So viele Fragen gehen mir schon seit Jahren durch den Kopf, aber die einzigen Menschen die es beantworten können, seit ihr.
Aber euch diese Fragen zu stellen kann ich nicht...

seen from Slovenia
seen from United States
seen from Canada

seen from Malaysia
seen from United States

seen from Singapore
seen from Russia
seen from China

seen from Sweden
seen from Türkiye
seen from United States
seen from Singapore
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from T1
seen from United Kingdom
seen from France
seen from Dominican Republic
seen from United States
So viele Fragen gehen mir schon seit Jahren durch den Kopf, aber die einzigen Menschen die es beantworten können, seit ihr.
Aber euch diese Fragen zu stellen kann ich nicht...
Neue Studie: Elternkonflikt und Kindergesundheit
Neue Studie: #Elternkonflikt und Kindergesundheit #Trennung #Scheidung #Mediation
Im Netz habe ich den Hinweis auf eine neue Studie aus Arizona gefunden, wonach Konflikte zwischen Eltern in Trennungs- oder Scheidungssituationen das Risiko bei den betroffenen Kindern, psychische und physische Erkrankungen zu erleiden, drastisch erhöhe. Quelle: Study: Conflict between divorced parents can lead to mental health problems in children | ASU Now: Access, Excellence, Impact Dies…
View On WordPress
Scheidungskinder ...
... lieben vorsichtiger.
Die rosarote Brille, die die hässlichen Seiten der Liebe ausblendet, wurde uns früh vom Gesicht gerissen. Wir sind uns der Gefahren der Liebe und von Beziehungen sehr bewusst.
... geben viel zu spät auf.
Wo andere schon längst das Handtuch geschmissen hätten, laufen wir noch die extra Meile, um unsere Liebe zu retten. Wir glauben, dass es sich lohnt, für Liebe zu kämpfen - vielleicht, weil unsere Eltern es in unseren Augen nicht genug getan haben.
... sind hoffnungslose Romantiker.
Die Sehnsucht nach der großen, vollkommenen Beziehung, steckt uns so tief in der Seele, wie auch unsere Zweifel daran.
... können schwer abschließen.
Tief in unserem Herzen sind wir davon überzeugt, dass wahre Liebe niemals stirbt. So wie wir insgeheim immer noch einen kleinen Funken Hoffnung haben, dass unsere Eltern doch wieder zusammenkommen könnten.
... - ewige Liebe macht Angst.
Der Gedanke, für immer und ewig mit jemandem zusammen zu sein, wie es uns unsere romantische Idealvorstellung ja vorgibt, jagt uns eine Heidenangst ein. Wir haben früh gelernt, dass eine Beziehung nicht etwas Dauerhaftes sein muss - so intensiv und ernst sie auch sein mag - und deren Ende sehr schmerzvolle Folgen haben kann.
... hinterfragen alles.
Auch wenn wir wissen, dass wir geliebt werden, müssen wir es hören, sehen, fühlen. Wir hinterfragen alles in einer Beziehung - wir wollen einfach keine unangenehmen Überraschungen erleben.
... haben hohe Ansprüche.
Vertrauen fällt uns nicht leicht. Daher geben wir vielen Menschen erst gar keine Chance - das Risiko ist einfach zu hoch, enttäuscht zu werden.
... sind ein bisschen durchgeknallt.
Wir haben früh mitbekommen, dass Liebe und Wahnsinn Hand in Hand gehen können. Liebe kann uns zu Höchstformen antreiben und gleichzeitig unsere schlimmsten Seiten hervorbringen - Scheidungskinder lieben immer extrem.
... haben Verlustängste - und die äußern sich in der Art, wie wir Beziehungen führen.
Wir halten an allem fest: Menschen, Erinnerungen, Illusionen. Die Angst allein gelassen zu werden, die wir als Kind ständig gefürchtet haben, setzt sich in unserem Leben als Erwachsener fort.
... nehmen kein Blatt vor den Mund.
In Beziehungen ist Kommunikation das A und O - das haben wir früh gelernt, da wir an vorderster Front bei unseren Eltern miterlebt haben, wohin eine mangelnde Kommunikation führen kann. Ein "alles gut" oder "passt schon" kann uns zur Weißglut treiben. Wir fordern immer die Wahrheit - so unangenehm und brutal sie auch sein mag.
... sind sehr aufmerksam.
Als Scheidungskinder sahen wir uns oft schon früh in einer umgekehrten Rollenverteilung. Statt von den Eltern getröstet und umsorgt zu werden, haben wir uns in schmerzhaften Momenten um unsere Eltern gekümmert. Dasselbe tun wir für unsere Partner, wenn wir erwachsen sind.
... sind verschlossen.
Wir haben unsere Eltern so verletzlich gesehen, dass wir uns geschworen haben, niemals zuzulassen, ebenso verletzt werden zu können. Deshalb sind unsere Herzen nie ganz so offen, wie sie vielleicht den Anschein erwecken.
