11. November 2025
Eigentlich brauche ich ChatGPT gar nicht
Ich habe bisher ignoriert, dass meine Suchmaschine kagi.com, die ich seit März benutze, ja auch einen "AI Assistant" anbietet. Aber da ich seit Juni für ChatGPT bezahle ($20 im Monat) und Kagi auch kostenpflichtig ist ($10 im Monat), denke ich jetzt zum ersten Mal darüber nach, dass ich eins von beiden eigentlich einsparen könnte. Nämlich ChatGPT, denn OpenAI ist mir nicht sympathisch, Kagi aber schon.
Ich experimentiere ein paar Tage mit dem "AI Assistant" von Kagi. Er kommt mir nicht ganz so gut vor wie ChatGPT, aber wenn ich statt $10 im Monat für den Standardtarif $25 an Kagi bezahle, bekomme ich Zugriff auf die allerneuesten Modelle, darunter auch GPT-5 (also wie bei ChatGPT), dann sollte es genauso gut oder besser sein. Und das ist immer noch billiger, als für beides zu bezahlen. Ich exportiere meine bisherigen ChatGPT-Gespräche für mein Archiv, kündige mein ChatGPT-Abo und wechsle bei Kagi in den "Ultimate"-Tarif.
Jetzt habe ich bei Kagi eine verwirrend große Auswahl, die ich hier mal vollständig dokumentieren möchte, für die Zukunft. Wobei ich keine Ahnung habe, wie man in dieser Zukunft darüber denken wird. "Ja, damals, als es noch Auswahl gab!", oder "Haha, diese verwirrenden Anfangszeiten" oder ganz anders.
"Cost" ist wahrscheinlich nur angegeben, damit ich aus Nettigkeit die Firma Kagi schonen kann, denn mich gehen die Kosten so direkt nichts an, ich zahle immer dasselbe. Was "Privacy" hier genau bedeutet, konnte ich noch nicht rausfinden. Kagi wirbt damit, dass meine Anfragen generell nicht zum Training der Modelle benutzt werden (was mich an sich nicht gestört hätte; ich möchte eigentlich nur nicht, dass sie verkauft und für Werbezwecke ausgewertet werden).
So ist das also jetzt, aber erst seit gestern, deshalb kann ich noch nicht mehr darüber berichten.
(Kathrin Passig)

















