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hewwo my dashboard is feeling a little bare so im looking for new mutuals! i mostly post video games among other stuff but if you’re into any of the ff feel free to lms and i’ll check you out !!
l.a. noire
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I'm in such a writing rut. Give me fluffy Sam Drake prompts before I wither up and die.
Sam Drake for @assassinnada! :>
I tried a new combination of colors and I think it looks nice x)
Sorry it took me so long.. but I hope you like this drawing c:
Imagine if we could actually make a machine that would make millions of Sam, Nate, Rafe and everyone's loves for each of us
My ovaries would likely explode!
Samuel Morgan and Nathan Morgan
Samuel Drake and Nathan Drake
Auf der Suche nach Spaß
Eine Kritik auf Uncharted 4
Für mich lässt sich der Hype um Uncharted beim besten Willen nicht nachvollziehen. Zugegeben: Dieses Spiel ist eine Pracht (und war es schon immer). Grafisch zeigt sich hier die Hardwarepower einer PS4 Pro. Wenn man das Spiel zum ersten mal startet, ist man noch unsicher, ob das, was auf dem TV zu sehen ist, gerenderte Szenen sind, oder bereits Spielgrafik ist. Letzteres - wie sich herausstellt. Man kann es nicht anders sagen: Die Darstellung von Uncharted 4 ist eine Augenweide. Leider kann man das vom Sound nicht gerade behaupten. Monotone Hintergrundgeräusche und für mich nicht wirklich überzeugende Synchronsprecher lassen die Inszenierung ein wenig erblassen. Zunächst hat es also den Anschein, als würde im großen und ganzen dennoch einiges richtig gemacht werden und es gelungen ist, durch den Realismus eine überzeugende Immersion zu schaffen. Das Fundament für ein gutes Spiel ist also gelegt.
Das Gameplay jedoch lässt es mir schwer fallen intensiv ins Geschehen einzutauchen. Neben der unfassbar hakeligen Steuerung, und den äußerst unintuitiven Tastenbelegungen, lässt sich das gesamte Spielgeschehen auf einen Begriff bringen: Repetivität. Drei Spielelemente wechseln sich konsequent untereinander ab: Ballereinlagen, Kletterpartien und Rätselaufgaben. Dabei verkommt durch die schreckliche Steuerung der Spielspaß jedoch zu einer Prüfung in Frustresistenz. Und Mensch: wie oft dachte ich nur, dass ich mir jetzt wirklich wünsche, über den Bildschirm würden endlich die Credits eingeblendet. Und sobald dieser Gedanke auch nur im entferntesten auftritt, kann man sich mit annähernd absoluter Gewissheit sicher sein, dass irgendetwas grundlegend schief läuft. Wenn in Uncharted nun aber auch die Nebenaufgaben darin bestehen, versteckte Schätze zu finden, die ich im lediglich Optionsmenü angucken kann (d.h. schlicht heranzoomen), ohne jedoch einen spielerischen Mehrwert erfüllt zu bekommen, dann wirkt das für mich (berechtigterweise) wie in Lückenfüller, der einzig dazu gedacht ist, das Spiel in die Länge zu dehnen, dabei aber keinen nennenswerten Einfuß den Gesamtspaß generieren zu wollen. Auf diese “Aufgaben” kann ich aber dankend verzichten. Hinsichtlich einer Verhältniskritischen Perspektive merke ich sogar Ärger in mir aufsteigen. Normen und Rollen werden durchweg reproduziert. Der weiße, intelligente und abenteurerlustige Mann fliegt in das exotische Afrika, um dort eine Expedition zu unternehmen (natürlich tragen die AfrikanerInnen auch die obligatorischen Früchte auf den Köpfen), während seine ebenso idealgeformte und normgerecht gestaltete blonde Frau auf ihn daheim wartet. Man fragt sich dabei nur, ob sie das Essen wohl auch zeitgerecht auf dem Tisch stehen hat, wenn ihr Mann Nathan nach der langen Reise mit Ruhm, Prestige und großem Hunger ins wohl vertraute Domizil einkehrt. Es werden alle widerwärtigen Cliches zuhauf bedient. Danke, Naughty Dogs (not).
Ich kann leider auch nicht verstehen, weshalb weltweit so viele Spieler von der Story schwärmen und auf Metacritic Bewertungen im hohen 90er-Bereich vergeben werden, wobei hierfür federführend die exzellente Geschichte angegeben wird. Die Schatzsuche rund um Nate kommt, wenn überhaupt, an das Niveau eines B-Movies heran. Und das auch nur fast. Die Story ist seicht, ohne große Höhen und Tiefen. Fast schläfrig entwickelt sich die Handlung. Das alles drapiert mit mittellustigen Sprüchen und Jokes ( “Zum Glück habe ich heute wenig Gefrühstückt” - während der Protagonist sich durch eine Spalte zwängt) lassen ein ebenso mittelmäßiges Gefühl zurück, wenn ich retrospektiv das Spiel revue passieren lasse. Spielerisch ist UC4 folglich unnötig langatmig geworden, und wirkt durch die Charaktere maximal gekünzelt, das an Fremdschämen grenzt. Nicht einmal die Rätsel können die Langeweile übertünchen, wenn der Spieler keine Hirnzellen anstrengen muss um unkreative Puzzel zu lösen; das Motto hier ganz klar: Simplizität. Diese “Rätsel” sind nur nominell und obligat um sich den Titel Adventure aufkleben zu dürfen. Und darüber kann eben auch die Grafik nicht hinwegtäuschen. Dabei strahlt diese jedoch auf überwältigende Weise (man kann es nicht oft genug betonen). Leider finden sich auch keine Besonderheiten á la tiefgründige Anspielungen und Kritiken, Erfahrungswerte, oder vergleichbares, dass den Spieler am Ende dieses besondere Moment in Erinnerung behalten lässt. Die Remineszenz an alten Playstationtage jedoch (als man als Spieler die Möglichkeit bekommt ingame auf einer alten Konsole das pixelige Crash Bandicoot zu spielen) haben mir dann aber doch noch ein lächeln auf die Lippen zaubern können. Neben der Insgesamten Stereotype dann doch ein klein wenig Besonderheit.
Letztendlich bin ich froh darüber, UC4 im Sale für rund 15€ ergattert zu haben. Für den Vollpreis hätte ich mich wohl stark über das Ungleichgewicht von Preis und Spielspaß geärgert. Fans der Serie werden jedoch nicht enttäuscht und werden mit altgedientem erneut konfrontiert. Naughty Dogs haben meines Erachtens nach kein Meisterwerk hingelegt. Doch scheinbar bin ich hier eine Ausnahme. Denn ähnliches kann ich auch über The last of Us sagen. Und da habe ich bislang wahrlich keine kritischen Stimmen vernommen.
Darbietung (Grafik, Sound und Immersion) 7/10
Gameplay (Steuerung, Spaß am Handling) 2/10
Tiefgang (Fesselndes, Intelligenz) 1/10
Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale 0/3
Insgesamt: 10/33