Euch allen wünsche ich noch von Herzen alles Liebe und Gute für das neue Jahr! Das Jahr fängt gut an ... 😊 Grossauftrag #craftbeer #monkeyx #behlacht #winzersekt #pearl #rheingau #weinverbindet #weingutwerk2 (hier: Werk2weine)
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Euch allen wünsche ich noch von Herzen alles Liebe und Gute für das neue Jahr! Das Jahr fängt gut an ... 😊 Grossauftrag #craftbeer #monkeyx #behlacht #winzersekt #pearl #rheingau #weinverbindet #weingutwerk2 (hier: Werk2weine)
Wein-Plus Verkostungstelegramm vom (13.12.2016) 🍾 2013 #Riesling #deutschersekt #brut #pearl 12,00€ #Schaumwein #rheingau #werk2 86WP 😀 #bubble #lifeisgood #champagne #winzersekt #winecountry #sekt #winery #silvester #cheers #weinverbindet #weingutwerk2 (hier: Werk2weine)
Deutsche Winzersekt-Spezialisten
Was in Frankreich der Champagner ist, das ist in Deutschland der Winzersekt! Wie der Name schon verrät ist der Winzersekt ein vom Winzer hergestellter Sekt b.A., also bestimmter Anbaugebiete. Dazu zählen etwa Anbaugebiete wie die Weinbauregionen Rheinhessen, Rheingau, Pfalz und Mosel. Der Winzersekt ist immer ein ganz persönliches Ergebnis des jeweiligen Winzers, denn er muss zu 100 Prozent aus eigenen Trauben des Weinguts gewonnen werden.
Ganz nach französischem Vorbild wird der Winzersekt mit Hilfe der traditionellen Flaschengärung vinifiziert. Die Méthode Champenoise ist sehr aufwendig, denn dazu zählen nicht nur eine mindestens 9-monate lange Gärungsphase, sondern auch der aufwendige Rüttelvorgang, der von vielen deutschen Winzern ganz klassisch noch von Hand durchgeführt wird. Was den Winzersekt jedoch vom Sekt großer Sektkellereien unterscheidet, ist dass er tatsächlich in ihrem eigenen Betrieb hergestellt wird und damit auch aus der jeweiligen Weinbauregion stammt. Viele große Sektkellereien kaufen ihren Sekt dagegen auch im Ausland ein. Dies ist beim Winzersekt nicht der Fall, es handelt sich hier um hundertprozentig regionale Produkte.
Was den Winzersekt gegenüber dem französischen Champagner so attraktiv macht, ist nicht zuletzt sein Preis. Die Herstellung nach der traditionellen Méthode Champenoise ist sehr aufwendig und französischer Champagner kann daher sehr teuer sein. Winzersekt wird nach genau dem selben Verfahren produziert, ist aber um einiges günstiger zu bekommen. Wer also besonders hochwertigen Sekt für einen erschwinglichen Preis sucht, für den ist der Winzersekt aus Deutschland eine hervorragende Alternative zum Champagner aus Frankreich.
Kein Wunder also, dass sich in den letzten Jahren ein regelrechter Trend hin zum Winzersekt entwickelt hat. Immer mehr Kenner greifen inzwischen lieber zu den regionalen Winzersekten, als zum französischen Champagner, denn auch was die Qualität angeht, kann es der Winzersekt locker mit dem Champagner aus Frankreich aufnehmen.
Ein bekannter Hersteller von Winzersekt ist das Weingut Schloss Vaux im Rheingau. Dieses Weingut wurde bereits 1868 in Berlin gegründet und zählt damit zu den absoluten Sektexperten in Deutschland. Seit dem Umzug 1918 befindet sich das Weingut in Eltville im Rheingau. Bei Schloss Vaux hat man sich auf die Herstellung von hochwertigem Winzersekt spezialisiert und bietet erst gar keinen Stillwein im Sortiment an. Typisch für den Rheingau, werden hier sortenreine Riesling-Sekte hergestellt. Darüber hinaus bietet das Weingut Schloss Vaux auch hervorragenden Burgunder-Sekt an. Die Spezialität des Weinguts sind jedoch Rheingauer Lagensekte, die aus ganz besonderen Lagen im Rheingau gewonnen werden.
