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Emil Belton
Musik-Auftritte: Es sollte nicht sein
Wie Karma, unglückliche Kindheit und Mangel an Egoismus meinen musikalischen Weg verhinderten
Mein musikalischer Weg ist eigentlich ein Leidensweg. Spaß an Musik hatte ich schon früh. Bereits mit 11 Jahren wollte ich Gitarre lernen. Die Jugendfreizeit der örtliche Kirchengemeinde bot einen Kurs an. Daraus wurde nichts. Meine Eltern waren dagegen. Stattdessen sollte ich unter Anleitung meines Prügelvaters Geige lernen. Das verlief mangels Interesse und Übungen irgendwann im Sande. Erst als ich meinem schrecklichen Elternhaus nach jahrelangen physischen und psychischen Misshandlungen mit 18 Jahren 1972 endlich den Rücken kehrte, klimperte ich auf einer billigen Gitarre, die mir ein Bekannter verkaufte, meine ersten Akkorde. Da ich in dieser Zeit bereits fleißig Gedichte schrieb, lag der Wunsch eigene Lieder zu schreiben förmlich in der Luft. Es war ja auch die Zeit als progressives Liedgut in deutscher Sprache nicht zuletzt durch das Festival Waldeck endlich die Öffentlichkeit erreichte. Angefangen von Franz Josef Degenhard, Hannes Wader, Reinhard Mey, Klaus Hofmann, Süverkrüp, Floh de Cologne, Ihre Kinder und den ersten Klängen von Ton-Steine-Scherben, Jahre bevor die sogenannte „neue Deutsche Welle“ über die gleichgeschalteten Staats-Sender schwappte.
Mein erster musikalischer Anlauf wurde 1977 jäh beendet, als meine Exfrau in einem ihrer Wutanfälle meine Gitarre kurz und klein schlug. 1981 wagte ich nach der Trennung einen Neuanfang, schrieb neue Lieder und lernte 1982 in der tiefsten Provinz, nahe der französischen Grenze junge Hobby-Musiker kennen, die bereit waren meine Lieder auf die Bühne zu bringen. So entstand unter meiner Federführung eine Deutsch-Rockband, die allerdings einen englischen Namen trug. (Da es inzwischen eine Band gleichen Namens gibt, halte ich den Bandnamen lieber unter Verschluss)
Mit Liedern wie „Deine Worte“, „Der Traum“, „Novembertanz“, „Wellentanz“ und der Ost-West-Ballade „Ende einer Reise“… rockten wir die Hinter-Pfalz. Die Texte handelten von Beziehungen, Trennungen und Geschlechterkampf aber auch von der sich abzeichnenden Verlogenheit linker Eliten. Das Publikum war begeistert, waren doch nachfolgende Textzeilen vielen nur allzu gut bekannt:
„Du weißt nicht, was du willst, und gehst mir auf die Nerven
Geb ich dir recht, dann bin ich passiv, lasch und schwach
Du kannst nicht leben ohne deine tägliche Konflikte
Weil dir das Lösen so eine große Befriedigung verschafft“
Trotz anfänglich guter Resonanz war nach vier Auftritten Schluss. Der Sologitarrist fühlte sich nicht genügend gewürdigt und verließ die Band. Ich machte die bittere Erfahrung, dass man als Frontmann nicht nur eine gute Stimme, gute Texte und Melodien im Kopf haben muss, sondern vor allem ein gutes Ego, Durchsetzungskraft und Führungsqualitäten. Alle drei Eigenschaften, die viele Narzissten und vor allem Psychopathen haben, wurde mir zwischen dem siebten und 12. Lebensjahr regelrecht ausgeprügelt. Da hilft auch der schönste Liedermacher-Bariton nichts, narzisstische Knödelstimmen oder Rampensäue mit coolen Cover-Stimmen, die sich dann noch selbstverliebt und lässig im Scheinwerferlicht suhlen, haben den Vortritt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich auf der Musik-Bühne nichts zu suchen habe. An Türen, die sich nicht öffnen, sollte man nur einmal klopfen. Vielleicht befindet sich dahinter die Hölle. Der Tribut an die Dämonenwelt, die manche Musiker bezahlen ist hoch. Und selbst die, die ein wenig Erfolg und Beifall erheischen, kommen oft nicht über den Status eines Lokal Heros hinaus. Vielleicht hat mich sogar ein Schutzengel davor bewahrt mich in diesen Alkohol und Drogen geschwängerten Dschungel voller Narzissten, Diven und Egomanen zu wagen.
Trotz meines Vorsatzes meine musikalischen Schätze fortan unter Verschluss zu halten, bin ich dann doch wider erwarten auf einer kleinen Bühne gelandet. Der von mir mitgegründete Literaturclub „Flattersatz“ veranstaltete ab Oktober 1996 regelmäßig Lesungen im Club Voltaire in Frankfurt. Da kam die Idee, zwischen den Prosa-Vorträgen kleine Musikeinlagen einzubauen. Da ich der Einzige in der Gruppe war, der vertonte Texte im Repertoire hatte, wurde ich mit der musikalischen Begleitung betraut. Im Gegenzug verzichtete ich darauf Erzählungen vorzutragen.
