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aufbrechen, um auszubrechen – Die Ankunft, Teil 1
Servus zusammen!
Ihr fragt euch sicherlich, was ich in diesem fancy Hotel suche. Ich spule mal ein bisschen zurück: Eigentlich hätte ich von Hamburg über Helsinki und Delhi nach Leh fliegen sollen. Bis Delhi lief auch alles wie am Schnürchen. Ich hatte anderthalb Stunden zum Umsteigen und der Flieger war pünktlich. Allerdings musste ich durch die Grenzkontrolle, mein Gepäck abholen und neu einchecken, wieder durch die Sicherheitskontrolle und dann zum Gate. Durch die Grenzkontrolle kam ich dank e-Visa ohne Warten und gar ohne ein Wort sprechen zu müssen. Anschließend musste ich leider 30 Minuten auf mein Gepäck warten. Die Uhr tickte. Ich rannte mit meinem 17,8kg-Rucksack zum Schalter von Jet Airways. Dort sagte man mir nur, dass ich spät dran sei und den Rucksack nicht mehr einchecken könne. Ich solle versuchen, ihn so mit an Bord zu bekommen. Dazu musste ich ihn allerdings erst einmal durch die Sicherheitskontrolle schleusen. Ich schüttete meinen Wasservorrat in einen Müllereimer und hoffte, dass sie mein 200ml-Duschgel nicht bemerken würden. In der Tat fanden die Sicherheitsleute nur Interesse an meinem Rasierer. Doch als ich ihnen erklärte, dass es nur ein Rasierer zum Rasieren sei („It's just a shaver for shaving.“), waren sie zufrieden. Ich sprintete in Wanderschuhen mit schlecht eingestelltem Rucksack auf dem Rücken und Gymbeutel plus Jacke in den Armen zum Gate. Als ich ein Schild sah, das anzeigte, dass es noch zehn Gehminuten bis dorthin waren, fragte ich das Personal an einem anderen Gate, ob jemand mein Gate anfunken könne, damit sie auf mich warten. „You're too late, Sir. The plane already left.“ Ich schaute auf die Uhr. Es war zehn Minuten vor dem geplanten Abflug; knapp, aber zu knapp. Am Gate sagte man mir anschließend, dass mich jemand abholen würde, um mir zu helfen, den Flug umzubuchen. Eine junge Dame führte mich durch den Personalausgang zurück zur Abflughalle. Ist ja nicht so, als wäre ich dort schon mal gewesen. Sie deutete auf den Schalter von Jet Airways und verschwand. Dort erklärte man mir, ich müsse zum Finnair-Schalter gehen, da ich über Finnair gebucht hatte. Nachdem ich bei Finnair zunächst von Mitarbeiter zu Mitarbeiter geschickt wurde, fand ich schlussendlich jemanden, der mir helfen konnte. Kurz machte er mir Hoffnung, als er erklärte, es gäbe noch einen Flug nach Leh in zwei Stunden. Doch dieser stellte sich als komplett überbucht heraus – da halfen weder Beharrlichkeit noch Charme. Er buchte mich also auf den Flug für den nächsten Morgen um 5:40 Uhr. Leider war er mir gegenüber etwas wortkarg, sodass ich nur durch Gespräche und Telefonate, die er mit anderen Mitarbeitern führte, erfuhr, dass mich demnächst wohl ein Taxi in ein Hotel bringen würde. Nachdem ich fast eine Stunde bei ihm am Schalter gestanden hatte, bat er mich, noch kurz Platz zu nehmen. Er würde mir das Ticket vorbeibringen und mich zum Taxi begleiten. Nach einiger Zeit setzte sich eine ebenfalls etwas abgehetzt aussehende Frau neben mich – Veronique, eine Freelancerin aus Paris. Als wir ins Gespräch kamen, stellte sich heraus, dass wir exakt den gleichen Flughafen-Marathon hinter uns hatten. Auch sie war in der Maschine aus Helsinki, hatte es in den anderthalb Stunden nicht pünktlich zum Gate geschafft und wurde auf den Flug für den nächsten Morgen gebucht. Zusammen wurden wir mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Die Kosten für das Ticket sowieso Taxi, Essen und Hotel übernahm Finnair. Danke dafür. Veronique kannte Delhi bereits von vorherigen Reisen. So wusste sie auch, dass man in Indien hartnäckig sein muss, wenn man etwas will. An der Hotelrezeption beispielsweise wurden wir gebeten, noch