Du weißt, dass du krank bist, wenn du anfängst Gesundheit zu simulieren.
Ich-Erzähler
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Du weißt, dass du krank bist, wenn du anfängst Gesundheit zu simulieren.
Ich-Erzähler
Manchmal war ich wirklich am überlegen meiner ehemaligen Besten Freundin zu vergeben, aber ich weiß das ich es wahrscheinlich niemals kann.... In der Schulzeit war ich ja wie ich schon schrieb sehr oft krank und deshalb nicht in der Schule, ich würde krank weil ich riesige Angst hatte vor der Schule, vor meinen Lehrern, Mitschülern und dem Unterricht. Wenn klar war das ich nicht zur Schule muss, ging es mir sofort wieder gut alle Symptome waren verschwunden....doch wenn der Tag sich dem schlafen gehen neigte fing sofort alles wieder an und früh morgens noch stärker. Meine Angst hat meinen Körper krank gemacht. So ging es jeden einzelnen Tag Jahrelang....Ich fühlte mich auch mehr als schlecht das ich so oft nicht in der Schule war, hatte Angst wiederholen zu müssen oder von der Schule zu fliegen oder das sogar die Polizei mich abholt und zur Schule bringt. Mir war Schule eigentlich immer soo wichtig ich wollte super Noten haben, Realschulabschluss machen und meinen Traumberuf erlernen.
Ich schrieb jeden Morgen meiner damaligen BFF das es mir nicht gut geht und ich nicht zur Schule komme...sie schrieb aber immer nur ok, sie fragte auch kein einziges mal warum ich so oft fehlte...nein sie Verurteilte mich sofort zur Schulschwänzerin die kein Bock auf Schule hat, aber sie sagte mir nie etwas von ihrer Meinung sie verbreitete Gerüchte in der Schule, hinter meinem Rücken. Sie erzählte ich hätte meine Phantomschmerzen. Und dadurch glaubten das nun endlich auch wirklich alle Schüler ink. Lehrer. Jeder dachte ich komme nicht zur Schule weil ich kein Bock habe. Niemand sagte es zu mir aber ich spürte die Blicke, das Gelächter und die Abneigung zu mir. Ich wusste was sie dachten. Ich gab schon gar keine schriftlich geschriebenen Entschuldigungen meiner Mum mehr ab, weil es mir total unangenehm war diese immer wieder abzugeben. Irgendwann brauchte ich immer einen Ärztlichen Attest wenn ich krank war. Mein Arzt glaubte auch ich würde Schwänzen.
Und ja es stimmt das ich oft auch simuliert habe um nicht zur Schule zu müssen, aber aus Angst und nicht aus "ich hab kein Bock dahin zugehen". Ich habe mir immer gewünscht eine ganz normale Schulzeit zu haben ohne Angst. Ich sortierte die Tage aus wo wahrscheinlich viel an der Tafel stand oder ich viel meine Klassenlehrerin im Unterricht hatte (weil sie die jenige war die wusste das ich eine Brille brauchte und mich auch sehr oft fragte und anmeckerte deswegen, weil ich immer ausreden erfand warum ich noch nicht beim Augenarzt war), hatte einen Plan ich gehe wenn es klappt 2 Wochen zur Schule und dann bin ich wieder krank. Irgendwann musste ich es nicht mehr simulieren...mir ging es wirklich schlecht sehr schlecht.
Verurteilt niemanden wegen irgendwelcher Dinge. Ihr wisst nicht warum diese Person das tut, was sie durchgemacht hat. Wenn jemand simuliert hat er einen Grund. Fragt die Menschen bevor ihr Urteilt und sagt ihnen eure Meinung und Gedanken ins Gesicht und nicht hinterm Rücken.