Die Zuhörer waren begeistert. Eine Frau aus dem Publikum fragte mich, ob ich nicht Lust hätte auf einer Vernissage zu spielen. Sie kenne den Künstler oder Galleristen gut… Wir tauschten Adressen aus. Noch einmal keimte die Hoffnung auf wenigstens vor kleinem Publikum meine Lieder vortragen zu können. Nach einer Woche kam die Absage. „Tut mir echt leid. Der Künstler hat schon jemand anderes…“ Auch aus einem Liederabend in einer Musikkneipe wurde nichts, ebenso aus dem allerletzten Versuch mit einem erfahrenen Musiker (Musiklehrer) aus dem Hintertaunus – ein Pianist – ein paar Auftritte einzuüben. Darüber hinaus lies ich in einem kleinen der Musikschule angeschlossenen Tonstudio Demo-Bänder anfertigen. Auch hier hörte ich lobende Worte. „Tolle Stimme, klingt wie Reinhard Mey.“ Alles für die Katz. Es soll nicht sein. Vielleicht fehlt mir der sogenannte „Stallgeruch“. Das Karma. Schicksalhaft wurde mein musikalisches Intermezzo dennoch. Bei einem Auftritt im Club Voltaire 1996 lernte ich meine Frau, meinen Lebensmenschen kennen. Sie ist seit 27 Jahren meine treue Zuhörerin, Kritikerin und manchmal auch Background-Sängerin. Und so soll es auch bleiben…
rampensau.vox #rampensau #jasnafritzibauer folge 7 + 8 #madewithpaper #paper53 (hier: Hanover, Germany) https://www.instagram.com/p/B58YdDiI5im/?igshid=1qg7ej4p0nft1
Wenn dein Sohn schon zur "Rampensau" wird und ich ihm erkläre, dass es noch zu früh ist,um #influencer zu werden😉😂...in meiner Karriere als Sängerin wurde ich oft so betitelt und habe mich deswegen innerlich geärgert, weil ich es als ein negatives Image empfangen habe...damals fühlte ich mich oft deswegen einsam, weil ich den Neid und das Konkurrenzdenken der anderen mehr spürte & fühlte als das versteckte Kompliment darin 😍😍...Wenn du es wohlgesonnen aus Liebe, Selbstbewusstsein und Vertrauen empfängst und zuhörst, erkennst du darin Stärken wie "Bühnenpräsenz", "Ausstrahlung" und "Charisma" ...ich habe gelernt,in jeder Meinung und Sichtweise anderer Menschen das versteckte Kompliment darin zu erkennen 😊😉😍Es gibt IMMER eine positive und wohlgesonnene Sicht der Dinge😍und wenn du das emotional begreifst und zu 100%danach lebst, kommst du in einen #highenergyflow voller Liebe und Vertrauen 😍 Go for it! Lerne aus Liebe und Vertrauen zuzuhören und zu empfangen 😊😘 www.nadine-stockmann.com #lovemyson #rampensau #bühnenpräsenz #funatthebeach #holidays #lifeisbeautiful #flow #loveeachother #liebedeinennächsten #vertrauen #liebe #pfingstferien #singer #singerslife #coaching #coach #highperformancecoach #highenergycoach #emotionaleintelligenz #persönlichkeitsentwicklung #innerenfriedenfinden #gelassenheit #ommm #higherself #lovemychildren #childrens #childrenslaughter (hier: Sancti Petri, Andalucia, Spain) https://www.instagram.com/p/BydNqwkiONC/?igshid=1tp3t53n2uziu
Wenn es mal weniger kalt ist, tut es auch ein #Planschbecken mit #Eis. :-)⠀ So als #Rampensau macht es mit Zuschauern auch gleich mehr Spaß ... besonders, wenn man dabei seiner Tochter zeigen kann, wie man Ängste per Willensstärke überwindet.Ganz ehrlich das ist alles nur im #Kopf. 99% aller Leute auf der Strasse können das auch. Es ist nicht so #kompliziert. :-)⠀ ⠀ #Eisbaden #simpel #einfach #atmen https://www.instagram.com/p/BtTWHpFg9lV/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=1inx1ng38nwon
Jasna Fritzi Bauer
Facts
February 20, 1989
Swiss actress
Filmography
Shiri [Rampensau: 2019]
Jasna [Jerks: 2018-2019]
Nike [Dogs of Berlin: 2018]
Jessy [Goliath: 2017]
Marie [Das Sacher. In bester Gesellschaft: 2016]
Paulina [Zeit der Helden: 2013]
Billy [Im Alter von Ellen: 2010]
Appearance
brunette
green eyes
1.58m
Roleplay
playable: young adult, adult