... sind keine einfachen Partner.
Die hohen Ansprüchen, der Drang nach Bestätigung und die Schwierigkeit, wirklich zu ihnen durchzudringen, machen Scheidungskinder nicht zu den einfachsten Partnern. Aber dafür lieben wir auch mit Haut und Haaren.
“Can we work it out? Can we be a family? I promise I'll be better, Mommy I'll do anything.”
Wie lange war die Beziehung bis zur Scheidung? Hannes: Das weiß ich leider nicht. Chrissi: Meine Eltern waren insgesamt 7 Jahre ein Paar, 5 davon waren sie miteinander verheiratet. Gab es vorher Anzeichen wie Streit zu Hause? Hannes: Davon weiß ich auch nichts genaues. Chrissi: Meine Mutter war damals eine impulsive Persönlichkeit, die auch bei Kleinigkeiten laut werden konnte. Da das nun mal ihre Art war und meine Eltern sonstige Streitigkeiten vermutlich führten, wenn ich im Bett war, gab es für mich keine erkennbaren Anzeichen für eine Trennung. Wie alt warst du bei der Scheidung deiner Eltern? Hannes: Ich war vielleicht ansatzweise 2 Jahre alt. Chrissi: Ich war fünf Jahre alt.
Wie haben deine Eltern dir diese Entscheidung mitgeteilt? Hannes: Naja, da ich 2 war nicht wirklich. Es war einfach so. Chrissi: Nachdem ich bereits in Bett gegangen war, kam mein Vater noch mal im Dunkeln rein, mit seiner typischen Sporttasche in der Hand, und erklärte mir, dass er und meine Mutter sich nicht mehr verstehen und,dass er ausziehen müsse. Danach ging er. Bei wem hast du danach gewohnt? Hannes: Bei meiner Mutter, so wie das damals üblich war. Chrissi: Auch bei mir hat die Mutter das Sorgerecht erhalten. Was hat sich dadurch in deinem Alltag geändert? Hannes: Nichts, für mich war alles wie es war normal. Chrissi: Naja, anstatt, dass ich meinen Vater nun abends und am Wochenende sehe, sah ich ihn eben nur noch an jedem zweiten Wochenende. Meine Mutter war klassische Hausfrau und er hat gearbeitet. Wie wurden die Besuchszeiten geregelt? Hannes: Alle zwei Wochen durfte ich zu meinem Vater übers Wochenende. Wenn er mich nicht hin und wieder auch einfach so bei meinem Opa abgeholt hat. Chrissi: Bei mir war das ähnlich, während der Schulzeit jedes zweite Wochenende und in den Ferien gleich mehrere Wochen, die ich jedoch eher bei der Verwandschaft verbrachte, als mit meinem Vater. Spontanbesuche gab es keine und telefoniert habe ich mit ihm auch nur in seltenen Ausnahmefällen. Zumal meine Mutter penibel darauf geachtet hat, dass ich weder Minuten zu früh, noch zu spät abgeholt oder gebracht wurde. Wie war der Umgang deiner Eltern danach zu einander? Hannes: Ich kürze es ab und sage mal sehr bescheiden: Reden miteinander nur mit Maulkorb. Chrissi: Rosenkrieg. Mit allem drum und dran. Meine Mutter hat dabei wesentlich heftiger über meinen Vater gewettert, als andersrum. Ich glaube, das letzte Mal hatten die beiden Kontakt miteinander, da war ich ca 12 Jahre alt. Wie bist du damit umgegangen? Hannes: Nach außen hin war es für mich normal, da ich es ja nicht anders kannte. Dennoch wünschte ich mir innerlich, dass es anders wäre. Chrissi: In dem Altern habe ich auch alles als gegeben hingenommen, auch wenn ich bei meinem Vater immer wieder ansprach, dass ich mir wünsche, dass sie wieder zusammen kommen, oder dass er wieder bei uns einzieht oder dass ich zu ihm ziehen könnte. Leider waren das alles keine Optionen für meinen Vater. Bist du irgendwann zum anderen Elternteil gezogen und falls ja: Wann und warum? Hannes: Mit ca. 14 bin ich ohne was zu sagen, mit Sack und Pack von meiner Mutter zu meinem Vater gezogen, da ich zu dem Zeitpunkt keine Unterstützung oder Rückhalt von meiner Mutter erwarten konnte. Chrissi: Mit 10 Jahren bin ich zu meinem Vater gezogen worden, was aber ganz in meinem Sinne war. Mein Vater behauptet allerdings, dass meine Mutter ihn damals vor die Wahl gestellt habe: “Entweder du nimmst sie, oder sie kommt ins Heim.” Ich bin mir heute nicht ganz sicher, was von all den Behauptungen wahr ist. Ich weiß nur, dass meine Mutter mich als “schwer erziehbar” betitelte. Wie schnell hatten deine Eltern danach neue Partner? Hannes: Seid ich denken kann, hatten beide recht schnell nach ihrer alten Beziehung