START UP NIGHT DER KREATIVEN im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Gelungene Veranstaltung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 27.2.18 in Berlin. Nach Begrüssung durch Brigitte Zypries- Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Dr. Günter Winands- Ministerialdirektor und Amtschef der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur- und Medien präsentierten einige der Titelträger 2017 der "Kultur- und Kreativpiloten" ihre Gründungsideen. Von Insekten- Proteinriegeln, Händedesinfektionsgel über Designmobiliar aus Flugzeugteilen bis hin zum Schreibtisch der Zukunft präsentierten die Piloten einige sehr spannende Konzepte.
Thumbs up! für die schöne Veranstaltung und die sehr guten Präsentationen der Piloten.
Heute Abend ist es soweit: Die Startupnight öffnet zum fünften Mal ihre Türen. Was euch dieses Mal erwartet und welche Rolle die USA dabei spielt, erfahrt ihr hier.
In diesem Jahr gibt es neben den rund 250 Start-ups, die sich an einer der vier Locations in Berlin-Mitte präsentieren einige Neuheiten. So wird es nicht nur ein Programm auf der Hauptbühne in der Repräsentanz der Deutschen Telekom geben, sondern zum Beispiel auch Pitch Sessions im Deutsche Bank Atrium.
Außerdem ist in diesem Jahr die USA als Partnerland dabei. Passend dazu haben die Teilnehmer des Start Alliance goes NYC Pitches die Chance, eine Reise nach New York zu gewinnen. Das wäre mit Sicherheit für viele Start-ups ein Highlight. Immerhin gehört New York neben dem Silicon Valley zu den internationalen Top Start-up Hubs. Aber wieso eigentlich?
Was unterscheidet die Start-up Ökosysteme in den USA von denen in Europa bzw. Deutschland?
Dr. Burton Lee, Professor für European Entrepreneurship & Innovation an der Stanford University ist derzeit zu Gast in Berlin und hat gestern bereits im Rahmen eines Pressefrühstücks der Startupnight seine Sicht dargestellt. Ihm zufolge spielen hier verschiedene strukturelle und kulturelle Faktoren eine Rolle. Zum einen würde der Fokus in Deutschland nach wie vor auf Hardware anstelle von Software gelegt. Hardware Start-ups sind jedoch in der Regel kapitalintensiver und wachsen deutlich langsamer als Software Start-ups, was sie für Investoren unattraktiver macht.
Zum anderen seien in den USA die Universitäten mit ihren vielen Ausgründungen im Zentrum des Wachstums - mit engen Verbindungen zu Unternehmen. In Deutschland sei dies nicht der Fall. Hierzulande spiele hingegen der Staat eine deutlich zentralere Rolle.
Was sollte sich in Deutschland ändern?
Um die Start-up Ökosysteme in Deutschland weiterzuentwickeln ist nach Meinung von Dr. Lee insbesondere folgendes entscheidend: es müssten deutlich mehr Software Start-ups gegründet werden und der Bereich Consumer Software sollte von der Wertschätzung her auf eine Stufe mit Hardware oder B2B-Software gestellt werden. Nötig hierfür sei zum Beispiel auch eine Umstellung der Informatik Fakultäten in Richtung Computer Science. Durch eine zentralere Rolle der Hochschulen und mehr hochskalierbare Start-ups (Stichwort: Software) würden dann auch mehr ausländische Investorengelder angezogen werden.
We want let you all know that on September 8th, Cloudike will be exhibiting at Startupnight in Berlin, supported by the Skolkovo Innovation Centre!
It’s been a big year for us and we see this as an opportunity to trot out some of new technologies such as our AI-assisted face recognition (pictured below). Book a meeting and come by to see some of our latest technology!
In case you missed it, don’t forget to check Mobile World Live’s feature on the benefits of personal cloud for mobile carriers!
