John Miller Street, Ryde (Sydney), New South Wales.
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John Miller Street, Ryde (Sydney), New South Wales.
Ryde, England 1898
RYDE ENERGIZE
NOT REALLY AN ENERGY DRINK SO MUCH AS IT IS AN ENERGY SHOT, BUT IT WAS ON SALE FOR $5 FOR A 4-PACK, SO I GOT IT AND MIGHT AS WELL TALK ABOUT IT I WILL SAY THAT THE PACKAGING IS ON POINT. THE LITTLE METAL CANISTER MAKES THIS SHIT FEEL LIKE THE FUTURE THAT SMELLS HORRID. OVERRIPE MANGO ON THE VERGE OF ROTTING. REALLY, "ON THE VERGE" IS GENEROUS. IT JUST SMELLS LIKE A STRAIGHT UP ROTTEN MANGO. I FOISTED IT ON 3 OTHER PEOPLE AND 2 AGREED THAT IT SMELLS GROSS I AM NOW REALLY HESITANT TO ACTUALLY TRY A SIP OF THIS STUFF, BUT I MUST BAD. BAD. BAD. DOES NOT TASTE LIKE ROTTEN MANGO; THAT TURNS INTO A WEIRD (BUT ADMITTEDLY TROPICAL) FRUIT FLAVOUR THAT TAKES A BACKSEAT TO SOMETHING THAT TASTES LIKE NOTHING BUT CHEMICAL THIS DOES NOT TASTE LIKE SOMETHING FOR HUMAN CONSUMPTION. THIS TASTES LIKE SOMEONE SPRAYED A BUNCH OF TROPICAL SCENTED AIR FRESHENER INTO A BIT OF WATER WITH A BAD ARTIFICIAL SWEETENER DISSOLVED INTO IT. THIS IS WHAT A TROPICAL FLAVOURED BOWEL PREP FORMULA BEFORE A COLONOSCOPY WOULD TASTE LIKE. IN FACT, HAVING HAD TO DRINK SOME OF THAT STUFF IN THE PAST, I CAN SAY THAT STUFF ACTUALLY TASTED BETTER THAN THIS THIS IS NOT AN ENERGY DRINK, AS I SAID, SO I AM HESITANT TO RATE IT, BUT THE THING THAT GIVES ME CAUSE TO DO SO IS THAT I HAVE HAD A GOOD ENERGY SHOT BEFORE. SMART ENERGY DOES ONE. IT'S REALLY GOOD. FRANKLY, I MAY HAVE RATED THAT ONE A BIT TOO LOW; I'VE COME TO ACTUALLY RATHER ENJOY THE TASTE. SO I KNOW THEY CAN BE DONE WELL. THIS IS FUCKING AWFUL AND IF IT WAS ANY MORE THAN 60ML IT WOULD BE CONSIDERED A WAR CRIME 1/10
Woodlands Vale, Ryde, Isle Of Wight,
Courtesy: Winkworth
Whistleblower
W35 Freshwater puts on a show, as it pulls out of Ryde St Johns with a southbound train in the Summer of 65'.
Unknown Photographer.
London 2022
Südengland 2023 - Tag 18
Ladies and Gentleman!
Was werden wir von der Sonne verwöhnt. Das glaubt uns zu Hause kein Mensch! Inzwischen haben wir fast mehr Farbe angesetzt, als in Afrika. Das würde man im Leben nicht mit einem Urlaub in England in Verbindung bringen.
Heute fuhren wir zum kleinen Hafen von Ryde, wo wir erneut auf die Wightlink Fähren trafen, die von hier ins wenige Kilometer entfernte Portsmouth übersetzen.
Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an die Hovercrafts, jene komischen Luftkissenfahrzeuge, die einige Jahre lang den Ärmelkanal zwischen Frankreich und England überquerten.
Christopher Cockerell (1910-1999) war ein Ingenieur, dessen bekannteste Erfindung das Hovercraft war, ein Vehikel, das sich sowohl über Land als auch über Wasser fortbewegen konnte, und das auf einem Luftkissen.
Der Verkehr über den Ärmelkanal mit den Luftkissenfahrzeugen wurde im Jahr 2000 eingestellt.
Eigentlich eine geniale Erfindung! Heute trifft man diese Luftkissenfahrzeuge nur noch selten an. Quasi die letzten Ihrer Art sind auf der Isle of Wight anzutreffen.
