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„Das wichtigste Ziel bei einem Marathon sollte sein, gesund durchzukommen“
Deutsches-Ärzteblatt-Interview
Hamburg – Laufen ist so populär wie lange nicht: Laufclubs boomen, Marathonveranstaltungen verzeichnen Rekordanmeldungen. Für viele Menschen steht dabei nicht nur die sportliche Herausforderung im Vordergrund, sondern zunehmend auch der Wunsch, fitter und gesünder zu werden. Doch ein Marathon ist eine erhebliche Belastung für den gesamten Körper – und nicht jeder sollte sich ihr ohne Weiteres aussetzen.
Wie sich Hobbyläuferinnen und -läufer sinnvoll auf einen Marathon vorbereiten können, wann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist und welche Risiken extreme Ausdauerleistungen bergen können, erläutert Katrin Pelka im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt. Die Hausärztin spricht sich zudem für eine verpflichtende ärztliche Untersuchung vor Marathonläufen aus.
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Todesfall in China wirft Fragen zu Risiken und Grenzen von Gentherapien auf
Deutsches-Ärzteblatt-Medizinmeldung
Berlin – Gentherapien eröffnen neue Möglichkeiten, schwere und bislang unheilbare Erkrankungen zu behandeln. Doch die Verfahren können erhebliche Risiken bergen. Der Tod eines 6-jährigen Mädchens nach einer experimentellen Gen-Editierungstherapie in China hat diese Risiken erneut ins Blickfeld gerückt. Nun haben deutsche Fachleute den Fall beleuchtet.
Vergangene Woche veröffentlichten Science und der Blog Retraction Watch eine gemeinsame Recherche zum Tod des 6-jährigen Kindes in China, das nach Angaben des Fachjournals die erste auf das Gehirn zielende Gen-Editierungstherapie erhalten hatte (2026; DOI: 10.1126/science.zbr2v4d).
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Europäischer Konsens: Inkretintherapie nicht auf Gewichtsverlust reduzieren
Deutsches-Ärzteblatt-Meldung
London – Inkretinbasierte Medikamente gegen Adipositas sollten nach Ansicht europäischer Fachleute nicht isoliert als Pharmakotherapie verstanden, sondern grundsätzlich in ein multimodales Behandlungskonzept eingebettet werden. Dazu gehören eine risikoadaptierte ernährungsmedizinische Betreuung, Maßnahmen zum Erhalt der Muskelmasse sowie bei Bedarf eine psychologische Unterstützung.
Das geht aus einem in The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlichten Konsensuspapier der European Association for the Study of Obesity (EASO), der European Federation of the Associations of Dietitians (EFAD) und der European Coalition for People Living with Obesity (ECPO) hervor (2026; DOI: 10.1016/S2213-8587(26)00122-1).
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Stimmt's? Ist Sitzen das neue Rauchen
Deutsches Ärzteblatt
Vor etwa 15 Jahren warnte der US-Mediziner James Levine mit der eingängigen Formel „Sitzen ist das neue Rauchen“ vor den gesundheitlichen Risiken langen Sitzens. Seither wurde der Satz unzählige Male wiederholt – obwohl er mit Blick auf die wissenschaftliche Evidenz die Folgen von ausgeprägter Sedentarität im direkten Vergleich zum Rauchen dramatischer erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind.
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Consumer-Wearables: Der vermessene Patient
Deutsches Ärzteblatt
Schrittzähler, Schlafscores, EKG-Alarme: Wenn Menschen mit den Daten ihrer Smartwatch in die Praxis kommen, wird aus Selbstoptimierung plötzlich Medizin. Doch welche Messwerte sind überhaupt valide? Und wie lässt sich die Flut an Informationen ärztlich sinnvoll nutzen?
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Lässt sich Schlaf am Wochenende nachholen?
Deutsches Ärzteblatt
„Am Wochenende fülle ich mein Schlafkonto wieder auf.“ Für viele Menschen mit kurzen Nächten unter der Woche klingt das plausibel – gerade in Zeiten großer Sportereignisse, wenn späte WM-Spiele den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Doch lässt sich ein Schlafdefizit tatsächlich kompensieren? Langfristig scheint das schwierig.
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„Der alte Name PCOS war doppelt falsch“: 5 Fragen an Susanne Reger-Tan
Deutsches-Ärzteblatt-Interview
Berlin – Das bisher als Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannte Krankheitsbild trägt künftig einen neuen Namen: Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Der international abgestimmte Namenswechsel soll verdeutlichen, dass es sich nicht nur um eine rein gynäkologische Erkrankung handelt, sondern auch um eine komplexe endokrin-metabolische Störung. Denn Menschen mit PMOS haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und bleiben dennoch häufig lange unerkannt.
Mit dem neuen Begriff rücken Stoffwechsel und kardiometabolische Risiken stärker in den Fokus. Welche Folgen das für Diagnostik und Behandlung hat, welche Rolle moderne Inkretin-basierte Medikamente spielen könnten und warum der Menstruationszyklus auch in der Diabetologie stärker berücksichtigt werden sollte, erläutert Endokrinologin Susanne Reger-Tan im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt.