einen Augenblick zu warten. Man würde sich um unsere Zimmer kümmern. Als fünfzehn Minuten lang gar nichts passierte, stand Veronique auf, ging zu einem Mitarbeiter und nervte ihn so lange, bis wir schließlich nur noch eine Unterschrift geben mussten und unsere Zimmerkarten bekamen. Allein hätte ich da locker noch zwei Stunden gewartet. So gingen wir auf unsere Zimmer, machten uns kurz frisch und trafen uns dann, um Delhi zu erkunden. Leider gab es rund um unser Hotel nicht sonderlich viel zu erkunden, aber für einen kleinen Eindruck reichte es aus. Auf den Verkehrsstraßen bewegt in Delhi sich alles, was gerade noch Räder hat – Autos, Fahrräder, Autorikschas, Busse, Motorräder, Menschen, die Anhänger hinter sich herziehen. Es gibt Markierungen auf den Straßen, die offenbar nur der Dekoration dienen. Da fahren auf einer zweispurigen Straße schon mal fünf Fahrzeuge nebeneinander, gerne auch entgegen der Fahrtrichtung. Ganz wichtig ist die Hupe – als Warnzeichen, wenn es mal nicht vorangeht, wenn man sich über die Fahrweise anderer ärgert und auch einfach mal so zwischendurch, um zu prüfen, ob die Hupe noch funktioniert. Das Überqueren der Straße ist ein bisschen wie Russisch Roulette, gute Sprinter haben hier eindeutig Vorteile. Was die Kommunikation angeht, kommt man mit Händen und Füßen weiter als mit Englisch. Veronique hat mir auch das Verhandeln von Preisen gezeigt, als wir mit einem Autorikscha zurück zum Hotel gefahren sind: Nach dem Preis fragen, die Hälfte davon anbieten, dann doch noch mal zehn Prozent entgegenkommen et voilà.
Die ganze Delhi-Sache war jetzt zwar ein etwas stressiges Abenteuer, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, aber genau darum geht es bei meiner Reise.
So kann es weitergehen!
PS: Das sind Veronique und ich beim Erkunden eines „Parks“, den uns ein Einheimischer empfahl.
Die Gespenster – Rikscha: Großartiges Hörspiel
In Die Gespenster - Rikscha beginnt Theobald eine Affäre mit Agnes. Als er sie beendet, kommt es zu einer Katastrophe mit ungeahnten Folgen.
Geburtstag
Nein nein, mein Geburtstag ist erst am Donnerstag. Übrigens ein Besonderer, denn er befördert mich ins rentenfähige Alter (*lach). Ihr wisst alle, ich brauche (und will) keine Geschenke für mich selber. Aber andere brauchen Unterstützung. Dieses Jahr finde ich das Rikscha Projekt in Horrem spannend und unterstützenswert. Also, wer mir unbedingt etwas schenken will, kann das hier…
P I M P M Y R I D E . “And into the forest I go, to lose my mind and find my soul.” ~john muir . . . . . . . #rickshaw #poussepousse #rikscha #forestretreat #foresttrip #leslandes #nouvelleaquitaine #foret #wald #foretlandaise #sudouest #sunset #naturelovers #france (at Les Landes) https://www.instagram.com/p/Cg4fx04juV0/?igshid=NGJjMDIxMWI=
eTribikes von HCP SWISS GmbH
Die Firma HCP SWISS GmbH www.hcpswiss.ch ist ein Schweizer Startup Unternehmen mit dem Ziel die eMobilität in verschiedenen Anwendungen zu verbessern. Wir stellen ein Rollstuhlfahrrad Typ Noemi, eine Rikscha Typ Leonie und ein Cargo-Bike Typ Sabrina her. Alle unsere Fahrräder sind TUV geprüft und sind somit für den Strassenverkehr zugelassen. Dank den vorne angebrachten Laderampen können hohe Lasten bis 200kg befördert werden. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren https://hcpswiss.ch/contact/
Bald sind wir endlich wieder "green zu ihnen"! Heute habe ich sie abgeholt, meine erste Rikscha! Man achte einmal auf das Baujahr! Sie ist genau so alt wie ich, Baujahr 1972!!! In den nächsten Tagen und Wochen wird sie her gerichtet damit sie bald im neuen Glanz erstrahlt! #mokipa #rikscha #hamm #lastenrad #bakfiets #fahrrad #greenzuihnen #umweltbewußt #wirhabennureinenplaneten (hier: Mokipa Richter) https://www.instagram.com/p/By5hNwsIz0N/?igshid=j02ciktshou7