Text 1 my Life
Ich war sehr lange Zeit am überlegen wie ich meine Erlebnisse und Erfahrungen mitteilen kann, wusste nur immer nicht wie....Dazu gekommen bin ich durch einen Freund und hoffe nicht nur das es mir hilft sondern auch anderen eine Art Botschaft ist. Ich habe Jahrelang nie über diese Dinge geredet aus Angst vor den Reaktionen, aber ich muss darüber sprechen weil es mich fertig macht das mit mir auszumachen. Ich fang mal an.... Es ist nicht so das ich aus einer zerrütteten Familie oder so komme oder eine schlechte Kindheit, im Gegenteil... meine Kindheit war wunderschön ich hatte eine beste Freundin die ich seit der Krabbelgruppe kannte und viel Zeit mit ihr verbrachte, einen großen starken Bruder der mich beschützt und eine Mama die alles für ihre Tochter tut. Es wird kein Vater erwähnt der Grund ist das ich nie das Gefühl hatte einen zu haben sondern ehr, ein Fremder der bei uns wohnt und irgendwie dazu gehört auch wenn ich nicht wusste warum er da ist. Insgesamt waren mir meine Verwandten immer Fremde und ich mochte diese nicht. Das einzigst schöne was ich in Erinnerung an meinen "Vater" habe ist das er mir 1x wo ich klein war und ziemlich krank, einen kleinen Plüsch Schlüsselanhänger geschenkt hat, weil er sich da wirklich mal um mich sorgte. Sonst hab ich nur negative Gedanken an ihn oder nichts emotional Bedeutendes. Jedenfalls meine Kindergartenzeit war naja....schwierig wenn man nicht hingegangen ist weil man sich falsch aufgenommen gefühlt hat. Danach kam die Grundschule wo die erste Zeit noch eigentlich schön war aber das nicht für sehr lange, den wenn ein kleines 8 Jähriges Mädchen von viel älteren Schülern einen Satz an Kopf geworfen bekommt " Schweinenase und so hässlich" weiß man nicht wie man damit klar kommen soll und dann nicht mal Hilfe bekommt, sondern nur man solle sich nicht anstellen. Ich kam damit nicht klar vor allem weil ich dies öfters über mich hörte "Schweinenase". Im Laufe der Grundschule bemerkte ich dann auch noch das ich nichts mehr von der Tafel lesen konnte, habe dies immer gut verstecken können vor den Lehrern und Mitschülern, bis in die Gemeinschaftsschule. Nicht nur das ich von vorn herein von den Lehrern nur zu Hauptschule eingestuft wurde, mehr würde ich nicht schaffen, hieß es. Sondern auch das ich die ganze Schulzeit über versucht habe zu überleben. Es klingt übertrieben aber schon der Gedanke zur Schule zu gehen war für mich ein Horrorgedanke mit extremer Angst. Ich bekam starke Übelkeit, Magenschmerzen. Alles nur weil ich wegen meines Namens und anderen Dingen gemobbt wurde und ich kurzsichtig war/bin, was zu dem Zeitpunkt niemand wusste. Ich wollte meinen Mitschülern nicht mehr Futter geben um mich fertig zu machen, ob es die Worte, Gelächter oder Blicke und Gesten waren es war egal alles war gleich schlimm, weshalb ich es bis heute nicht geschafft habe meiner Familie davon zu erzählen das ich kurzsichtig bin und eine Brille bräuchte. Ich hatte Angst wenn ich eine Brille tragen würde, würde ich noch mehr gemobbt werden weshalb ich mich krank stellte und die meiste Zeit nie in der Schule war. Es gab viel Streit mit meiner Mum, weil sie Angst hatte das ich von der Schule fliege oder ich von der Polizei abgeholt werde um so zur Schule zu kommen. Nun endlich brauchte ich auch immer einen Attest wenn ich krank war. Die Streits waren so heftig das ich mich im Zimmer einschloss und mir das Leben nehmen wollte und auch damit androhte, es aber nicht schaffte. Ich fühlte mich missverstanden, unnütz, fragte mich warum ? Und das alle gegen mich sind. Ich wurde mehrfach wirklich richtig krank ohne es zu simulieren, sortierte die Tage aus wo viel an der Tafel eventuell stand und ich eventuell was vorlesen hätte müssen oder abschreiben. So ging es bis zur 9ten Klasse lang. Nach dem Abschluss fing ich in einem kleinen Kindergarten an zu arbeiten, für ein Jahr lang, unbezahlt was für mich völlig okay war, weil mir die Arbeit sehr viel bedeutet hat und mir Geld völlig egal ist. Diese Zeit war sehr schön.
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Simulant
von lateinisch: simulare – täuschen Englisch: malingerer
1 Definition
Als Simulant wird in der Medizin eine Person bezeichnet, die durch Vorspielen nicht vorhandener Symptome vorgibt, an einer Erkrankung zu leiden, ohne jedoch tatsächlich erkrankt zu sein.
Von der Simulation abgegrenzt wird die Aggravation, bei der lediglich eine Übertreibung tatsächlich vorhandener Symptome vorliegt.
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