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@baerengefluester
Mut
Lerne mutig zu sein, denn die entscheidendsten Dinge des Lebens kann man nicht vorher üben: Heiraten, Gebären, Elternschaft, Sterben und das Leben selbst. Mut braucht es auch, in den darauf folgenden, unausweichlichen Schwierigkeiten nicht aufzugeben!
Daniela
Wir sollten...
... uns nicht an den Dingen aufreiben, die wir nicht ändern können, sonder jene angehen, die wir ändern KÖNNEN!
Daniela
Es gibt noch Überraschungen!
Absenz
Erst das Fehlen von Dingen macht uns Aufmerksam auf deren vorherige Existenz. Erst wenn du von einem Menschen verlassen wirst, erkennst du, wie wertvoll er in deinem Leben war. Erst wenn du krank bist, realisierst du, wie wunderbar es ist, im Vollbesitz deiner Kräfte zu stehen. Manchmal kommt unser Herz nicht drum herum, eine Verlusterfahrung zu machen, damit Dankbarkeit in uns reifen kann.
Daniela
Pacific Opus
by: Majeed Badizadegan
manchmal muss man nicht mehr reden. nur schweigen. ein blick in die richtige richtung drückt aus was man meint. es ist wie eine geheime botschaft, die übermittelt wird. ein blick genügt. ein blick und die schmetterlinge beginnen zu fliegen und der frühling kommt ins herz. für eine sekunde bleibt die zeit stehen. der blick schweift ab, die botschaft ist zu ende, die schmetterlinge fliegen den himmel empor und die zeit beginnt wieder langsam zu fliessen. vom blick ist keine spur mehr zu sehen.
zoë
Blick in die Ferne...
... am selben Standort, Blick in die Nähe: Schillerfaltermännchen...
... und das Weibchen, oben schwarz, blau schillernd.
Gross
Echte Grösse verachtet das Kleine nicht.
Stark
Stark ist, wer aushält, auch einmal schwach zu sein!
Teil eines Ganzen
Immerhin haben wir begriffen, dass unsere Wälder, die Meere, die ganze Erde nicht unendlich ist und wir ein Teil davon sind. Wir beginnen Verantwortung zu tragen, damit wir unsere eigene Lebensgrundlage nicht zerstören.
Leider ist diese Einsicht in manchen Bereichen noch gar nicht durchgedrungen. So wird in der Wirtschaft noch immer fröhlich (vielleicht auch leichtfertig oder kurzsichtig) Auslese und Wettbewerb gepredigt. Warum unterscheiden wir nicht echten Verlust wie verfaulte Ernte, Fehlproduktion, Ineffizienz von dem Weiterfliessen von Segen? Wenn eine andere Firma den erhofften Auftrag bekommt, ist das nicht grundsätzlich eine Tragik, denn immerhin ist die Wirtschaft um uns herum gestärkt worden - letztlich sitzen wir doch alle im gleichen Boot. Wichtiger ist, unseren Platz, unsere Nische zu finden und zu optimieren. Wir brauchen den weiten Blick über den Gartenzaun hinaus, um schöpferisch Chancen zu erkennen!
Auch im sozialen Bereich ist Ignoranz verbreitet: Genannt Individualismus. 'Ich entscheide selbst und unabhängig über meinen Bauch, meine Beziehungen und über mein Leben' - so als wäre ich als Alien vom Himmel gefallen! Falsch. Mein Leben ist geprägt von Grosseltern und deren Entscheidungen, von Eltern und deren Lebenweise - mein ganzes Wesen ist mitbestimmt von meiner Herkunftsfamilie. Und mein Handeln beeinflusst jeden Menschen, der mir begegnet bis hin zu meinen Kindern, die täglich die Atmosphäre meines Lebens einatmen. Ich bin ein Glied in einer langen Kette und präge die Zukuft durch meine Beziehungen nachhaltig mit!
