how do you produce that much smoke while cooking without setting anything on fire? why do you only realize this – while in the kitchen – when the fire alarm goes off? and why – this is the most important question – do you do this at fucking 2AM?

seen from Austria
seen from United States

seen from Netherlands

seen from India
seen from South Korea
seen from United States

seen from Austria
seen from T1
seen from Australia
seen from Russia
seen from China
seen from United States
seen from Brazil

seen from Türkiye

seen from United States
seen from United States

seen from Austria
seen from United States
seen from United States

seen from Netherlands
how do you produce that much smoke while cooking without setting anything on fire? why do you only realize this – while in the kitchen – when the fire alarm goes off? and why – this is the most important question – do you do this at fucking 2AM?
Die epische Legende vom tapferen Kampfe zweier Mitbewohner:innen im Angesicht der pelzigen Gefahr
für die WG
~
Ey Schimmel,
du alter Pimmel!
~
Kaum geht die Waschmaschine in die Brüche
findet man dich in der Küche,
dort wo sie für Jahre hauste
sitzt du in der Ecke, schauste
uns mit Unschuldsmien' entgegen,
doch kommst du sehr ungelegen,
drum der Griff, trotz später Stund',
zu Schwamm und Nass. Dem Schimmelfund
dem rücken wir zu Leibe schnell,
bis dass der Boden blitzet hell -
~
Doch haltet ein! Der Schimmelfürst,
er hält sich fest, nur eine Bürst'
kann ihm zu seinem End' gereichen -
Kann die mir mal jemand reichen?
Er wird Stück um Stück verdrängt
und seine Herrschaft eingeengt,
bis dass nur noch ein letzter Rest
im Eck dort sitzt. Die Schimmelpest,
sie hält sich starr in rauhen Fugen.
Wo nicht Schwämme fort sie trugen
oder Bürsten, hilft nur er:
der güld'ne Schimmelentferner!
~
Sein Glanz, voll Sternkonstellationen,
er ist bio, wird mich schonen,
doch schließ auf sein Schwert nicht fehl,
zernichten wird's dein Pilzmyzel!
Ein letztes Mal du auf dich bäumst,
kein Fluch du wider uns versäumst,
doch tragen wir zwecks dieser Chose
Masken gegen 'ne Mykose
und so bleibt vom Schimmel nicht
viel mehr als Reime im Gedicht.
---
Doktor Disko (2022-12-01)
Verlässlichkeit. Nur heute- nicht morgen
Verlässlichkeit ist ziemlich unsexy, meistens ist es ja so, dass man ziemlich dumm dasteht, wenn man pünktlich war. Wer kommt schon zu einer Party, wenn 20 Uhr auf der Einladung steht (Ausnahmen sind hierbei Geburtstag von Kindern unter 12 Jahren und Feierlichkeiten von über 60 jährigen in Restaurants). Dieses wirklich da sein, wenn man sich verabredet hat, ist einfach nicht mehr spontan genug - wer nicht mindestens 50 % seiner Verabredungen pro Woche absagt, hat den Zeitgeist einfach nicht verstanden. Der Trend geht schon so weit, dass Verabredungen nur noch stattfinden, wenn sie vorher noch mal explizit bestätigt werden, 2 Stunden vor beginn, via Whatsapp. Warum sollte man sich auch festlegen wenn es Partys, Freunde und Gelegenheiten im Überfluss gibt?Man muss nicht mehr, man kann – Man kann kommen und man kann gehen wann man will und kommt und geht jemand ist es auch egal weil es ja so viele Freunde, Partys und Gelegenheiten da draußen rumrennen. Um diesen unstetigen Lebensstil abzurunden fehlt nur noch die Rechtfertigung des ganzen durch die Behauptung man bräuchte das alles zur Selbstentfaltung. Aber mal ehrlich, würde überhaupt irgendetwas klappen, wenn jeder nur noch auf der suche nach sich selbst durch die Weltgeschichte rennt, ohne dabei Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen? Funktioniert diese Unverlässlichkeit eigentlich nicht nur dadurch, dass es Menschen gibt die immer nur bei Bedarf putzen, kochen, Gespräche führen, beipflichten wenn man sich ungerecht behandelt fühlt – kurzum, verlässlich da sind, wenn die anderen die brauchen. Die sich für den anderen Menschen interessieren, nicht aus Eigeninteresse, sondern zur Bestärkung und Unterstützung. Ich will wissen, was dich bewegt! Weil du mir als Person wichtig bist. Mit der Unverlässlichkeit ist dies meist nur ein reines: Ich beschäftige mich mit dir, wenn ich es möchte! – Interesse