I - X (German poem)
I guess, this is proof that my poems are wiser than me... I wrote this German poem a quite longer time ago (must be many years) and just found it recently as some folded sheets in a notebook... Reading it now will for sure color it differently, will let me read it in a new way, with new layers and in new contexts. Nevertheless there are things in it that in some way amaze me thinking that it was me who had written it at a different time in my life... knowing a lot less things than I do know and yet knowing things in a way that still make sense from my current point of view. Actually some parts of this are italic in the original but I donĀ“t know how to do this here... I Regen finden, am Ende Des goldenen Bogens Den Pfeil zum Gefäà (Noch in der Brust) Das Organ, aus dem die LuftāØIhre Farben nimmt, Die, die sie uns, sie, die Sie uns entgegenāØAtmet, im Regen und Licht, dem am Tag undāØDem der Nacht Tag finden in der Nacht Anfangen, am Ende Sich wieder einkrieg Fangen II Alleine bleiben Wir, blieben wir Dunkel, JƤger Ohne Wald, ohne Laub Verwechseln wir Ćpfel Und Feige, du Das Blatt, Auf das ich flüchtig hauche, In das ich einziehe (nackt) Wie weiche SchriftāØIn die Fasern sickereāØUnd auf die Lese warte, Das Gestirn Finden III Wenn die Nacht Uns auf die SchlƤfen küsst, Bruder, der Kosmos sƤugt Nicht nur die ausgelosten, Doch nicht jeder findet Geschmack am Unfass-āØBaren, nach der Geburt Nicht jeder wagt es, Sich umzudrehen, gewahr Einer Melodie, erinnert, sieāØErinnert uns, wir erinnern unsāØDes einen Ahn(en)s, schau, schau,āØDich nicht um, horch ā Vertrau! Aber ich sage dir, aber Ich sage euch, Mit euch dreht und fƤllt Die Geschichte, die Farben, die wir sehen, Was Gold ist und was Kƶder, Beute oder Bruder Oder oderāØNatur, Gesetz, Du, Mensch, du Ach IV Sprichst in Begriffen Und begreifst dich Nie allein, nie Durch dich selbst, Nur durch dieāØāØSpiel, Arten Des Feuers, nur durch die Funken, Die nistenden, āØNur durch das Verglühende, Papier, Nur durch das, Den Sprung im Glas, Der das Licht bricht, Bevor der MorgenāØāØAn, wir unsāØVerlieren Das Genick, so steif, so Wo sie stoisch starren Auf das ewig GleicheāØDie Monstranz, wo wohntāØWas wir nicht sehen ā Aber wir kennen es, aber Weil wir haben ihm selbst (!) Eine Form gegeben, gebacken Einen flachen unschuldigen Mond, Er knistert zart Zwischen den ZƤhnen, Amen Verloren V Was ist aus dir geworden, Wesen Aus dem SchoĆ planetenrunderāØMütter, die dir Sprache gaben, aufāØSo viele Weisen, MelodienāØāØUnd jetzt pochst du auf d/ein ErbeāØDas unmƶglich zu bestimmen istāØNach all den Jahren, Saat Gekreuzt mit der Unendlichkeit Meinst du das Wirklich oder willst du nurāØSpielen, mit dem Feuer, GefƤhrte, Blindwütiger, So bestellst du kein Feld, Grundgütiger! Kehr dich um Die Glut aus den Vorhƶfen! Wenn es drinnen brennt, Dann staubte, zu Asche undāØFahl scheinst du, sie, wir, wennāØDie Sonne ausgleiĆt, Die Konturen ausreiĆt, Licht auf ein Gesicht fƤllt, Das du, sie, wir nie hatten (Keiner hat es jeāØGesehen) VI Hol Atem Nie im Finstern allein Nie ohne den neuen Morgen Nie ohne den Tau Am Leben Teil An den Farben Den BlƤttern Der Schrift Dem Gestirn All dem Was kommt Und geht In Frieden , VII LieĆt du Dir nicht Angst einflƶĆen Und liebtest, dennoch, Ćffnetest, dennoch, Nicht die Lippen, Die lodernden, Nicht die Büchse, Sondern erst das Herz, Das klapprige, dem es egal ist, Dass dir ein Gesicht fehlt, Das dich bewaffnet, mit Pfeil Und Brief und Bogen, Dich aussendet, Weil es weiĆ, du kannstāØNicht wissen, was duāØNicht weiĆt Aber nun Auf, jag Dich selbst Sieh dich von Ferne, vorne Hinten Lass dich Fallen Mensch Wenn du (Dir) vertraust Lass Alles fallen VIII Alleine blieben wir Im Dunkeln Ach Mensch, ach du, Lies doch nur, lass doch Nur, lass dich doch nurāØEin, nur einmal kehr dich Um, in den Samen LiebeāØAus dem du keimst, Hol Milch (Nicht Zigaretten) Nie im Finstern allein Nie ohne den neuen Morgen Nie ohne den Tau Am Leben Teil An den Farben Den BlƤttern Der Schrift Dem Gestirn All dem Was kommt Und geht IX In Frieden In Frieden X Du, sie, wir