Zwei ultimative Start-up-Messen und IHK-Partnering-Konferenz
Mit der „Langen Nacht der Startups“ und der „Cube Tech Fair“ finden in diesem Sommer in Berlin gleich zwei ultimative Start-up-Messen statt. Die Zusammenarbeit von Start-ups und klassischer Wirtschaft steht bei beiden im Vordergrund. Im Rahmen der 4. Startupnight hatten wir zu diesem Thema sogar eine eigene Konferenz veranstaltet. Das vollständige Programm der IHK-Partnering-Konferenz könnt Ihr auf unserem Youtube-Channel sehen.
Die Lange Nacht der Start-ups, die wir als IHK drei Jahre mitveranstaltet haben, war bisher Berlins größtes Gründerevent: So hatten wir 2016 insgesamt 4.000 Besucher, fünf Locations, zwei Konferenzen und 200 Start-up-Stände. In diesem Jahr wird es neben der „Startupnight“, die am 8. September stattfinden wird, eine weitere große Start-up-Messe geben:
Die Cube Tech Fair feiert Premiere in Berlin, und zwar vom 1. bis 12. Mai im City Cube am Messedamm - und lockt die Besucher und Start-ups mit Apple-Gründer Steve Wozniak, 300 ausstellenden Unternehmen und einem Preisgeld von einer Millionen Euro für das innovativste Start-up. Die Messe präsentiert dabei die zukunftsweisenden und disruptiven Innovationen und Technologien, die über das Jahr hinweg aus den Cube-Kooperationen zwischen Startups und der Industrie entstehen.
Auch wir als IHK sehen im Partnering, also der Zusammenarbeit von Start-ups mit der etablierten Wirtschaft, ein riesiges Potential für die deutsche Wirtschaft, sich erfolgreich zu innovieren und dem digitalen Wandel anzupassen: Im Rahmen der Langen Nacht der Start-ups haben wir in Kooperation mit Startup Germany daher mit dem IHK-Partnering-Event „Willst Du mit mir gehen?“ Deutschlands größte Konferenz zum Thema „Old meets new Economy“ veranstaltet. Anhand von Vorträgen, Panels, Best Cases und Workshops, haben wir gezeigt, wie sich Unternehmen finden, sich verlieben, zusammenkommen und wie eine gemeinsame Zukunft von Start-ups und klassischer Wirtschaft aussieht.
Hier findet Ihr die Videoaufzeichnung unserer IHK-Partnering-Konferenz:
Cooperate - Die IHK-Partnering-Konferenz 2016 - Programm & Speaker
“Old meets New Economy” - wir zeigen anhand von Vorträgen, Panels, Best Cases und Workshops, wo Ihr Euch findet, wie Ihr Euch verliebt, wie Ihr zusammenkommt und wie eine gemeinsame Zukunft von Startu-ps und klassischer Wirtschaft aussieht. Hier findet Ihr ab sofort alle News und Updates zum Programm und den Teilnehmern!
Berlin hat sich mittlerweile neben London zur wichtigsten europäischen Start-up- und Gründermetropole entwickelt: Jeden Tag werden hier zwei neue Start-ups gegründet, Berliner Start-ups ziehen Investoren aus der ganzen Welt an, mehrere Unternehmen aus dem Berliner Start-up-Ökosystem sind mittlerweile zu internationalen, milliardenschweren Firmen herangewachsen, wöchentlich werden Berliner Start-ups für hohe Millionenbeträge teilweise oder ganz von Firmen übernommen, und internationale Konzerne wie Microsoft, Google oder die Deutsche Telekom sind in Berlin, um hier mit Start-ups zusammenzuarbeiten. Die Hauptstadt ist ein Labor, wo neue Formen der Kooperation und Zusammenarbeit ausprobiert werden, wo sich die unterschiedlichen Unternehmenskulturen vermischen und so ihre Stärken bündeln.
Im Partnering, der Zusammenarbeit von Start-ups mit der etablierten Wirtschaft, sehen wir ein riesiges Potential für die deutsche Wirtschaft, sich erfolgreich zu innovieren und dem digitalen Wandel anzupassen.