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Immunität: Antikörper aus kinderärztlichem Blut zeigen breite Wirkung gegen RSV
Deutsches Ärzteblatt
Wer täglich hustende und schniefende Kinder behandelt, entwickelt offenbar nicht nur Gelassenheit, sondern auch besonders wirksame Antikörper. Langjährig tätige Kinderärztinnen und -ärzte könnten eine unerwartete Quelle breit neutralisierender Antikörper gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) bei Säuglingen sein.
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Macht uns das Frühjahr wirklich müde?
Deutsches Ärzteblatt
Allmählich werden die Tage wieder länger – und viele Menschen von einer besonderen Form der Erschöpfung heimgesucht: ein Phänomen, das im deutschsprachigen Raum als Frühjahrsmüdigkeit bekannt ist. Oft wird sie damit erklärt, dass sich der Photoperiodismus verändert, der Körper sich also erst an die zunehmende Tageslänge anpassen müsse. Aber steckt dahinter tatsächlich ein messbarer biologischer Effekt?
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Hausmittel auf dem Prüfstand
Deutsches Ärzteblatt
Millionen Menschen gehen statt in die Apotheke in die Küche – aus Überzeugung, Tradition oder mangels Alternativen. Zwischen Empfinden und Evidenz klafft jedoch bei vielen Hausmitteln eine deutliche Lücke.
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Lässt Eisbaden die Pfunde purzeln?
Deutsches Ärzteblatt
Zähne zusammenbeißen und ab ins eiskalte Wasser: Eisbaden hat sich vom Nischentrend zum Lifestyle-Phänomen entwickelt. In sozialen Medien und Ratgebern wird der Sprung ins kalte Nass nicht nur als Mutprobe, sondern auch als „Fatburner“ beworben. Wer regelmäßig ins Eiswasser steige, so das Versprechen, verliere ganz nebenbei Gewicht.
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Steigert Backpulver die sportliche Leistung?
Deutsches Ärzteblatt
Die Idee klingt verlockend: 1 Löffel Backpulver und schon werden beim Marathon neue Rekordzeiten gelaufen. Denn Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3), vor dem Training soll eine Übersäuerung der Muskeln verzögern und dadurch die sportliche Leistung steigern. Entsprechend wird das weiße Pulver immer wieder als günstiges, einfach verfügbares Supplement gepriesen. Aber was sagt die Wissenschaft?
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Lebensstilinterventionen: Die beste Therapie, die kaum jemand umsetzt
Deutsches Ärzteblatt
Gegen die meisten chronischen Erkrankungen gibt es Medikamente. Wichtig wäre aber auch ein gesunder Lebenswandel. Der fällt vielen Patientinnen und Patienten schwer. Dabei gibt es Strategien, um die Adhärenz zu steigern.
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Inkretinmimetika in der Adipositas-Behandlung: Der große Effekt und seine Grenzen
Deutsches Ärzteblatt
Semaglutid, Tirzepatid und Co. gelten als Meilenstein der Adipositas-Behandlung. In der Versorgung zeigt sich jedoch: Die Effekte sind real, aber fragil – und werfen neue Fragen zu Langzeitstrategie, Zugang und Erwartungen auf.
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Dämpfer für Longevity-Hoffnung: Rapamycin könnte Trainingseffekte im Alter abschwächen
Deutsches-Ärzteblatt-Medizinmeldung
Wellington – Das Immunsuppressivum Sirolimus, auch Rapamycin genannt, gilt in der Longevity-Szene seit Jahren als möglicher Kandidat zur Verlangsamung des Alterns. Eine randomisierte Studie aus Neuseeland deutet nun jedoch darauf hin, dass die Substanz ausgerechnet die positiven Effekte von körperlichem Training abschwächen könnte.
Ältere Erwachsene, die zusätzlich zu einem Trainingsprogramm einmal wöchentlich Sirolimus erhielten, verbesserten ihre körperliche Leistungsfähigkeit teils weniger stark als Studienteilnehmende unter Placebo. Die Forschungsgruppe sieht darin einen möglichen Dämpfungseffekt auf trainingsinduzierte Muskelanpassungen (Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle 2026; DOI: 10.1002/jcsm.70274).
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Gewicht halten: Wie sich der Jojoeffekt begrenzen lassen könnte
Deutsches-Ärzteblatt-Medizinmeldung
Houston/Maastricht/Modena – Vielen Menschen gelingt es inzwischen, mit modernen Adipositasmedikamenten und Lebensstilprogrammen deutlich abzunehmen. Schwieriger bleibt jedoch häufig, den Gewichtsverlust langfristig zu halten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun unterschiedliche Ansätze, mit denen sich eine erneute Zunahme möglicherweise begrenzen lässt – medikamentös, mikrobiombasiert und durch Bewegung.
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