—The Louvre, Lorde
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@through-the-latenight
—The Louvre, Lorde
alles anders, irgendwie
Wenn die Nacht alles in schwarze Tinte taucht, liege ich allein in meinem Bett. Das ist schon lange Zeit so. Und ich kann spüren wie es mich zerfrisst. Kälte, Leere, Angst, Hass, vor allem gegen mich selbst.
Ich bin zu viel und dann doch zu wenig. habe zwar die schönen Haare, aber dafür schiefe Zähne. Ich habe zwar schöne Augen, aber manchmal leuchten sie nicht mehr. Und mein Lachen, das mag ich auch nicht sonderlich gern.
Ich bin stark jetzt, das habe ich gelernt. Ich habe es mir selbst beigebracht und ich denke, darauf bin ich stolz, irgendwie.
Wenn die Nacht alles in dunkelgraublaue Tücher hüllt, liege ich manchmal nicht mehr allein im Bett, aber ich habe Angst, dass auch das mich zerfrisst. Ich bin nie 100% ich.
Ich bin zu viel und dann doch zu wenig. Anhänglich, das bin ich nicht mehr, denn dass mich das zerfrisst, wenn jemand neben mir liegt hat gezeigt, dass ich lieber allein nicht schlafen kann als neben ihm oder ihr.
Ich bin stark jetzt, das habe ich verstanden. Ich habe es mir selbst erklärt und ich denke, darauf bin ich stolz, irgendwie.
Und wenn die Nacht ihren Pinsel schwingt und alles in Dunkelheit kleidet, gehe ich wieder häufiger raus, nur um zu sehen, ob noch Sterne am Himmel tanzen, ob dieser eine noch für mich leuchtet.
Ich bin nicht mehr zu viel oder doch zu wenig. Ich male mir den Weg durch das Leben jetzt einfach selbst. Ich brauche nämlich niemanden, um Nachts nicht schlafen zu können. Dafür braucht es nur mich.
Ich bin stark jetzt, das glaube ich mir endlich. Ich habe mir selbst vertraut und ich denke, darauf bin ich stolz, irgendwie.
self-regulation
- 11, 19
a society’s profit
- 08, 19