen zwischen-menschlichen Begegnungen und Erfahrungen in unserer Stadt, ein erheblicher Widerspruch besteht.
Erstaunlicher Weise entsteht besagter Graben selbst dann nicht, wenn man feststellt, dass man hinsichtlich der baulichen Lösung für den Durchgangsverkehr grundsätzlich unterschiedliche Wünsche hätte. Denn schnell stellt man fest, dass wir hinsichtlich der Einsichten und Vorstellungen, was in unserer Stadt jetzt umgesetzt werden muss, damit uns allen in Zukunft geholfen ist, ganz fest an einem Strang stehen und bereits ziehen. Auch wenn dies zuerst etwas verdutzt: Diese Erfahrung ist sicherlich für beide Seiten wunderschön und erbaulich.
Uns allen muss an einer positiveren Stimmung in unserer Stadt gelegen sein. Bei genauerem Hinsehen können wir auch erkennen, dass dieses Gruppendenken allzu häufig auf Vorurteilen beruht. Abbauen können wir all dies nur selber. Wenn wir nicht schaffen aufeinander zugehen, uns die Hand zu reichen und erkennen, dass es nur gemeinsam geht, dann werden wir uns vermutlich weiter sehr, sehr schwer tun mit uns selbst und den politischen Ergebnissen in der Stadt.
Auch die Stadt bzw. der Stadtrat kann einiges dafür tun, damit Menschen zusammen kommen um zwanglos und möglichst gemischt Kontakt aufzunehmen.
Neben der Langen Tafel im Sommer wäre das jetzt anstehende Frühlings-Ramadama wohl eine der billigsten und wirksamsten Möglichkeiten dies zu tun (inklusive direkt sichtbarem Nebeneffekt).
Es müssten nur die Tradition der seit Jahren üblichen festen Gruppen aufgebrochen werden. Durch ein einfaches Losverfahren könnte man neue Zufallsgruppen bilden. Auch bestünde so die Möglichkeit, dass Starnberger auch mal in andere Ecken der Stadt „genauer hinsehen“. All dies wäre für dem Gemeinsinn in dieser Stadt sicherlich zuträglich.