Weseram near Brandenburg a/d Havel near Berlin 🇩🇪

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Weseram near Brandenburg a/d Havel near Berlin 🇩🇪
Heute habe ich gelernt...
Obwohl schon die Native Americans Blaubeeren gesammelt und gegessen hatten, dauerte es bis etwa 1920, bis man sie industriell anbauen konnte. Über viele Jahrzehnte gab es immer wieder Versuche, doch die Ernte war nie verlässlich. Entweder waren die Früchte zu klein oder sie schmeckten nicht. Erst 1911 taten sich eine amerikanische Pflanzenzüchterin und ein Botaniker zusammen und fanden heraus, dass Blaubeeren keinen gewöhnlichen Ackerboden vertragen, sondern einen sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 4 und 5 brauchen, um gut zu gedeihen und Früchte zu tragen.
(Was ich damit sagen will, wenn ihr daheim Blaubeeren anbauen wollt, braucht ihr wirklich den passenden Dünger und müsst ab und an mal den PH wert messen).
Could someone give me some names of musicians, singers and bands (both domestic and foreign) who were listened to in the Bundesrepublik Deutschland/Federal Republic of Germany between 1950 and 1986? Romantic songs too! I am writing a story and would like to include music (and even radio stations) from that period, and also learn a bit about the history of music at that time in both the Federal Republic and the Deutsche Demokratische Republik/German Democratic Republic.
I think it would be a great addition to the text and also a good way to learn a little. I tried to search on my own, but not knowing German really prevented me from learning. And I mainly found pages about the science of radio waves (not even about the apparatus itself) and not what I'm interested in.
Which philosophers and scientists were also being read during those periods?
Any information about the legend of Tannhäuser pre 1800s is also welcome.
Man, I'm asking for the most niche people about things that aren't relevant to the fic, but that I want to include for reasons.
Study Escape #005 - Kleines Wissen: Die Bibliothek von Alexandria
Die Bibliothek von Alexandria war eines der bedeutendsten Wissenszentren der Antike. Sie entstand vermutlich im frühen 3. Jahrhundert v. Chr. Unter den Ptolemäern in Ägypten, in der Stadt Alexandria.
Man stellt sich diesen Ort oft als große, helle Halle vor, in der Schriftrollen aus Holzregalen und Nischen herausragen. Kein Moderner Lesesaal, sondern eher ein offenes, warmes Gebäude aus Stein, in dem Papyrusrollen in Kisten, Regalen oder an Wänden gelagert wurden. Dazwischen Menschen, die schreiben, vergleichen und übersetzen.
Ziel war es, das Wissen der damaligen Welt zu sammeln. Texte aus Griechenland, Ägypten, Mesopotamien und vielen weiteren Regionen wurden zusammengetragen, kopiert und übersetzt. Es ging nicht nur ums Aufbewahren, sondern auch ums Verstehen und Ordnen.
Im Museion, dem angeschlossenen Foschungszentrum, arbeiteten Gelehrte aus verschiedenen Ländern zusammen. Man kann sich diesen Ort wie eine frühe internationale Forschungsstätte vorstellen als wie eine klassische Bibliothek.
Bekannte Forscher wie Erastothenes nutzten dieses Umfeld, um erstaunlich präzise Berechnungen anzustellen, etwa zum Umfang der Erde, indem er unterschiedliche Sonnenstände verglich.
Die Bibliothek selbst bestand vermutlich nicht nur aus einem einzelnen Gebäude, sondern aus mehreren Bereichen innerhalb des königlichen Komplexes. Es war eher ein Netzwerk aus Orten des Wissens als ein einzelner Raum.
Wie genau sie verschwand, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich gab es nicht ein einziges Ereignis, sondern mehrere Veränderungen über lange Zeit. Konflikte, politische Umbrüche und Umstrukturierungen könnten dazu geführt haben, dass Teile des Wissens nach und nach verloren gingen.
Was bleibt, ist das Bild eines Ortes, an dem Wissen gesammelt, geordnet und geteilt wurde - lange bevor es digitale Archive gab.
Hoffentlich nur Ausnahmen 🤔🙂
#6
In einer Summe aller-
aller Erscheinungen, Eindrücke-
wo bin ich?
Fragend nach all dieser Zeit,
denkend ich bin bereit.
Doch woher weiß ich,
wo ich wirklich hingehöre?
Wann weiß ich,
dass ich wirklich angekommen bin?
-LNV
15. März 2023
Wie mein Sohn und ich zu Küstenforschern werden
Es ist schönes Wetter, sonnig, fast frühlingshaft, aber recht windig, und wir haben Urlaub. Wir machen eine kleine Wanderung am Langwarder Groden. Ein Groden ist wohl, wie ich in diesem Zusammenhang lerne, so was wie ein Koog: ein von der See angeschwemmtes Neulandgebiet oder Vorland, häufig mit Gras bewachsen. Der Sohn ist von der leicht dystopisch anmutenden Landschaft einigermaßen beeindruckt und macht, ähnlich wie ich, fröhlich Fotos mit seinem Handy.
An einer Brücke dann aber wird das mit den Fotos von einer Urlaubsbeschäftigung zu einer ganz ernsthaften Sache: Wir haben die Möglichkeit, echte Küstenforscher zu werden, und diesen Auftrag nehmen wir natürlich sofort an!
Dafür legen wir unsere Smartphones in einen dort montierten Alurahmen:
Und machen aus der so vorgegebenen Perspektive ein Foto:
Später kommen noch mehr solcher Alurahmen, und auch dort machen wir natürlich, zuverlässige Küstenforscher wie wir ja jetzt sind, die gewünschten Fotos.
Anhand dieser Fotos, die hoffentlich im Laufe der Jahre von ganz vielen Menschen gemacht und veröffentlicht werden, soll dann die Veränderung der Küstenlandschaft nachvollzogen werden können: Das Citizen Science Projekt CoastSnap Langwarder Groden im Nationalpark Wattenmeer: #CoastSnapLangwarderGroden
Mit diesem Beitrag und den unter dem entsprechenden Hashtag auf Instagram veröffentlichten Bildern machen wir nun also den letzten Schritt, damit mein Sohn und ich zu echten Küstenforschern werden.
So schwierig scheint so ein Forscherdasein gar nicht zu sein. Am Kompliziertesten an unserem Beitrag zur Küstenforschung empfinde ich es vielleicht, den vorgegebenen (etwas unübersichtlichen) Hashtag “#CoastSnapLangwarderGroden”, mit dem ich unsere Bilder auf Instagram taggen soll, damit sie dort auch gefunden werden, richtig zu schreiben. Danke an die Wissenschaftskolleg:innen, die das für uns so schön vorbereitet und so einfach gemacht haben!
(Clemens Möller)