Der Montag (19.5.) war für uns ein reiner Reisetag. Wir benutzen den Schnellzug (vergleichbar mit dem ICE) von Peking nach Shanghai. Recht interessant ist das Zutrittssystem am Bahnhof: Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, eine große Halle abgetrennt von den Schienen und erst nach Einfahrt des Zuges erhält man Zutritt zu den Gleisen, wenn man beim Check-In ein gültiges Ticket und Pase vorlegt. Die Fahrt war sehr entspannt. Die Züge -top gepflegt, weil vor Abfahrt und nach Ankunft geputzt- hatten sehr viel Beinfreiheit und Stromanschluss. Gefühlt alle 10min kam jemand durch und hat den Müll eingesammelt. Alles in Allem eine sehr angenehme Reise. Nur von der Umgebung konnte man während der 5stündigen Fahrt nicht allzu viel sehen, weil der Smog offensichtlich ganz China unter Kontrolle hat. Aber soweit man schauen konnte und egal wie tief man sich auch in der Pampa befunden hat, es waren überall Hochhäuser zu sehen. Der Weg zum Hostel funktionierte ebenfalls stressfrei, auch wenn die vielen Koffer uns etwas ausgebremst haben. Das Hostel selbst war eines der Highlights von Shanghai: Zentral in einer belebten Straße gelegen, gerade frisch renoviert, mit kostenlosen WiFi, Wäscheservice und einer genialen Rooftopbar, wo wir viele neue Freunde gefunden haben. Nur die Zimmer, mit den durchsichtigen Toiletten- & Duschkabinen haben etwas Improvisationstalent erfordert. Für 10 Euro pro Nacht und Person aber definitiv eine 100000%ige Empfehlung unsererseits (wenn man sich mit einem Hostel zufrieden gibt) PS: Auch wenn der Blog jetzt erst nach Shanghai wechselt, befinden wir uns tatsächlich schon seit knapp einer Woche in Tokio und müssen am kommenden Wochenende die Heimreise antreten. Nur waren die letzten Tage so lang und Nächte so kurz, dass sich schwerlich Zeit zum Bloggen finden ließ.