Um diesen Prozess zu unterstützen, richten wir die erste (öffentliche) Partnering-Konferenz in Zusammenarbeit mit Startup Germany in Berlin aus. Sie findet statt am Freitag, dem
2. September, von 14:00 bis 20:00 Uhr im Konferenzzentrum der IHK im Rahmen der Langen Nacht der Startups
Das Event beleuchtet die vielschichtigen Themen von „Old meets New Economy“ und stellt anhand von Vorträgen, Panels, Best Cases und Workshops verschiedene Aspekte und Modelle der Zusammenarbeit vor.
Hier die Themenübersicht sowie teilnehmende Unternehmen und Speaker nach aktuellem Planungsstand:
Panels / Vorträge / Diskussionen / Präsentationen
"Willst Du mit mir gehen? Mehrwert schaffen durch Kooperation"
“Partnering - Innovationsschub oder Zeitverschwendung?”
“Von der gemeinsamen Produktentwicklung bis zum Investment: Welche Formen der Zusammenarbeit gibt es?”
“Auf der Suche nach dem richtigen Partner - Wer hilft?”
“Kampf der Kulturen - Warum wir uns nicht verstehen oder wie es doch funktioniert.”
”Digitale Transformation - Mach Dein Unternehmen zukunftsfähig”
“Das Innovationsdilemma - Liegt im Partnering die Zukunft unserer Wirtschaft?”
Best Cases
Deutsche Bahn - eMio
IHK - Mate
Königliche Porzellan Manufaktur - Bloomy Days
DFB - Fubalytics
Workshops
“Top oder Flop? Was bring Partnering meinem Unternehnmen?
”Veränderungsmanagement - Wie bereite ich meine Mitarbeiter auf den kulturellen Wandel vor?”
Speaker / Unternehmen
Bastian Arning - DB Station
Felix Anthony - Flexperto
Companisto
Julia Römer - Coolar
Patrick Nanninga - :agile Accelerator
Luc Merriochaud - Deutsche Bank
Benjamin Mateev - Microsoft / 6 Wunderkinder
Maxim Nitsche - Math42
Holger G Weiss - German Autolabs / Target Partners
StartupRuhr - We are Ruhrgebiet! Ich war gestern auf einer Startup-Veranstaltung auf der Zeche Zollverein. Die Kulisse, rostende Hallen, zerfallende Industriegebäude und eine Geo-Cacher Veranstaltung, die parallel zu der Startup-Nacht stattfand, verlieh der gesamten Veranstaltung einen skuriellen Rahmen. In einem wenig beeindruckenden Nebengebäude, dass alleine durch die Präsenz eines WDR Kamerawagens auffiel, versammelten sich an diesem Abend knapp 300 Menschen, um entweder ihre Startups vorzustellen, oder diese zu begutachten. In den letzten Wochen, in denen ich viel in Berlin und Amsterdam war, habe ich unterschiedliche Startup-Veranstaltungen besucht. In Berlin zum Beispiel, dass sicherlich zur Zeit die deutsche Hochburg für Startups ist, finden solche Veranstaltung gefühlt 3-5 mal in der Woche statt. In Amsterdam, dass laut meiner Meinung nach wesentlich entspannter und - für alle Seiten effektiver - mit dem Thema Startups umgeht, als zum Beispiel Berlin, gibt es unübersehbar viele Räumlichkeiten, in denen sich Startups präsentieren und mit Investoren und Business Angels in Kontakt kommen können. Im Ruhrgebiet, dass traditionsgemäß eine Industrieregion war und heute auch noch sein möchte, sind Startups eine recht seltene, oder selten wahrgenommene Spezies. So war ich sehr neugierig, wie sich die Szene im Ruhrgebiet präsentiert. Ich muss sagen, dass ich überrascht wurde.