Wir sind überall und immer Teil eines Ganzen. Nicht als Sklaven einer Herrschaft, sondern Menschen, die einander freiwillig Unterstützung und Ergänzung schenken. Wir sind Zusammengefügt in Beziehungen und Verbindungen, die bestimmt sind, Segenslinien zu werden. Das war die Urbestimmung der ganzen Schöpfung, in der der Schöpfer als Urheber selbst Teil davon sein möchte.
Daniela
Wie man in kürzester Zeit eine Aubergine grillt bis ins Innere hinein...
- Dani
Ideale zu einem guten Leben
Hast du dir vorgenommen, sparsam zu leben und immer achtsam mit den Ressourcen umzugehen? Das ist gut. Nach einer Weile der Anstrengung und Disziplin wird es dir zur Gewohnheit werden und in Fleisch und Blut übergehen. Aber was geschieht, wenn du dann mal ein grosses Jubiläum feierst und dich mal so richtig verwöhnen lassen solltest? Dir passiert vermutlich, was ich an alten Leuten beobachten konnte, die immer sparen mussten: Sie sind unfähig, Geld einmal fliessen zu lassen, sich etwas zu gönnen und die gegenteilige Seite zu leben.
Nimmst du dir vor, zu allen Menschen freundlich zu sein, könnte es sein, dass du in die Falle des Verrats und der Ausbeutung hineintappst.
Ist dein Ideal nur dir selber zu gehorchen, wirst du an der Möglichkeit scheitern, von einem Menschen gefördert zu werden, indem du dich von ihm führen lässt. Und umgekehrt wirst du sehr schnell an Menschengefallen verkrüppeln, wenn dein Ideal Gehorsam und Unterordnung ist.
Also Ideale können nicht zum Leben führen. Sie sind starr und werden zur Begrenzung. Nur Lebendiges kann zu Leben führen... Vielleicht unsere Seele. Ach, sie ist ein schlechter Berater, so wankelmütig, sprunghaft und beeinflussbar wie sie ist!
Unser Intellekt - oh, der ist geprägt durch Lehren und Erziehung und so manipulierbar. Wie soll daraus echte Weisheit fliessen? Er schöpft aus Erfahrung, also Vergangenem - wie soll da eine grössere, höhere Vision daraus entstehen können? Da bleibt nur noch der Geist des Lebens selbst - der Leben schafft und erhält. Er lehrt uns die Weite, weiter als das Gegenwärtige und grösser als unsere Vorstellung! Zu tiefst lebensbejahend liebt er es zu wecken, zu inspirieren, zu küssen, zu weiten, hervorzulocken, zu ermutigen, zu trösten, zu nähren und durch jedes Individuum ein anderes zu inspirieren, um Neues anzustossen.
Er lehrt mich gleichwohl zu teilen, wie auch meinen Besitz zu hüten und zu pflegen. Er zeigt mir Strategien und lehrt mich Ziele zu verfolgen, aber trainiert mich gleichzeitig sofort eine spontane Kehrtwende zu machen und meinen Plan aufzugeben gemäss seinem Impuls. Er beflügelt mich frei herauszusprechen - wenn es sein muss vor vielen Leuten - aber auch still und aufmerksam zuzuhören, um in die Tiefen eines andern vorzudringen. Ich lerne Einsamkeit zu geniessen und mich unter Menschen glücklich zu bewegen. Er lehrt Ernsthaftigkeit und Humor, Regeln halten und Regeln brechen, mich führen lassen und das Ruder selbst in die Hand nehmen, verschwenderisch sein und verzichten, hinnehmen, aushalten und auch mich widersetzen und kämpfen - aber alles zu seiner Zeit.
Intensives, reiches Leben ist die Freiheit, Vielfalt umarmen zu können. Ein erfülltes Leben ist im Jetzt die Führung Gottes zu erkennen und sich ihr hinzugeben.
- Dani