Mein vorletzter und mein letzter Bankbesuch
Im Techniktagebuch und im TT-Redaktionschat geteilte Erfahrungen mit Schecks hängen oft mit der VG Wort zusammen. Auch mein erster und letzter (in Deutschland ausgestellter) Verrechnungsscheck stammte von der VG Wort und zwang mich, zum vorerst letzten Mal (Stand: April 2015) eine Mitarbeiterin meiner Hausbank in persona zu konsultieren.
Da ich kein Scheckeinlöseprofi bin, gehe ich zuerst zu einer Filiale der Commerzbank, weil das Konto, von dem die VG-Wort-Zahlung erfolgt, dort liegt. "Da sind Sie hier falsch", teilt mir die Frau am Schalter mit, "Sie müssen sich den Betrag bei Ihrer Bank auszahlen lassen." Leider hat meine Bank, die PSD Bank Nürnberg, keine Niederlassung in Frankfurt, so dass ich erst bei meinem nächsten Besuch in Dresden an mein Geld komme. Dort kann ich es mir aber auch praktischerweise gleich auf mein Girokonto überweisen lassen und brauche es nicht leichtsinnig mit mir herumzuschleppen (es handelt sich um eine ziemlich hohe Summe). In den nachfolgenden Jahren landen die VG-Wort-Einnahmen einfach so auf meinem Konto, ohne dass ich eine Änderung der Zahlungsmodalitäten beantragt hätte. Das finde ich gut.
Mein letzter physischer Bankbesuch davor war im Juli 2008. Ich brauchte ein Touristenvisum für Indien und musste dafür eine Gebühr an das indische Generalkonsulat in Berlin entrichten. Aus irgendeinem Grund durfte man diese Spezialüberweisung nur in der Hausbank durchführen. Man bekam dann auch einen hochoffiziellen Nachweis, den man dem Visumsantrag beifügen musste; die Kopie des Kontoauszugs reichte nicht.
(Quelle: Jahresplaner von 2008 und 2011. Ich hielt die Bankbesuche offenbar schon damals für so außergewöhnlich, dass ich sie in meine auch als Kurztagebuch verwendeten Terminplaner eintrug.)