am anderen passiert nicht aus Liebe, sondern aus reinem Eigennutz und Kapazität heraus.Das Schlimmste daran ist jedoch, dass es niemand merkt, weil sich niemand der heute so - morgen so ist bewusst ist, dass sich nicht alle Menschen einem Lebensstil dieser Art hingeben können oder wollen. Es ist wahrscheinlich eine Frage des Charakters, Erziehung, Lebensgeschichte und Erfahrung. Während man noch über die Frage nachdenkt, wer man in dieser Welt sein möchte, vergisst man wohl zu oft, dass man schon ein Teil dieser Welt ist und, dass das persönliche Handeln auch jetzt schon folgen hat – Es wird nie den Moment geben in dem man die Play-Taste drückt und der Song des Lebens, den man lange komponiert hat, geht los. Denn man muss sich jeden Tag überlegen, welche Art von Mensch man sein möchte und ich beschließe jeden Tag ein verlässlicher Mensch zu sein - der nicht auf Pump bei den anderen lebt.
Wenn du nach Hause kommst und zum ersten mal deinen Mitbewohner Gitarre spielen hörst. <3
viel zu viel Wein zu später Stunde, roter Lippenstift an billigen Gläsern
Zigarettenrauch zieht vom Balkon in die kleine Wohnung, ich spüre den dumpfen Bass
der Boden meines Zimmers spendet uns Zuflucht, mein Teppich die Geborgenheit
unsere betrunkenen Worte, ob leise oder laut, ziehen in die Fasern ein
wir schaffen nicht nur neue Erinnerungen, sondern auch neues Glück
wir spielen die Musik unserer Lieblingsplaylist, singen, tanzen
und die Nächte scheinen so endlos, doch die Zeit viel zu vergänglich
roter Lippenstift an billigen Gläsern - in solchen Nächten fühlt sich alles richtig an
Kommunikationstheorien
Lexi: Hi! Was machst du so?
Mitbewohnerin: PäPsy lernen.
Lexi: Pepsi? Nicht Coca Cola?
Mitbewohnerin: Haha witzig. Nein, ich lerne Pädagogik/ Psychologie, kurz PäPsy.
Lexi: Achso. Und was lernst du so?
Mitbewohnerin: Kommunikationstheorien.
Lexi: Zum Beispiel?
Mitbewohnerin: Man kann nicht *nicht* kommunizieren.
Lexi: Oh doch! Wenn ich jetzt einfach gehe, kommuniziere ich ja nicht mehr mit dir.
Mitbewohnerin: Doch, das ist nonverbale Kommunikation. Wenn du jetzt gehst, signalisierst du mir durch deine Körpersprache dass unser Gespräch beendet ist.
Lexi: Und wenn ich sitzen bleibe und nicht reagiere wenn du mich ansprichst?
Mitbewohnerin: Kannst du gar nicht.
Lexi: *verdreht ihre Augen*
Mitbewohnerin: Schau, wenn du mit den Augen rollst ist das analoge Kommunikation und somit auch eine Reaktion.
Lexi: Was ist das Gegenteil? Digitale Kommunikation? Zählen Selbstgespräche auch zur Kommunikation?
Mitbewohnerin: Nein. Kommunikation ist die Übermittlung von Informationen. Wenn man mit sich selbst redet, erfährt man ja keine Informationen, außer man wird sich durch Gesagtes bewusst was man denkt. Aber das ist ja nur eine Theorie, die funktioniert nicht so gut in der Praxis.
Lexi: Aha. Ich gehe dann mal...
Mitbewohnerin: Das ist jetzt eine Störung der Kommunikation.
Lexi: Ich rede wieder mit dir wenn du fertig bist mit PäPsy lernen.
Mitbewohnerin: Willst du nicht noch die anderen Theorien hören?
Lexi: *geht rückwärts aus der Tür*
Mitbewohnerin *schreit ihr hinterher*: Geh nicht, sonst muss ich wieder Selbstgespräche führen!
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?
offene Fragen
Gestörte Kinder
Freundin: Was machst du, wenn ich aus dem Fenster springe?
Lexi: Deine sterblichen Überreste von der Straße kratzen.
Freundin (mit einem Bein überm Fenstersims): Okay na dann...
Lexi: Du weißt schon dass wir im Erdgeschoss sind und du nur etwas unsanft im Blumenbeet landest?
Freundin: Ja, das ist auch nur symbolisch. Ich bin doch nicht so blöd mich umzubringen! (lässt sich aus dem Fenster fallen)
Lexi: Komm rein bevor dass unsere Mitbewohner mitbekommen.
Freundin: Die würden mich eh nur auslachen!
Lexi: Sieht ja auch ziemlich komisch aus wenn du im Winter im Garten hockst...
Freundin: Ich wär viel lieber ein Baum. Keine Gedanken, keine Probleme.
Lexi: Und was wär wenn dich jemand abholzt? Oder du in einem Waldbrand stirbt? Oder du dauernd belästigt wirst von Hippies, die dich umarmen?
Freundin (lachend): Wir sind schon echt gestörte Kinder.