17. Juli 2023
Mission Impossible: Filmgenuss im Autokino
Es gibt so Dinge, die man seit der Jugend kennt und immer einmal ausprobieren wollte, aber aus Gründen ist es dann doch nie dazu gekommen. Das Autokino ist so etwas. Bei uns gibt es eines in Köln-Porz, aber außer auf Flohmärkten oder für den (erfolglosen) Verkauf eines Gebrauchtautos hat es uns zum Filme gucken nie dorthin verschlagen. Heute jedoch ist es soweit, wir geben uns Mission Impossible 7: Death Reckoning Part 1.
Die Veranstaltung beginnt um 22.15, eine halbe Stunde vorher wird man herein gelassen und kann sich in der Imbissbude mit Pommes, Hamburger, Eis oder Getränken versorgen. Wir holen uns nur eine Portion Fritten, Chips und Cola haben wir vorher gekauft. Um 22.30 startet der Hauptfilm.
Die Leinwand ist groß und wird von einem Laserprojektor bespielt, das ist ausreichend scharf (nur schwierig zu fotografieren). Der Ton wird auf UKW 90,5 MHz übertragen, bei stillen Passagen rauscht es leicht, doch er ist immerhin synchron und gut verständlich. Für Dolby bräuchte es sowieso neben digitaler Übertragung eine entsprechende Anlage im Auto. Und wenn man keinen oder keinen guten Empfang hat, gibt es im Kiosk ein Leihradio.
Durch unseren Atem beschlagen leider die Scheiben innen, und um die Batterie nicht leerzusaugen, schalte ich zwischendurch immer nur kurz die Klimaanlage ein und benutze Taschentücher. Dabei muss ich mich nicht sorgen, zur Not gibt es am Ende der Veranstaltung Starthilfe.
Andere kämpfen damit, ihre Rückleuchten auszuschalten oder Tagfahrlichter mit den magnetischen Matten abzudecken, die man sich ausleihen kann. Gegen 1.30 Uhr ist der Film zu Ende. Um es mal gemacht zu haben, war es ok, aber nochmal muss ich mir das nicht geben.
(Thomas Jungbluth)










