Liebe verzeiht entweder nichts oder alles.
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Liebe verzeiht entweder nichts oder alles.
Diesen Satz hatte schon mal gepostet, aber anders. Das ist die lektorierte Version. Die Unterschiede sind klein, aber doch erkennbar. Es ist der #Feinschliff, der die paar Prozent Richtung absolute #Zufriedenheit rausholt, also wer gedenkt, ein #Buch zu veröffentlichen, sollte dringend über ein #Lektorat nachdenken. Man hat nämlich ein ganz anderes Verhältnis zu eigenen #Texten, ist so fixiert auf den Inhalt, dass man die #Fehler nicht sieht. Wie oft habe bspw ich Kindern als Nachhilfelehrerin den #Plusquamperfekt erklärt, wie oft habe ich selbst wissenschaftliche Arbeiten oder Kurzgeschichten von Freunden lektoriert, in denen ich den Plusquamperfekt eingesetzt habe, doch trotzdem verpatze ich ihn im Manuskript immer und immer wieder. Ich vergessen Punkte oder Kommata, obwohl ich die Komnaregeln größtenteils benennen kann, weil man bei einer Gesamtfülle von etwa 900 Seiten eben so auf den Inhalt achten muss, dass all das aufwendig erworbene Wissen oft flöten geht x3 und weil man einfach nicht alles im Text überblicken kann. Und auch wenn es wehtut, das einzugestehen. Ja, manchmal mache ich Rechtschreibfehler und die will ich nun wirklich nicht in einem gedruckten Buch haben. . . . #autor #roman #thriller #selfpublisher #selfpublishing #selfpublish #buchschreiben #blog #buchautorin #bloggerin #schreiben #autorenleben #romanschreiben #romanautor #schriftsteller #zitate #worte #writing #verfall #zitat
(C) Lennart Cole Autor, aber nicht immer Gentleman. -Autor, Texter, Bücherwurm, Videoschnitt, Musik-, und Filmfetischist-
Aus meinem ersten Buch Der Wanderer der letzten Zeit https://lennartcole.blogspot.de/
(C) Lennart Cole Autor, aber nicht immer Gentleman. -Autor, Texter, Bücherwurm, Videoschnitt, Musik-, und Filmfetischist-
Textauszug aus meinem ersten Buch -2005-
Der Wanderer der letzten Zeit
…….Dann sagte er einen Satz, der Maria lange beschäftige. Er sagte: „Die Welt da draußen ist jedoch zu laut geworden und so hören die Menschen ihre eigene Stimmen nicht mehr."
“Oja, und wie laut sie ist, dachte Maria bei sich und wie still es hier ist.Sie saßen noch schweigend einige Zeit da, bis Maria ruhig und zufrieden in den Schlaf fiel, umgeben von einer wohligen Wärme und einem Gefühl von Freiheit, dass sie selten so intensiv wahrnahm wir am heutigen Tag.
Ein Mann, der in der Dunkelheit wie ein Schatten wirkte saß am Feuer. Vor sich hatte er eine große Trommel, die aus einfachsten Mitteln gebaut war. Das Feuer ließ nur einen verschwommenen Blick auf die markanten Konturen zu, die sein Schatten zeichnete. Er blickte zur Seite und das weiß der Augen leuchtete wie eine Schneeflocke, die mit eigenen Licht, einsam ihren Glanz in die tiefste Dunkelheit ausstrahlte.
Plötzlich begann der Mann zu trommeln und es begann zu regnen. Der Regen wurde zu einem Platzregen in der Wüste. Tiere befreiten sich aus der Erde. Unmengen an Käfern, Würmern krochen über den Boden und bedeckten ihn in einer wachsenden Schicht.
Der Mann saß dort mit seiner Trommel und trommelte intensiver, stärker, schneller in einem Rhythmus, der sich langsam zu einem Finale entwickelt wollte.Der Mann wechselte die Orte, an denen er Trommelte. Frösche regneten vom Himmel und fraßen die Tiere auf der Erde krochen. Fluten schwemmten die Frösche hinweg.
Ein kleines Äffchen kauerte auf einem Baum und griff nach einer Banane und die Banane verschlang den Affen. Die Erde öffnete sich und verschlang den Baum.
