26. Oktober 2024
Drei Geräte, vier Gummibänder, ein orangefarbenes Plastikding
Beim Parken am Loch an Eilein bezahlt man nicht pro Fahrzeug, sondern pro Person. Das heißt, es genügt nicht, wenn ab und zu jemand nachguckt, ob in den geparkten Autos auch Parkscheine liegen (für die Zukunft: die ausgedruckten Zettelchen aus den Parkautomaten, auf denen steht, dass und für welche Zeit man bezahlt hat). Hier guckt ein Mensch in jedes Auto, zählt die Personen, und kassiert.
Als ich das sehe, fange ich an, darüber nachzudenken, ob wir wohl die nötigen Münzen zusammenkratzen können. Aleks hatte früher mal eine Münzsammlung für solche Fälle in seinem Auto, die habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen.
Aber sie ist auch gar nicht nötig:
Was das orangefarbene Plastikding ist, kann ich nicht erkennen. Mit vier Gummibändern daran befestigt: Vorne ein Bezahlgerät, wahrscheinlich ein Zettle. Dahinter ein Handy, das anzeigt, wie viel wir bezahlen müssen (3 GBP, der Hund ist gratis). Unter dem orangefarbenen Plastikding eine Powerbank, die das Bezahlgerät mit Strom versorgt.
Der Parkplatz hat – für mich jedenfalls – an den meisten Stellen überhaupt kein Internet. Ein Zettle funktioniert aber offline nicht. Vielleicht haben sie das Kassierhäuschen extra an die eine Stelle gesetzt, an der es ein bisschen Empfang gibt.
(Kathrin Passig)











