“BLAU” V
„Blau erkennt sich selbst - ブルーは自分自身を認識します - Blue recognizes itself“, Holztypendruck, V.2021, gedruckt auf Rössler Conservation, gerahmt 30x30 cm, Auflage 3/3 und 2 E.A., Auflage verfügbar

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“BLAU” V
„Blau erkennt sich selbst - ブルーは自分自身を認識します - Blue recognizes itself“, Holztypendruck, V.2021, gedruckt auf Rössler Conservation, gerahmt 30x30 cm, Auflage 3/3 und 2 E.A., Auflage verfügbar
“BLAU” VIII
“Blau vs. Rot - Rot vs. Blau - 青対赤-赤対青 - Blue against red - red against blue“, Holztypendruck, VI.2021, gedruckt auf Rössler Conservation, gerahmt 30x30 cm, Auflage 3/3 und 2 E.A., Auflage verfügbar
Jahresthema 2022 im Atelierhaus ARATORA “Form und Raum - форма и пространство - 形と空間 - shape and third dimension”
Der Raum von Malewitsch mit Schwarzem Quadrat und weiteren suprematistischen Gemälden Russisches Staatsarchiv für Literatur und Kunst, Moskau
Laut Katalog der damaligen Ausstellung war Malewitsch mit 39 Werken vertreten, die vermutlich alle in unregelmäßiger Reihung nebeneinander und übereinander in diesem Salon hingen. Der Skandal war: Das Schwarze Quadrat (1915) von Malewitsch hing leicht gekippt in einer oberen Ecke des Raumes. Diese Stelle eines Zimmers, der Gotteswinkel war in einem russisch-orthodoxen Haushalt traditionell der Ikone vorbehalten. In der orthodoxen Kirche sind Ikonen mit der Darstellung der Mutter Gottes oder anderen Heiligen Kultbilder, keine Kunstwerke. Sie sind kirchlich geweiht und stehen für die Gegenwart Gottes, die in der Betrachtung erfahrbar wird. Kasimir Malewitsch bricht mit diesen Traditionen. Was für eine Provokation! Oder verweist er mit seinem schwarzen Quadrat auf den unsichtbaren, abstrakten Gott? Darüber kann man streiten. Auf alle Fälle: Das schwarze Quadrat wurde zur Ikone der abstrakten Kunst! Malewitschs Idee war der Suprematismus. Er hatte das Wort auf ein Stück Papier gekritzelt und an die Wand gehängt. Auf dem Foto ist der Zettel links zu sehen! Malewitsch verstand unter Suprematie die Vorrangstellung der reinen Empfindung vor der gegenständlichen Natur. Spannend, dass er dieses neue Konzept zunächst mit den Nicht-Farben Schwarz und Weiss ausdrückte! Kasimir Malewitsch: „Es war dies kein ‚leeres Quadrat‘, was ich ausgestellt hatte, sondern die Empfindung der Gegenstandslosigkeit.“
NOTA XXVI.V
„Die Form beginnt sich in einer anderen Weise zu entwickeln, als sie in der malerischen Ordnung bisher gesehen wurde und wird formal zu einer anderen Darstellung. Kraft dieser Erkenntnis weicht die Erscheinung von der wissenschaftlichen Wahrheit ab und etabliert die Möglichkeit einer freien künstlerischen Umsetzung nach neuen Gesetzen.“
ARATORA, Aufzeichnung zum Jahresthema “Form und Erscheinung”, siehe hier
“BABEL XXI”
Blatt III zur Sprachkultur unser Zeit
„lingua clAUSa“ - geschlossene Sprache“, Holztypendruck aus der Werkreihe „BABEL XXI“, 2021, gerahmt 30x30 cm, als Zustandsdruck verfügbar, später überarbeitet
“BABEL XXI”
Blatt I zur Sprachkultur unser Zeit
„KOMMunikation“, Holztypendruck aus der Werkreihe „BABEL XXI“, 2021, gerahmt 30x30 cm, als Zustandsdruck verfügbar, später überarbeitet
Der Wald als Missverständnis
„Die Arbeiten von Frank W. Weber verfolgen die ultimative Form der intellektuellen Modellierung, die nur Menschen schaffen, die sie sich der Natur verpflichtet fühlen. Im Vergleich zu Japan, wo sich Wälder in Berggebieten befinden, scheinen viele Wälder in Deutschland, die näher am Wohnort liegen, als Ort der geistigen Ruhe zu existieren, an dem die Menschen täglich spazieren gehen können. Nach dem Krieg wurden viele schnell wachsende Kiefern für den Wiederaufbau gepflanzt, ich denke, diese Monokultur ist eine der Grundlagen der schöpferischen Komposition des Künstlers. Die Natur schafft selten gerade Linien. Kunstwerke, die aus Punkten, Linien, Ebenen, Kreisen, Dreiecken und Quadraten bestehen, haben eines mit dem Werk der Natur gemeinsam - das ist der Raum. Während ich die wenigen (Anm. in Japan ausgestellten) intellektuellen Werke von Frank W. Weber sah, habe ich die Räumlichkeit verstanden, die sich aus diesem Wald und der geistigen Inspiration entwickelt.“
Etsuko Nakatsuji Motonaga (*1937) Künstlerin, Direktorin der Studiengruppe für zeitgenössische Kunst Japan
“Der Wald als Missverständnis” Triptychon auf Ulmer Maltafel, je 80x80 cm, Acryl Mischtechnik, in japanischem Künstlerbesitz.