Der Mann saß in den Straßen einer großen Stadt. Die Lichter verlöschten und eine riesige Flutwelle floss vernichtend durch die Straßen und Gassen. Menschen mit Bechern in der Hand warteten auf die Flutwelle und versuchten ihre Becher zu füllen, wurden stattdessen jedoch einfach weggespült, weggespült wie Unrat.
Der Mann trommelte weiter, schneller, lauter, intensiver. Nun saß er in einem Kornfeld, der sich eine riesige Wolke näherte. Die Wolke wurde zu Millionen von Heuschrecken, die sich auf dem Kornfeld niederließen und alles innerhalb von kürzester Zeit auffraßen.
Eine Frau saß in einer Hütte, vor der ein durchscheinendes Tuch gehängt war. Die Hütte kam näher und Näher. Die Frau saß auf dem Boden und säugte mit einer Brust ein Kind und mit der anderen einen Mann. Die Frau wurde zunehmend dünner, älter und zerfiel zu Staub.
Der Mann hatte nun keine Trommel mehr, sondern blies in ein langes Rohr. Ein lauter tiefer Ton drang aus dem Rohr. Bilder über Bilder flogen vorbei. Bilder von Kriegen, Bilder von Hunger, Bilder von Durst.Ein Mann saß vor einem vollen Teller mit verschiedensten Essen, schrie immer wieder „Hunger, Hunger“ und streckte flehend seine Arme aus.Fischer warfen ihr Netz aus, holten es wieder ein und hatten Dosen und Mutationen von Fischen im Netz, die sie vor Abscheu wieder über Bord warfen.
Eine Frau öffnete einen Wasserhahn, doch kein Tropfen Wasser entströmte den Hahn, sondern nur Sand und Staub. Diese Frau ging zu einem Spiegel und schminkte sich ihr Gesicht, als ob nichts wäre, wechselte die Kleider, probierte eines nach dem anderen an und drehte sich im Kreis, wie zum Tanz. Eine andere Person tauchte auf und hielt wiederum eine Tasse unter dem Wasserhahn. Wasser strömte in die Tasse, doch die Tasse hatte keinen Boden und die Person konnte nur Tropfen an den Rändern der Tasse auffangen, die sie begierig mit der Zunge ausschleckte um dann wieder die Tasse in den Strahl des Wasserhahnes zu halten.
Der Ton wurde immer lauter und begann einen immer schnelleren Rhythmus anzustimmen. Immer mehr Menschen seiner Art gesellten sich zu ihm, trommelten mit ihm und spielten auf den großen Rohren.
Die Musik wurde immer mächtiger, plötzlich wurde es ganz still und die ganze Welt hüllte sich in ein rot, so rot wie Blut. Flüsse, Meere, die Erde, wurden in rotes Blut gehüllt. Es war still auf der Erde, nichts war zu hören, nicht einmal der Wind war noch existent. Doch dann ging plötzlich die Sonne auf und der Mann verbeugte sich vor dieser Sonne. Er drehte sich um, ein Lächeln lag auf seinem Gesicht und seine Augen strahlten, wie Sterne, in der sich die aufgehende Sonne spiegelte.Was ist los.
Was ist los, hörte Maria plötzlich. Jemand rüttelte sie hin und her. Sie kam langsam zurück, wurde wach und einer der Fahrer sah sie mit seinen großen Augen an. „Haben sie schlecht geträumt? …. © Lennart Cole
https://lennartcole.blogspot.de/
“Brass. Brass. Brass.”: Beim NaNoGenMo werden Algorithmen zum Roman-Autor
“Brass. Brass. Brass.”: Beim NaNoGenMo werden Algorithmen zum Roman-Autor
50.000 Worte Fiktion, so lautet die einzige Regel beim „National Novel Writing Month“ (NaNoWriMo). Oder auch: „If you believe you’re writing a novel, we believe you’re writing a novel, too“. Diese doch sehr offene Definition reizte den Software-Entwickler Darius Kazemi dazu, via GitHub ein Spin-Off namens „National Novel Generating Month“ auszurufen, das im November 2015 bereits zum dritten Mal …
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