@ISL: fürchtet euch nicht!
Fürchtet Impulse Schiene Leonding um Parteienstellung im 2. Bauabschnitt?
Impulse Schiene Leonding und Stadt Leonding werben um Unterschriften zwecks Parteienstellung beim UVP-Verfahren für den 1. Bauabschnitt (Hauptbahnhof-Pyhrnbahn).
Die Einwände 1 und 2 von Impulse Schiene Leonding betreffen sinngemäß den unzureichenden Schutz vor Bahnemissionen (Lärm, Erschütterungen, Feinstaub, Elektrosmog etc.). Eine „zukunftsfähige Lösung für Leonding in Form einer komplett unterirdischen Streckenführung“ * wird gefordert.
Besonders interessant ist Einwand 3 von Impulse Schiene Leonding:
„Gesetzwidrige Einschränkung des Vorhabens durch Ausklammerung des weiterführenden Streckenabschnitts bis Marchtrenk, wodurch die Parteienstellung der Bürgerinitiative und eine positive Gesamtlösung für das Stadtgebiet von Leonding verhindert werden sollen.“ (*zitiert aus der Unterschriftenliste „Bürgerinitiative“ der Plattform Impulse Schiene Leonding/Version 14.2.2012, auf www.leonding.at)
Daraus lässt sich ablesen, dass Impulse Schiene Leonding fürchtet, für den wirklich wichtigen 2. Bauabschnitt durch Leonding gar keine Parteienstellung mehr erreichen zu können.
Wenn nämlich im 1. Umweltverträglichkeitsverfahren bestätigt wird, was die ÖBB schon immer sagen (nämlich, dass eine Tieferlegung ab Hauptbahnhof nicht möglich ist), fällt die Forderung der Impulse Schiene Leonding nach einer unterirdischen Führung der Bahn durch Leonding endgültig in das Kapitel Träume und Schäume.
Impulse Schiene Leonding würde mit ihrer unrealistischen Forderung nach einem vollständigen Tunnel durch Leonding vielleicht nicht einmal mehr als Partei im UVP-Verfahren 2 antreten dürfen...
Da können wir der Impulse Schiene Leonding nur sagen:
Fürchtet Euch nicht! Die Bürgerinitiative „schön.hier.zu.wohnen“ wird dafür eintreten, dass der bestmögliche Lärmschutz für die bestehende Westbahntrasse durch Leonding realisiert wird.