Warum kann die Welt nicht so einfühlsam und tolerant sein, wie die Bubble in der ich mich in meiner Unistadt bewege?
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Warum kann die Welt nicht so einfühlsam und tolerant sein, wie die Bubble in der ich mich in meiner Unistadt bewege?
Aber betrunken geht's eigentlich
So funktioniert das mit dem #Montagslächeln. Am #Wochenende mal wieder die #Verwandtschaft besucht. Euch einen guten #Wochenstart! #bigb #bigbird #cooler #gelber #erpel #enterich #gelbe #ente #schrader #beckum
#verwandschaft 😜
Nachdenken über den Tod
Muharharhar, reingefallen. Es ist nicht, was ihr denkt. Nein, ich denke nicht darüber nach, das alles dramatisch zu beenden, es geht um die Tode, die um mich herum eintreten. Es scheint mir so, als würde mindestens alle zwei Wochen ein Tod in meinem weiteren sozialen Umkreis eintreten (also Leute, die Leuten bekannt/ mit ihnen verwandt waren, die wiederum ich kenne). Diese Tode werden in Unterhaltungen als Entschuldigung erwähnt, warum man nicht zur Arbeit kommen kann (”Meine Großtante ist gestorben, ich muss nach Dublin zur Beerdigung fahren”, "Sarahs Tante ist gestorben; ich muss zu Hause bleiben und auf die Kinder aufpassen”, “Jimmy wird heute wohl nicht singen, sein Bruder ist gestorben” etc.), die Todesanzeigen tauchen auf meiner Pinnwand bei Facebook auf oder ich bekomme Nachricht davon in Emails von der Archäologischen Gesellschaft oder dem Orchester etc. In Deutschland stirbt gefühlt eine Person pro Jahr. Und natürlich scheint ein Todesfall dazu zu führen, dass Leute beginnen, die gesamten Verwandschaftsverhältnisse zu erklären und somit ihre Verbidnung oder die dies Dorffleischers zu dem Toten zu zeigen. Es ist verblüffend, wie viele Namen und Verwandschaftsverhältnisse sie sich merken können! So passierte es heute in der Glockenläutpause, als David Ian gefragt hat, ob er von den Todesfällen der Kid-Frauen (Kid ist der Nachname) gehört habe, worauf Ian angefangen hat, beide Stammbäume (denn die Frauen waren nicht verwandt) zu entblättern, was ungefähr so ging: "Phyllis Kid war [und ich muss mir das ausdenken, während ich es schreibe] die Frau von Richard, dessen Brüder Willy, Melvin und George sind. George ist vor ungefähr fünf Jahren gestorben. Melvin ist mit Liane verheiratet, deren Tochter Sinead letztes Jahr in dem Autounfall auf der Straße nach Castlecomer gestorben ist. Willy, Melvin und Richard züchten Schafe in Bagenalstown. [stark gekürzt]” Alles, was ich mir merken konnte, war der Name seines Schwagers (der in dieser Geschichte nicht vorkommt, weil ich mir nicht die ganzen verfluchten Details merken kann und weil es nicht aufhörte). Und wenn amerikanische Touristen ins Hole in the Wall kommen, und der Grund für ihre Irlandreise ist unter anderem Ahnenforschung und sie erwähnen den gesuchten Familiennamen, reagiert garantiert ein Einheimischer mit einem Satz wie “Ach ja, Sullivan, das ist ein ganz häufiger Name in und um Waterford.” (Was wahrscheinlich nicht stimmt, aber wie erwähnt, kann ich mir das nicht alles merken. Ich bin sicher, man braucht es für den irischen Einbürgerungstest).
Niemand spricht mich mehr an, bin völlig isoliert, weil jeder Angst hat, was falsches zu sagen.
Scheiß Gefühl.
Wie schade, dass man sich die Verwandschaft nicht aussuchen kann. Es wäre so manches mal besser, wenn man es könnte.