In ganz Großbritannien gibt es heute nur noch eine Mini-Strecke, die von zwei Hovercrafts befahren wird: Von Southsea (Portsmouth) an der Küste von Hampshire nach Ryde auf der Isle of Wight.
Gerade einmal zehn Minuten brauchen die beiden Luftkissenfahrzeuge Solent Flyer und Island Flyer dafür, die tagaus, tagein hin und her pendeln. Im Jahr 2016 wurden beide Fahrzeuge in Dienst gestellt.
Die Verbindung dient nur zur Personenbeförderung, im Gegensatz zur damaligen Ärmelkanalfähre, die auch Fahrzeuge mitnehmen konnte.
Es ist schon ein eigenartiger Anblick, wenn diese merkwürdigen Fahrzeuge vom Meer her kommend auf das Land brettern und sich dort dann schnaufend niederlassen.
Man sieht sie noch nicht, aber man hört sie schon. Und dann brausen die Ungetüme an einem vorbei, bevor man den Auslöser der Kamera drücken konnte.
Die Luftkissenfahrzeuge gelten als sehr sicher. Nur einmal gab es auf der Strecke Southsea-Ryde ein Unglück: am 4. März 1972, als nur wenige hundert Meter von der Landestelle in Southsea entfernt, die Fähre von einer ungewöhnlich großen Welle erfasst wurde und kenterte. Fünf Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben.
Bevor die Menschen mit dem Luftkissenboot auf die Insel fuhren, kamen sie mit dem Boot.
Und vor dem Bau des Piers wurden die Passagiere auf dem Rücken eines Trägers an Land gebracht, um dann - je nach Gezeitenstand - noch bis zu einer halben Meile über nassen Sand laufen zu müssen, bevor sie die Stadt erreichten. Die Notwendigkeit eines Piers war offensichtlich.
Der Pier wurde von John Kent aus Southampton entworfen und der Grundstein am 29. Juni 1813 gelegt. Der Ryde Pier wurde bereits 1814 fertiggestellt.
Die Struktur war ursprünglich ganz aus Holz und 527 lang und 3,6 m breit. Mit seinen gut 200 Jahren ist der Ryde Pier der älteste noch existierende Pier der Welt.
Als die Fähren größer wurden, musste der Pier angepasst werden und wurde 1824 auf 618 m verlängert, 1833 auf 681 m, während der Pierkopf 1842 und Ende der 1850er Jahre erneut verlängert wurde.
Neben der bestehenden Struktur wurde ein zweiter Pier für eine von Pferden gezogene „Straßenbahn“ gebaut, der 1864 eröffnet und später durch elektrische Straßenbahnen ersetzt wurde.
Am 12. Juli 1880 wurde neben den ersten beiden noch ein dritter Pier eröffnet, der eine direkte Dampfeisenbahnverbindung zum Pierkopf herstellte. Dieser wird ebenfalls immer noch genutzt, wenn auch nicht mehr von Dampfzügen.
1895 wurde am Pierkopf ein Konzertpavillon errichtet, und in den nächsten sechzehn Jahren wurden die ursprünglichen Holzpfähle durch Gusseisen ersetzt.
Die Straßenbahn wurde 1969 geschlossen und die Struktur wurde teilweise demontiert. Übrig blieb der stillgelegte und verfallende Straßenbahnanleger.
Dieser wird aber gerade wieder hergerichtet und soll die Fußgänger vom großen Anleger, den zur Zeit alle noch alle Verkehrsteilnehmer gemeinsam nutzen, trennen.
Der Ryde Pier wurde 1976 unter Denkmalschutz gestellt. Im Mai 2011 wurden bereits erste Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt und die Lichtmasten am Promenade Pier mit Halterungen und Laternen im viktorianischen Stil ausgestattet.
Der Pier kann sogar bis zur Anlegestelle mit dem Auto (langsam) befahren werden, Parkplätze gibt es am Anlegesteg (gegen Gebühr).
Man kommt sich dabei ein bisschen, wie auf einer Zeitreise vor. Einiges ist noch recht verkommen, aber die Bemühungen sind sichtbar - und das, was bisher bereits renoviert wurde, macht einen guten Eindruck.
An der Promenade lassen sich etliche Lokale finden, in denen es das Nationalgericht Fish & Chips gibt.
Good Night!
Angie, Micha und Mister Bunnybear (Hasenbär)