Auch das Weingut Heiden an der Mosel bietet eine ganze Reihe verschiedener Winzersekte an, von Extra Brut bis Halbtrocken. Bei Weingut Heiden verwendet man ebenfalls die traditionelle Méthode Champenoise und produziert den Winzersekt ausschließlich aus Reben aus eigenem Anbau. Zusätzlich werden die Winzersekte hier sogar noch aufwendig vom Kellermeister von Hand gerüttelt - eine Arbeit, die in vielen Sektkellereien aus Kostengründen nur noch mechanisch erfolgt.
In der Pfalz ist besonders das Weingut Winterling empfehlenswert, wenn es um hochwertigen Winzersekt geht. Die Geschwister Susanne und Sebastian Winterling produzieren hier erstklassigen Winterling Winzersekt, wobei sie auf 25 Jahre Sekterfahrung ihrer Eltern zurückgreifen können. Mit viel Liebe fürs Detail haben sie sich der Erzeugung von hochwertigem Winzersekt verschrieben und das mit Erfolg: der "fallstaff" zählt die Winterling-Sekte zu den zehn besten in Deutschland.
Eben dieses Weinjournal ist es auch, das dem Winzersekt eine glänzende Zukunft prophezeit. Laut dem falstaff ist der Winzersekt auf dem besten Weg, zu einer deutschen Marke zu werden, die im gleichen Atemzug mit Namen wie Mercedes-Benz oder Hugo Boss genannt wird.
Sekt - das perlt...
Zugegeben: Der Sekt kommt in unserem Blog meist zu kurz. Kein Wunder, sind wir doch alle eher Riesling-Fans und somit genießt dieser einen leichten Vorzug. Dabei ist Deutschland das Land, in dem der pro Kopf Verbrauch von Schaumwein am höchsten ist - wer hätte das gedacht? Genauer gesagt steht Deutschland für ein Viertel des weltweiten Schaumweinkonsums. Von den 423 Millionen Flaschen, die hierzulande 2009 "geköpft" wurden, stammten etwa 80 Millionen aus dem Ausland. Das liegt auch daran, dass Sekte sehr häufig als Aktionsware verkauft werden, besonders zu bestimmten Jahreszeiten wie dem Jahreswechsel, Weihnachten oder Ostern.
Wusstet Ihr eigentlich, woher das Wort Sekt stammt? Ursprünglich bezeichnete das Wort "sec" (vom lat. siccum = trocken) um das 17. Jahrhundert herum "vinum hispanicum", also Wein von der iberischen Halbinsel. Die heutige Bedeutung jedoch wird dem Berliner Schauspieler Ludwig Devrient zugesprochen. Der trank in der Berliner Gaststätte Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt jeden Abend ein Glas Champagner. Doch eines Abends im Jahr 1825 gab er dem Kellner seine Bestellung mit einem Shakespeare-Zitat auf: "Bringe er mir Sekt, Bube - ist keine Tugend mehr auf Erden?" Zu dieser Zeit stand Sekt nämlich für das Getränk Sherry, doch der Kellner brachte nur, wie gewohnt, den perlenden Schaumwein an den Tisch. Von nun an hieß der Champagner in der Gaststätte Sekt, später übertrug sich dies auf ganz Berlin und um die Jahrhundertwende herum sogar auf das Reich.
100 Jahre nach dem besagten Abend wurde die Bezeichnung Sekt schließlich amtlich. Nach dem Versailler Vertrag war es deutschen Herstellern nicht mehr erlaubt, Ihre Erzeugnisse als Champagner zu bezeichnen. Seitdem ist der Sekt aus deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken.
Übrigens: Wir führen bei Vicampo viele tolle Winzersekte von höchster Qualität.