eine/n neue/n Partner/in. Chrissi: Meine Mutter war knappe 2 Jahre wieder verheiratet. Nach der Trennung haben wir recht schnell mit ihrem neuen Partner zusammen in einer Wohnung gewohnt. Bei meinem Vater weiß ich das nicht ganz genau, weil ich vermute, dass es einige Zeit gedauert hat, bis mein er mich der neuen Frau vorgestellt hat. Fünf Jahre danach waren sie auf jeden Fall fest zusammen und wir sind gleich zusammen bei ihr und ihrer Tochter eingezogen. Als ich 14 war, haben die beiden geheiratet. Hast du sie gemocht? Hannes: Etwas, das ich sofort mit “Nein” beantworten kann. Ich kam damit klar, aber das mögen fiel aufgrund meines inneren Wunsches und der Partnerwahl weg. Chrissi: Meinen Stiefvater habe ich als jungen, fürsorglichen und freundlichen Mann kennengelernt. Er Unternehmungen geplant, mich mit seinem alten Spielzeug spielen lassen und war auch oft mit uns Kindern draußen. Leider stand er irgendwann unter dem Pantoffel meiner Mutter und hielt sich aus allem irgendwann raus. Ich erinnere mich, dass ich mir Mühe gegeben habe auch die neue Partnerin meines Vaters zu mögen, doch dadurch, dass die beiden entweder alleine oder gar nicht aus dem Bett und der Wohnung gingen, fehlte mir irgendwann die Bindung zu meinem Vater und Eifersucht kam auf, die er wohl nie so richtig verstanden hat. Wie siehst du heute die Partnerschaften deiner Eltern? Hannes: Irgendwie lernen Menschen aus ihren Fehlern nichts mehr dazu und tun sie immer wieder. Chrissi: Anders als früher. Dachte ich als Kind noch es wäre vielleicht einfach Pech, dass sie nicht miteinander auskommen, so sehe ich heute Sturköpfigkeit, Machtkampf und Rechthaberei. Meine Mutter ist inzwischen zum fünften Mal verheiratet, was bedeutet, dass auch mein Halbbruder ein Scheidungskind geworden ist. Mein Vater ist das genaue Gegenteil: Nachdem die Frau nach meiner Mutter verstorben ist, hatte er ein paar kurze Beziehungen und heute sagt er sich, dass er lieber alleiniger Herrscher über die Fernbedienung ist, als sich mit jemandem streiten zu müssen. Wie ist die heutige Beziehung zwischen dir und deinen Eltern? Hannes: Meiner heutige Beziehung zu meinem Vater läuft nach einem ernsten Gespräch und einer großen Aussprache echt gut. Mit meiner Mutter dagegen läuft es gar nicht. Sie versteht mich nicht und hat auch nicht wirklich Interesse an mir und meinem Leben. Chrissi: Der Kontakt zu meiner Mutter brach, nachdem ich bei ihr ausgezogen war, immer mehr ab. In einem vermutlich viel zu vorwurfsvollen Schreiben sagte ich ihr alles, was mir noch auf der Seele brannte, was dann quasi mit “Schade, dass du das so siehst, ich seh’s anders.” beantwortet wurde. Seit dem habe ich jegliche Kommunikation zu ihr eingestellt. Mein Vater und ich haben eine äußerst stürmische Zeit hinter uns, die wir aber glücklicherweise überstanden haben. Mittlerweile haben wir einen rech vertrauten Umgang miteinander.
5 Krisenherde von Scheidungskindern
Wenn Mutter und Vater ständig streiten, getrennt voneinander leben oder die Scheidung wollen, leiden auch die Kinder unter dieser nervenaufreibenden Situation. Meist versuchen Eltern, ihren Nachwuchs so gut wie möglich aus den ehelichen Problemen herauszuhalten. Trotzdem gibt es eine Vielzahl von Problemen, unter denen der Nachwuchs trotzdem leidet – und das meist unbemerkt von den Eltern.
1.…
View On WordPress
Wenn man seinen ersten Liebeskummer nicht wegen der verlorenen Jugendliebe, sondern der verlorenen Eltern durchleidet, verändert sich die Art und Weise, wie man Liebe wahrnimmt und mit ihr umgeht.
Liebe Mama, lieber Papa. Wenn ich einem von euch noch einmal in meinem Leben beim Ficken zuhören muss, werde ich mich auf der Stelle umbringen. Mit freundlichen Grüßen, euer Fehlerzeugnis
Scheidungskind
Die größten Fehler getrennter Eltern und wie man diese vermeidet.
Früher hatten Eltern durchschnittlich 4 Kinder, heute haben Kinder durchschnittlich 4 Eltern. Wie man trotzdem glücklichen Nachwuchs großzieht, erfährst du in diesem Gastartikel von Gunnar Kessler.
Hier geht's zum neuen Blog-Artikel: www.benediktahlfeld.com/blog/glueckliche-trennungskinder