Das Phantom des Reviers: Spannende Geschichte (4 Kapitel)
Das Phantom des Reviers ist ein fälschlicherweise verurteilter und hingerichteter Mann, der nun dort als Geist umgeht und sich rächen will.

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Das Phantom des Reviers: Spannende Geschichte (4 Kapitel)
Das Phantom des Reviers ist ein fälschlicherweise verurteilter und hingerichteter Mann, der nun dort als Geist umgeht und sich rächen will.
Sich erweiternde Kreise
Am Sonntag regnete es. Aber deswegen auf Radfahren verzichten? Nein, natürlich nicht. Also zog ich meine Regenklamotten an, eine Regenjacke von Vaude, die ich schon lange habe, und meine Beinbedeckung, die keine volle Regenhose darstellt, sondern nur die Oberschenkel und die Knie bedeckt, setzte mich auch meinen Skorpion und fuhr los. Zunächst hatte ich vor, auf dem Nordrandweg entlang zum…
Sündenwäldchen und kein Ende
Sonntagstour obligatorisch zum Sündenwäldchen. Auch nicht zum letzten Mal, obwohl die Rodung jetzt erst einmal unterbrochen sein dürfte. Denn die Rodungssaison ist für das Frühjahr erst einmal vorbei. Nicht nur im Sündenwäldchen, sondern überhaupt. Vom 1. März bis 30. September ist es grundsätzlich verboten, Hecken zu schneiden, Bäume zu fällen oder Gehölze auf den Stock zu setzen. Dies dient dem…
Fotoshooting im Revier mit Skorpion, Charlene1 (und Mond)
Mal wieder unterwegs am Braunkohletagebau Hambach, dessen nordwestlicher Rand sich langsam zu einer meiner Lieblings-Radfahr-Strecken mausert. Schließlich gibt es mit der Fahrradstraße entlang des Nordrandwegs und dem Terranova Speedway zwei sehr gut ausgebaute Wege, auf denen Radfahren richtig Spaß macht. Zugegeben, beide Wege sind auch durch andere Nutzer*innen sehr stark frequentiert, aber wir…
Nach dem Home-Office schnell noch einmal eine Fahrt auf einer meiner Hausrunden. Über die Wiedenfelder Höhe und dann über den Speedway. Auf der Fahrt dann der Blick übers Feld auf die Kraftwerke in Neurath. Das war mir in dem besonderen Licht des Vorabends dann ein Foto wert. Den Blick kurz nach links gewandt und auf die vielen Windräder an Horizont. Noch ein Fotomotiv. Vielleicht nicht etwas für alle, aber ich finde das schon besonders. Ich bin gerne her an diesen Orten. Die Landschaft ist weit. Und flach. Man zieht Dinge, die weit weg sind. Es ist eine Kulturlandschaft, aber auch eine Naturlandschaft. Hier entsteht Energie zum Leben, auch auf den Feldern, nicht nur in den Kraftwerken. Ich fahre gerne her Rad. RWE und die Landwirtschaft haben viele befestigte Wege durch die Landschaft gebaut. Auf denen kann ich kilometerweit fahren, ohne einem Auto zu begegnen. Zwischen den Tagebauen vor allem geht es ein Wegenetz, das gut ausgebaut ist und auch noch tolle Ein-und Ausblicke vermittelt. So dass auch lange Fahrten interessant und abwechslungsreich bleiben. Einfach nur schön Und nicht zuletzt verändert sich die Landschaft ständig. Auch der erlebbare Wandel hier ist WARUMICHRADFAHRE
Aufrecht durchs Revier
Okay, der Titel ist erklärungsbedürftig. Denn „aufrecht“ hat ja durchaus mehrere Bedeutungen. Zu allererst meine ich damit, dass ich mit einem aufrechten Rad, also einem „Up“ eine meiner etwas längeren Hausrunden durchs Revier gebrettert bin. Das ist umso bemerkenswerter, als dass ich ja in diesem Jahr bisher ca. 80% meiner fast 8.000 Kilometer mit Trikes zurückgelegt habe. Aus Gründen, wie…
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Terrific Trike Team Tour
Zwei Trikes auf ihrem Weg durchs Revier. Mein Sohn Valentin auf Icletta, ich selber auf BlauerSkorpion. Haben lange darauf gewartet, das einmal zu machen, aber Samstag sollte es sein. Wir mussten den Ausleger von Icletta etwas kürzen, aber dann ging es los. Blicke in den Tagebau, full speed über den Speedway, oben auf auf der Wiedenfelder Höhe und rasende Abfahrt hinunter. Und zum Schluss…
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Bei meiner Fahrt durchs Rheinische Braunkohlerevier am Samstag habe ich einen Abstecher in die Umsiedlungsorte Morschenich und Manheim gemacht, jeweils „Alt-”. Obwohl Morschenich mittlerweile „Ort der Zukunft” auf dem Ortsschild trägt, ist davon im Ort selber noch nicht so viel zu sehen. Eine Straße macht einen etwas belebten Eindruck, aber der Rest der Häuser sieht verdächtig nach Lost Place aus. Das gilt für Manheim in besonderer Weise, denn der Ort ist ja quasi aufgegeben. Ein Ortschild gibt es konsequenter Weise nichr mehr. Einzig die Kirche trotzt dem vollständigen Bild des Verfalls. Einmal raus aus den Geisterorten ging es dann am südlichen Rand des Tagebaus vorbei. Dort gibt es eine Stelle an der neuen Werksstraße von RWE, an der man in das Gelände hinein schauen kann. Und dort fraß sich eben eine gefräßige Raupe durch den Grund (siehe Titelbild). Der Skorpion, mit dem ich unterwegs war, wunderte sich nicht nur darüber, sondern auch über einen Radreisenden, der ebenfalls in das Gelände hinein schaute und meinte, er habe Jülich bisher nur in Verbindung mit Kernkraft gekannt. Ich bedeutete ihm, dass wir nicht in Jülich, sondern in Kerpen seien, was ihn wiederum verwunderte. Wir verabschiedeten uns mit einer ausführlichen Wegbeschreibung meinerseits in Richtung Jülich. Eigentlich hatte ich nur vor, bei dem schönen Wetter mal etwa 40 Kilometer zu fahren und suchte mir spontan die Gegend aus, in der der Strukturwandel noch bevorsteht. Leider weiß man noch nicht genau, wie es mit Morschenich und dem Ort ohne Namen, ehemals Manheim, weitergeht. Aber die Gemeinde Merzenich, zu der Morschenich ja gehört, scheint schon etwas weiter zu sein als Kerpen. 2030 wird die Raupe endgültig aufhören, sich durch den Untergrund zu fressen. Ich bin schon sehr gespannt, wohin der Skorpion mich dann führen wird. Die Tour bei Komoot gibt es hier: Eindrücke von der Tour gibt es in diesem Instagram Reel: View this post on Instagram A post shared by Axel Fell (@warumichradfahre)
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