Zunächst enttäuscht, dann aber herzlich überrascht und, seien wir ehrlich, überzeugt. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, herrschte großes Gedränge, fand sich ein Stand neben dem anderen, wurden Nebenräume noch mit einem Tisch mehr voll gestellt und die frei stehenden Flächen mit Informationsmaterialien überhäuft. In diesen Räumlichkeiten, präsentierten sich sehr unterschiedliche Startups. Fand sich im ersten Raum noch die unvermeidliche Virtual-Reality Firma, wurden im zweiten Raum bereits Beratungen zur Weiterbildung, persönlicher Stress-Milderung und Mitarbeiter-Förderung angeboten. Wieder einen Raum weiter, gab es neben einem Gruppenerlebnisangebot die Möglichkeit äußerst leckere und pikante Nussmuse zu probieren. 5 Meter weiter konnte man dann einen sehr speziellen Kaffee probieren und auch käuflich erwerben. Dazwischen sammelten sich die unterschiedlichsten Angebote an Hightech- und Programm-Entwickler-Startups. So boten Unternehmen Content -Management-Lösungen, 360°-Film-Produktionen, Online-Shop-Lösungen und eine recht gelungene Window-Shopping-Möglichkeit (s. Bild) auf der Basis von Augmented Reality an. Besonders charmant fand ich, dass hier, anstatt dem doch schon langsam ein wenig abgegriffen erscheinenden Food Trucks, Kühltruhen mit Getränken zur Selbstentnahme, und Tische, auf denen Stapel von selbst geschmierten und hygienisch verpackten Butterbroten standen. Und ab diesem Moment fand bei mir ein Umdenken statt. War ich vorher noch ein wenig enttäuscht darüber, dass die Startup-Szene sich im Ruhrgebiet so hemdsärmelig und bodenständig präsentierte, tauchte ich ab diesem Moment einfach in das Angebot ein und, siehe da, fühlte mich wohl. Genau diese hemdsärmelige, kumpelhafte Art und Weise, wie hier die unterschiedlichen Startups präsentiert und von den Besuchern aktiv und neugierig angesprochen wurden, machte eigentlich den Unterschied zum bombastischen Standard aus, den ich ansonsten von solchen Veranstaltung gewöhnt bin. Ich erinnere mich noch, dass ich während der republica Berlin auf einer Veranstaltung war, wo sich auch einige Startups präsentierten. Dort gab es eine Atmosphäre, die stark an amerikanische Verhältnisse erinnern sollte und diese Atmosphäre trug dazu bei, dass die gesamte Veranstaltung recht unecht, steril und unnahbar wirkte. Ein direktes Gespräch mit den hochnervösen und meiner Meinung nach auch überforderten Startups war kompliziert bis unmöglich. Auf der Startup Night war das an jedem Ort kein Problem. Selbst nervöse Startup-Menschen wurden nach ein, zwei Sätzen warm und man erfuhr sehr schnell, was sie eigentlich genau mit ihren Startups erreichen wollen und den Investoren oder neugierigen, themenfremden Besuchern (deren Fragen immer ausführlich und höflich beantwortet wurden (die woanders aber recht genervt abgebügelt würden, da sie keinen Benefit bringen) anbieten. Gibt es jedoch einen Kritikpunkt, dann wäre es der, dass man mit einer solchen Veranstaltung keine Startups anziehen kann, die den Traum haben, das nächste Facebook zu werden. Ob man das allerdings auch immer muss, oder sich auf die Ressourcen beschränkt, die in einer Region vorhanden sind und nun mal keine neuen Facebooks und Co. zur Zeit beinhalten, sei dahingestellt. So erfüllte diese Veranstaltung sicherlich rundum ihre Aufgabe: die Startups konnten sich präsentieren, sie kamen ins Gespräch mit interessierten Menschen, jeder konnte mit jeden locker bei einem Butterbrot über sein Lieblingsthema sprechen, und auch ich fand viele interessante Gespräche, die entweder mich mit Kollegen zusammen führten, alte Kontakte wieder auffrischten (die Netzwerkfähigkeit des Ruhrgebiets ist doch um einiges effektiver und verbindlicher, als zum Beispiel die in Berlin) und auch zu dem einen und anderen interessanten Geschäftskontakt führten. Alles in allem: ich hatte Spaß, ich lernte einige neue Dinge kennen, ich komme wieder, Rocket Internet war nirgends zu sehen. Also alles gut.